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Steuerberatung in Burghausen

Redaktion
October 3, 2016
DATEV LEXinform

DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 39 | September 2016

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October 3, 2016
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 39 | September 2016


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Ausgabe 39 | September 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Anhängige Verfahren

BFH anhängig: Kapitalforderung, Veräußerungsverlust, Finanzinnovation

BFH anhängig: Vermietung, Ferienwohnung, Überschußerzielungsabsicht, Einkünfteerzielungsabsicht

BFH anhängig: Ausland, Nachweis, Unterhalt, Abschnittsbesteuerung, Außergewöhnliche Belastung

BFH anhängig: Werbungskosten, Antragsfrist, Refinanzierungskosten, Darlehensverzicht, Abgeltungsteuer

BFH anhängig: Aufwendungen, Vermietung und Verpachtung

BFH anhängig: Gegenleistung, Umwandlung, Sachleistungsanspruch, Besteuerungszeitraum, Vermögensübertragung

BFH anhängig: Vorsteuerabzug, Anzahlung, Schuldner

BFH anhängig: Steuerschuldner, Leistungsempfänger, Reiseleistung, Margenbesteuerung

BFH anhängig: Billigkeit, Ermessen, Steuerschulden

BFH anhängig: Bemessungsgrundlage, Differenzbesteuerung, Kleinunternehmer


Bundesfinanzhof

Gebäudesanierung: Anschaffungsnahe Herstellungskosten anstelle Sofortabzug

Gesellschafter-Fremdfinanzierung nach § 8a KStG 2002 n.F.

Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäuden


Finanzgerichte

Veräußerungsgewinn aus GmbH-Beteiligung - Wertbereinigung der ursprünglichen Anschaffungskosten in Höhe des Kaufkraftverlusts

Mobile Mahl- und Mischtätigkeit unter Beifügung von Zutaten als einheitliche Leistung


Weitere Meldungen

Erbschaftsteuer: Vermittlungsausschuss erzielt Einigung




Recht

Arbeit und Soziales

Unwirksamkeit der Allgemeinverbindlicherklärungen von Tarifverträgen Sozialkassenverfahren des Baugewerbes (AVE VTV 2008 und 2010)

Massenentlassung Konsultationsverfahren mit dem Betriebsrat

Unwirksamkeit der Allgemeinverbindlicherklärung eines Tarifvertrags Sozialkassenverfahren des Baugewerbes (AVE VTV 2014)

Berliner Testament: Hartz IV-Empfänger muss seinen Pflichtteil geltend machen


Berufsrecht

BRAK kämpft für Start des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs - AGH Berlin lehnt weitere einstweilige Anordnung gegen das beA ab


Zivilrecht

Neue Mindestanforderungen an Gutachter

Bundesgerichtshof zu Mehrkosten bei Eintritt eines Dritten in den Reisevertrag




Wirtschaft

Branchen

ifo Geschäftsklima merklich verbessert


Unternehmen

Neuwagen-Zulassungen und Prognose - Keine Sommerpause


Steuern




Anhängige Verfahren




LEXinform 0950971 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Kapitalforderung, Veräußerungsverlust, Finanzinnovation

Bundesfinanzhof, VIII-R-16/16, Anhängiges Verfahren vom 20.09.2016


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LEXinform 0950977 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Vermietung, Ferienwohnung, Überschußerzielungsabsicht, Einkünfteerzielungsabsicht

Bundesfinanzhof, IX-R-23/16, Anhängiges Verfahren vom 20.09.2016


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LEXinform 0950969 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Ausland, Nachweis, Unterhalt, Abschnittsbesteuerung, Außergewöhnliche Belastung

Bundesfinanzhof, VI-R-33/16, Anhängiges Verfahren vom 20.09.2016


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LEXinform 0950973 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Werbungskosten, Antragsfrist, Refinanzierungskosten, Darlehensverzicht, Abgeltungsteuer

Bundesfinanzhof, VIII-R-19/16, Anhängiges Verfahren vom 20.09.2016


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LEXinform 0950978 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Aufwendungen, Vermietung und Verpachtung

Bundesfinanzhof, IX-R-24/16, Anhängiges Verfahren vom 20.09.2016


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LEXinform 0950934 | Sonstiges Steuerrecht

BFH anhängig: Gegenleistung, Umwandlung, Sachleistungsanspruch, Besteuerungszeitraum, Vermögensübertragung

Bundesfinanzhof, I-R-27/16, Anhängiges Verfahren vom 20.09.2016


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LEXinform 0950964 | Umsatzsteuer

BFH anhängig: Vorsteuerabzug, Anzahlung, Schuldner

Bundesfinanzhof, V-R-33/16, Anhängiges Verfahren vom 20.09.2016


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LEXinform 0950981 | Umsatzsteuer

BFH anhängig: Steuerschuldner, Leistungsempfänger, Reiseleistung, Margenbesteuerung

Bundesfinanzhof, XI-R-4/16, Anhängiges Verfahren vom 20.09.2016


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LEXinform 0950963 | Umsatzsteuer

BFH anhängig: Billigkeit, Ermessen, Steuerschulden

Bundesfinanzhof, V-R-32/16, Anhängiges Verfahren vom 20.09.2016


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LEXinform 0950983 | Umsatzsteuer

BFH anhängig: Bemessungsgrundlage, Differenzbesteuerung, Kleinunternehmer

Bundesfinanzhof, XI-R-7/16, Anhängiges Verfahren vom 20.09.2016


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Bundesfinanzhof




LEXinform 0445137 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Gebäudesanierung: Anschaffungsnahe Herstellungskosten anstelle Sofortabzug

Bundesfinanzhof, IX-R-25/14, Pressemitteilung vom 28.09.2016

Der BFH hat mit drei Urteilen den Begriff der "Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen" in § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG für die Fälle konkretisiert, in denen in zeitlicher Nähe zur Anschaffung neben sonstigen Sanierungsmaßnahmen reine Schönheitsreparaturen durchgeführt werden. Der BFH bezieht auch diese Aufwendungen in die anschaffungsnahen Herstellungskosten ein, sodass insoweit kein sofortiger Werbungskostenabzug möglich ist.


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LEXinform 0950019 | Körperschaftsteuer

Gesellschafter-Fremdfinanzierung nach § 8a KStG 2002 n.F.

Bundesfinanzhof, I-R-51/14, Urteil vom 07.06.2016

Eine verdeckte Gewinnausschüttung i. S. des § 8a Abs. 5 KStG 2002 n.F. (sog. Korb II-Gesetz) ist nicht erst auf der Stufe der Mitunternehmerkapitalgesellschaft, sondern als Teil des gesondert und einheitlich festzustellenden Gewinns einer Personengesellschaft und damit auch bei der Ermittlung ihres Gewerbeertrags zu erfassen.


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LEXinform 0445138 | Umsatzsteuer

Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäuden

Bundesfinanzhof, XI-R-31/09, Pressemitteilung vom 28.09.2016

Der BFH hat mehrere Rechtsfragen zur Vorsteueraufteilung bei Eingangsleistungen für ein gemischt genutztes Gebäude sowie zur Berichtigung des Vorsteuerabzugs entschieden


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Finanzgerichte




LEXinform 5019376 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Veräußerungsgewinn aus GmbH-Beteiligung - Wertbereinigung der ursprünglichen Anschaffungskosten in Höhe des Kaufkraftverlusts

Finanzgericht Düsseldorf, 10-K-2849/12-E, Urteil vom 24.03.2015

  1. Bei der Ermittlung des Gewinns aus der Veräußerung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft sind die ursprünglichen Anschaffungskosten nicht um den Kaufkraftverlust wertzubereinigen.
  2. Das Finanzamt ist nicht verpflichtet, vom Steuerpflichtigen behauptete nachträgliche Anschaffungskosten allein deshalb im Wege einer Beweislastumkehr als gegeben anzuerkennen, weil Nachweise aufgrund Zeitablaufs nicht mehr vorgelegt werden können.
  3. Vor Erwerb der Beteiligung getätigte Aufwendungen können nur dann als vorgezogener Erwerbsaufwand zu den Anschaffungskosten zählen, wenn sie - auch aufgrund der zeitlichen Nähe - in einem hinreichend konkreten Zusammenhang mit dem Erwerb der Beteiligung stehen.

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LEXinform 5019373 | Umsatzsteuer

Mobile Mahl- und Mischtätigkeit unter Beifügung von Zutaten als einheitliche Leistung

Finanzgericht München, 3-K-1211/13, Urteil vom 06.07.2016

  1. Bei der mobilen Mahl- und Mischtätigkeit von Getreide unter Beifügung von Zutaten liegen einheitliche Leistungen vor, weil dabei zwei Handlungen stattfinden, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie objektiv eine einzige untrennbare wirtschaftliche Leistung bilden.
  2. Bei einer sog. einheitlichen Leistung, die sowohl Lieferungselemente als auch Dienstleistungselemente beinhaltet, ist bei einer Gesamtbetrachtung das Wesen des Umsatzes zu ermitteln.
  3. Das Lieferelement der einheitlichen Leistungen übersteigt das Dienstleistungselement, wenn bei der Mahl- und Mischtätigkeit dem von dem Kunden beigestellten Getreide wesensbestimmende Futtermittelzusätze beigefügt werden; in diesen Fällen liegt jeweils eine Werklieferung vor, die dem ermäßigten Steuersatz unterfällt.

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Weitere Meldungen




LEXinform 0653007 | Erbschaft-/Schenkungsteuer

Erbschaftsteuer: Vermittlungsausschuss erzielt Einigung

Deubner Verlag, Kurzbeitrag vom 27.09.2016

Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat am 22.09.2016 einen Kompromissvorschlag über die Reform der Erbschaftsteuer vorgelegt. Dieser wird nun dem Bundestag zugeleitet.


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Recht




Arbeit und Soziales




LEXinform 0445114 | Arbeitsrecht

Unwirksamkeit der Allgemeinverbindlicherklärungen von Tarifverträgen Sozialkassenverfahren des Baugewerbes (AVE VTV 2008 und 2010)

Bundesarbeitsgericht, 10-ABR-33/15, Pressemitteilung vom 21.09.2016

Die Allgemeinverbindlicherklärungen des Tarifvertrags über das Sozialkassenverfahren im Baugewerbe vom 15. Mai 2008 und 25. Juni 2010 sind mangels Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen nach § 5 TVG a. F. unwirksam. Weder hat sich der zuständige Minister bzw. die zuständige Ministerin für Arbeit und Soziales mit der Allgemeinverbindlicherklärung befasst noch war die nach damaligem Rechtsstand erforderliche 50 %-Quote erreicht. So das BAG.


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LEXinform 0445122 | Arbeitsrecht

Massenentlassung Konsultationsverfahren mit dem Betriebsrat

Bundesarbeitsgericht, 2-AZR-276/16, Pressemitteilung vom 22.09.2016

Ein Arbeitgeber darf das Konsultationsverfahren nach § 17 Abs. 2 KSchG als beendet ansehen, wenn der Betriebsrat keine weitere Verhandlungsbereitschaft über Maßnahmen zur Vermeidung oder Einschränkung von Massenentlassungen erkennen lässt. So entschied das BAG.


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LEXinform 0445115 | Arbeitsrecht

Unwirksamkeit der Allgemeinverbindlicherklärung eines Tarifvertrags Sozialkassenverfahren des Baugewerbes (AVE VTV 2014)

Bundesarbeitsgericht, 10-ABR-48/15, Pressemitteilung vom 21.09.2016

Die Allgemeinverbindlicherklärung des Tarifvertrags über das Sozialkassenverfahren im Baugewerbe vom 17. März 2014 ist mangels Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen nach § 5 TVG a. F. unwirksam. Zwar hat sich die zuständige Ministerin für Arbeit und Soziales mit der Allgemeinverbindlicherklärung befasst, jedoch war die nach damaligem Rechtsstand erforderliche 50 %-Quote nicht erreicht. So das BAG.


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LEXinform 0445135 | Sozialrecht

Berliner Testament: Hartz IV-Empfänger muss seinen Pflichtteil geltend machen

Sozialgericht Mainz, S-4-AS-921/15, Pressemitteilung vom 26.09.2016

Das SG Mainz entschied, dass ein Jobcenter einem Leistungsbezieher Leistungen nach dem SGB II ("Hartz IV") zu Recht nur noch in Form eines Darlehens bewilligt hat, weil er aufgrund eines Anspruchs auf einen Pflichterbteil über ausreichend Vermögen verfüge.


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Berufsrecht




LEXinform 0445139 | Berufsrecht Rechtsanwälte

BRAK kämpft für Start des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs - AGH Berlin lehnt weitere einstweilige Anordnung gegen das beA ab

Bundesrechtsanwaltskammer, Pressemitteilung vom 28.09.2016

Die BRAK hat zwei Pressemitteilungen zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach veröffentlicht. Das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) ist zwar betriebsbereit. Zum angekündigten Starttermin am 29.09.2016 darf die BRAK aber nach derzeitiger Lage das beA-System den rund 164.000 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten nicht zur Verfügung stellen. Grund sind zwei einstweilige Anordnungen des AGH Berlin. Den Antrag auf eine weitere einstweilige Anordnung hatte ein anderer Senat des AGH Berlin am 28.09.2016 abgelehnt.


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Zivilrecht




LEXinform 0445125 | Familienrecht

Neue Mindestanforderungen an Gutachter

Bundesrat, Mitteilung vom 23.06.2016

Künftig sollen nur noch besonders qualifizierte Sachverständige familiengerichtliche Gutachten erstellen dürfen. Der Bundesrat billigte am 23.09.2016 ein entsprechendes Gesetz.


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LEXinform 0445140 | Vertragsrecht

Bundesgerichtshof zu Mehrkosten bei Eintritt eines Dritten in den Reisevertrag

Bundesgerichtshof, X-ZR-107/15, Pressemitteilung vom 27.09.2016

Der BGH hatte zur Frage zu entscheiden, ob ein Reiseveranstalter bei Eintritt eines Dritten in den Reisevertrag den Kunden mit denjenigen Mehrkosten belasten darf, die sich daraus ergeben, dass die Tarifbedingungen der Luftverkehrsunternehmen typischerweise nach bestätigter Buchung keinen Wechsel in der Person des Fluggastes zulassen und deshalb eine neue Flugbuchung erfordern.


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Wirtschaft




Branchen





ifo Geschäftsklima merklich verbessert

ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Pressemitteilung vom 26.09.2016

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich deutlich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist von 106,3 Punkten1 im August auf 109,5 Punkte im September gestiegen. Dies ist der höchste Stand seit Mai 2014. Die Unternehmer blicken merklich optimistischer auf die kommenden Monate. Zudem waren sie zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Die deutsche Wirtschaft erwartet einen goldenen Herbst.


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Unternehmen





Neuwagen-Zulassungen und Prognose - Keine Sommerpause

DATEV Redaktion LEXinform, Pressemitteilung vom 15.09.2016

Mit einem überraschend starken Zuwachs im August kann sich die Branche vom Vormonat erholen.


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Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 39 | September 2016

Redaktion
September 23, 2016
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 38 | September 2016

Redaktion
September 23, 2016
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 38 | September 2016


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Ausgabe 38 | September 2016

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Bundesfinanzhof

Vorrangiger Kindergeldanspruch des im anderen EU-Mitgliedstaat wohnenden Pflegeelternteils

Kindergeld: Keine Übertragung des Kinderfreibetrags sowie des Freibetrags für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf eines minderjährigen Kindes

Vermutung des Vermögensverfalls bei Eröffnung eines Insolvenzverfahrens nach englischem Recht

Zur Geschäftsveräußerung bei einem Geschäftshaus, das vom Veräußerer vollständig verpachtet war und vom Erwerber nur noch teilweise verpachtet wird


Finanzgerichte

Renovierung einer Kirchenruine auf landwirtschaftlichem Grundstück kann zu Betriebsausgaben führen

Abgrenzung Herstellungskosten - Erhaltungsaufwand bei Baumaßnahmen

Anrechnung nicht bezogenen ausländischen Kindergelds

Konzernangehöriges Unternehmen im Ausland ist nicht Arbeitgeber im Sinne des DBA

Keine Feststellungsklage zur Zugehörigkeit eines Grundstücks zum Betriebsvermögen


Finanzverwaltung

Bekanntmachung des Musters für die Lohnsteuer-Anmeldung 2017

Änderung des Anwendungserlasses zur Abgabenordnung (AEAO)

Umsatzsteuerliche Behandlung der Leistungen privater Arbeitsvermittler


Weitere Meldungen

Änderung für den Verlustvortrag von Körperschaften geplant

Welche Mandanten könnten von der möglicherweise verfassungswidrigen Anwendung der Zinsschranke betroffen sein?




Recht

Arbeit und Soziales

Aufeinanderfolgende befristete Verträge zur Deckung eines dauerhaften Bedarfs im Bereich der Gesundheitsdienste sind unionsrechtswidrig

Bare Leistungen des Arbeitgebers als steuerrechtliche Sachbezüge

Insolvenzsicherung bei Kapitalleistungen - Reichweite von § 7 Abs. 1a Satz 3 Betriebsrentengesetz (BetrAVG)


Wirtschaftsrecht

Stärkung der unternehmerischen Verantwortung durch neue nichtfinanzielle Berichtspflichten

Bei kostenloser Bereitstellung eines öffentlichen WiFi-Netzes keine Verantwortung für Verletzungen von Urheberrechten durch Nutzer


Zivilrecht

2011 produzierter Mercedes kann 2012 noch ein Neufahrzeug sein




Wirtschaft

Standorte

Rückgang bei Privatinsolvenzen verlangsamt sich – Anstieg auf Jahressicht möglich / Erneut mehr ältere Bundesbürger betroffen


Unternehmen

Coface Studie - Wirtschaft in Mittel- und Osteuropa weiter im Aufschwung. Die größten Unternehmen profitieren vom günstigen Wirtschaftsumfeld.


Steuern




Bundesfinanzhof




LEXinform 0929453 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Vorrangiger Kindergeldanspruch des im anderen EU-Mitgliedstaat wohnenden Pflegeelternteils

Bundesfinanzhof, III-R-60/12, Urteil vom 15.06.2016

  1. Der Kindergeldanspruch eines in Deutschland wohnhaften polnischen Staatsangehörigen für sein in Polen im Haushalt eines Pflegeelternteils lebendes Kind kann nach § 64 Abs. 2 Satz 1 EStG i.V.m. Art. 67 der VO Nr. 883/2004, Art. 60 Abs. 1 Satz 2 der VO Nr. 987/2009 durch den vorrangigen Kindergeldanspruch des Pflegeelternteils verdrängt werden.
  2. Der Begriff der "beteiligten Personen" i.S. des Art. 60 Abs. 1 Satz 2 der VO Nr. 987/2009 ist im Hinblick auf das Kindergeld nach dem EStG nach Art. 1 Buchst. i Nr. 1 Buchst. i und nicht nach Art. 1 Buchst. i Nr. 2 der VO Nr. 883/2004 zu bestimmen. Zu den "beteiligten Personen" gehören daher die nach dem nationalen Recht Anspruchsberechtigten und damit auch ein Pflegeelternteil i.S. der §§ 62 Abs. 1, 63 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. § 32 Abs. 1 Nr. 2 EStG...

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LEXinform 0950483 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Kindergeld: Keine Übertragung des Kinderfreibetrags sowie des Freibetrags für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf eines minderjährigen Kindes

Bundesfinanzhof, III-R-18/15, Urteil vom 15.06.2016

Allein der Umstand, dass ein sorgeberechtigter Elternteil, der sein minderjähriges Kind in seinen Haushalt aufgenommen hat, für sich und sein Kind Leistungen nach dem SGB II bezieht, rechtfertigt nicht die Übertragung des diesem für sein Kind zustehenden Kinderfreibetrags und des Freibetrags für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf auf den anderen Elternteil, der den Barunterhalt für das gemeinsame Kind leistet.


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LEXinform 5019333 | Sonstiges Steuerrecht

Vermutung des Vermögensverfalls bei Eröffnung eines Insolvenzverfahrens nach englischem Recht

Bundesfinanzhof, VII-B-59/16, Beschluss vom 17.08.2016

Der Eintritt eines Vermögensverfalls ist nach § 46 Abs. 2 Nr. 4 StBerG auch dann zu vermuten, wenn das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Steuerberaters oder Steuerbevollmächtigten nicht in Deutschland, sondern in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union nach dessen Recht eröffnet worden ist.


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LEXinform 0950190 | Umsatzsteuer

Zur Geschäftsveräußerung bei einem Geschäftshaus, das vom Veräußerer vollständig verpachtet war und vom Erwerber nur noch teilweise verpachtet wird

Bundesfinanzhof, XI-R-1/15, Urteil vom 06.07.2016

Überträgt ein Veräußerer ein verpachtetes Geschäftshaus und setzt der Erwerber die Verpachtung nur hinsichtlich eines Teils des Gebäudes fort, liegt hinsichtlich dieses Grundstücksteils eine Geschäftsveräußerung i.S. des § 1 Abs. 1a UStG vor. Dies gilt unabhängig davon, ob der verpachtete Gebäudeteil "zivilrechtlich selbständig" ist oder nicht.


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Finanzgerichte




LEXinform 0445067 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Renovierung einer Kirchenruine auf landwirtschaftlichem Grundstück kann zu Betriebsausgaben führen

Finanzgericht Münster, 7-K-1039/14-E, Mitteilung vom 15.09.2016

Das FG Münster hat entschieden, dass Aufwendungen für die Renovierung einer Kirchenruine und eines Brunnens, die sich auf dem Gelände eines zur Erzielung landwirtschaftlicher Einkünfte genutzten Gutshofs befinden, als Betriebsausgaben abzugsfähig sein können.


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LEXinform 5019355 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Abgrenzung Herstellungskosten - Erhaltungsaufwand bei Baumaßnahmen

Finanzgericht Münster, 12-K-3193/12-E, Urteil vom 29.01.2015

Baumaßnahmen, die im Zusammenhang mit einer Funktionsänderung von Räumen anfallen, sind keine Herstellungskosten, wenn die zur künftigen Wohnnutzung umgebauten Räume nicht erweitert werden, die Grundfläche unverändert bleibt, es zu keiner Substanzvermehrung kommt und nicht nachträglich Bestandteile eingebaut werden, die vorher nicht vorhanden waren.


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LEXinform 5019358 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Anrechnung nicht bezogenen ausländischen Kindergelds

Finanzgericht Münster, 4-K-3115/14-Kg, Urteil vom 05.08.2016

  1. Auf das nach §§ 62 ff. EStG zu gewährende Kindergeld ist keine Anrechnung nur fiktiven, nicht tatsächlich gezahlten niederländischen Kindergelds vorzunehmen.
  2. Die nach nationalem Recht in § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG angeordnete Anrechnung wird durch das Unionsrecht verdrängt.

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LEXinform 0445069 | Internationales Steuerrecht

Konzernangehöriges Unternehmen im Ausland ist nicht Arbeitgeber im Sinne des DBA

Finanzgericht Münster, 7-K-821/13-E, Mitteilung vom 15.09.2016

Das FG Münster hat entschieden, dass ein Arbeitnehmer, der in Großbritannien für ein dort ansässiges Unternehmen tätig wird, das demselben Konzern wie sein Arbeitgeber angehört, auch dann nicht als Arbeitnehmer des britischen Unternehmens im Sinne von Art. XI Abs. 3 DBA GB (in der bis 2010 gültigen Fassung) anzusehen ist, wenn die Kosten innerhalb des Konzerns nach einem allgemeinen Verteilungsschlüssel verrechnet werden.


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LEXinform 0445068 | Steuerliches Verfahrensrecht

Keine Feststellungsklage zur Zugehörigkeit eines Grundstücks zum Betriebsvermögen

Finanzgericht Münster, 10-K-584/16-E, Mitteilung vom 15.09.2016

Das FG Münster hat entschieden, dass eine Feststellungsklage, mit der für Zwecke der Planungssicherheit geklärt werden soll, ob ein Grundstück zum landwirtschaftlichen Betriebsvermögen gehört, unzulässig ist.


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Finanzverwaltung




LEXinform 5236071 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Bekanntmachung des Musters für die Lohnsteuer-Anmeldung 2017

Bundesministerium der Finanzen, IV C 5 - S-2533 / 16 / 10002, Schreiben vom 15.09.2016

Das BMF hat das Vordruckmuster für die "Lohnsteuer-Anmeldung 2017" mit Hinweisen für den Arbeitgeber und die "Übersicht über die länderunterschiedlichen Werte in der Lohnsteuer-Anmeldung 2017" bekanntgemacht.


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LEXinform 5236074 | Steuerliches Verfahrensrecht

Änderung des Anwendungserlasses zur Abgabenordnung (AEAO)

Bundesministerium der Finanzen, IV A 3 - S-0062 / 16 / 10001, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 05.09.2016

Das BMF hat den Anwendungserlass zur Abgabenordnung geändert.


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LEXinform 5236073 | Umsatzsteuer

Umsatzsteuerliche Behandlung der Leistungen privater Arbeitsvermittler

Bundesministerium der Finanzen, III C 3 - S-7171b / 15 / 10003, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 19.09.2016

Auf der Grundlage des BFH-Urteils XI R 35/13 vom 29.07.2015 hat das BMF bestimmt, dass eine Einrichtung, die Vermittlungsleistungen an Arbeitsuchende aufgrund eines Vermittlungsgutscheins - bis zum März 2012 nach § 421g SGB III bzw. zwischen April 2012 und Dezember 2014 nach § 45 SGB III - erbracht und ihr Honorar deshalb unmittelbar von der Bundesagentur für Arbeit erhalten hat, sich für die Steuerfreiheit dieser Leistungen unmittelbar auf Art. 132 Abs. 1 Buchst. g MwStSystRL berufen kann.


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Weitere Meldungen




LEXinform 0653005 | Körperschaftsteuer

Änderung für den Verlustvortrag von Körperschaften geplant

Deubner Verlag, Kurzbeitrag vom 20.09.2016

Bei einer Veränderung der Beteiligungsverhältnisse an einer Körperschaft von mehr als 25 % sollen nach einem neuen Gesetzentwurf Verlustvorträge nicht mehr generell (teilweise) untergehen.


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LEXinform 2300017 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Welche Mandanten könnten von der möglicherweise verfassungswidrigen Anwendung der Zinsschranke betroffen sein?

DATEV Redaktion LEXinform, Produktinformation vom 21.09.2016

Den Aufruf dieser aktuellen Auswertung sowie Informationen zum Daten-Analyse-System pro finden Sie im Dokument 2300017 in LEXinform/Info-Datenbank pro.


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Recht




Arbeit und Soziales




LEXinform 0445066 | EU-Arbeit/Soziales

Aufeinanderfolgende befristete Verträge zur Deckung eines dauerhaften Bedarfs im Bereich der Gesundheitsdienste sind unionsrechtswidrig

Europäischer Gerichtshof, C-16/15, Pressemitteilung vom 14.09.2016

Laut EuGH verstößt der Rückgriff auf aufeinanderfolgende befristete Verträge zur Deckung eines dauerhaften Bedarfs im Bereich der Gesundheitsdienste gegen Unionsrecht. Die Verwendung solcher Verträge könne nur mit der Deckung eines zeitweiligen Bedarfes gerechtfertigt werden.


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LEXinform 1655856 | Arbeitsrecht

Bare Leistungen des Arbeitgebers als steuerrechtliche Sachbezüge

Bundesarbeitsgericht, 10-AZR-260/15, Urteil vom 22.06.2016

Die Kürzung der Prämienleistung gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 MTV setzt nach § 23 Abs. 2 Satz 1 MTV voraus, dass der Beschäftigte Sachbezüge iSv. § 8 Abs. 2 Satz 1 EStG erhält.

Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes ist für die Abgrenzung von Barlohn und Sachbezügen der Rechtsgrund des Zuflusses entscheidend. Sachbezug unterscheidet sich von Barlohn durch die Art des arbeitgeberseitig zugesagten und daher arbeitnehmerseitig zu beanspruchenden Vorteils selbst und nicht durch die Art und Weise der Erfüllung des Anspruchs auf den Vorteil. So können z.B. die Ausgabe von Tankkarten, ein bar ausgezahltes Fahrgeld oder ein "Job Ticket" als Sachbezug angesehen werden. Derartige Sachbezüge bleiben bei den Einkünften aus nichtselbstständiger Tätigkeit außer Ansatz, wenn die sich nach Anrechnung der vom Steuerpflichtigen gezahlten Entgelte ergebenden Vorteile insgesamt 44,00 € im Kalendermonat nicht übersteigen (§ 8 Abs. 2 Satz 1 EStG)


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LEXinform 0445102 | Arbeitsrecht

Insolvenzsicherung bei Kapitalleistungen - Reichweite von § 7 Abs. 1a Satz 3 Betriebsrentengesetz (BetrAVG)

Bundesarbeitsgericht, 3-AZR-411/15, Pressemitteilung vom 21.09.2016

Nach § 7 Abs. 1a Satz 3 BetrAVG sind rückständige Leistungen der betrieblichen Altersversorgung durch den Pensions-Sicherungs-Verein nur insolvenzgeschützt, wenn der Anspruch darauf bis zu zwölf Monate vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstanden ist. Diese Bestimmung ist nicht anwendbar auf Leistungen, die nach der Versorgungsregelung als Kapitalleistungen und nicht als Renten zu erbringen sind. So das BAG.


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Wirtschaftsrecht




LEXinform 0445105 | Handels-/Gesellschaftsrecht

Stärkung der unternehmerischen Verantwortung durch neue nichtfinanzielle Berichtspflichten

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Pressemitteilung vom 21.09.2016

Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz) beschlossen.


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LEXinform 0445077 | Recht der neuen Medien

Bei kostenloser Bereitstellung eines öffentlichen WiFi-Netzes keine Verantwortung für Verletzungen von Urheberrechten durch Nutzer

Europäischer Gerichtshof, C-484/14, Pressemitteilung vom 15.09.2016

Ein Geschäftsinhaber, der der Öffentlichkeit kostenlos ein WiFi-Netz zur Verfügung stellt, ist für Urheberrechtsverletzungen eines Nutzers nicht verantwortlich. Jedoch darf ihm durch eine Anordnung aufgegeben werden, sein Netz durch ein Passwort zu sichern, um diese Rechtsverletzungen zu beenden oder ihnen vorzubeugen.


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Zivilrecht




LEXinform 0445083 | Vertragsrecht

2011 produzierter Mercedes kann 2012 noch ein Neufahrzeug sein

Oberlandesgericht Hamm, 28-U-140/15, Pressemitteilung vom 16.09.2016

Laut OLG Hamm kann ein im Jahr 2011 produzierter Mercedes CL 500 vor Ablauf der Jahresfrist im Jahr 2012 noch als Neufahrzeug zu verkaufen sein.


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Wirtschaft




Standorte





Rückgang bei Privatinsolvenzen verlangsamt sich – Anstieg auf Jahressicht möglich / Erneut mehr ältere Bundesbürger betroffen

Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG, Pressemitteilung vom 12.09.2016

Der Rückgang bei den Privatinsolvenzen in Deutschland hat sich im ersten Halbjahr abgeschwächt. In den ersten sechs Monaten des Jahres mussten 52.011 Verbraucher eine Insolvenz anmelden. Dies entspricht einem Rückgang von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2015 sind die privaten Insolvenzen noch um 8,9 Prozent zurückgegangen. So lauten die Ergebnisse aus dem aktuellen „Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2016“ der Wirtschaftsauskunftei Bürgel.


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Unternehmen





Coface Studie - Wirtschaft in Mittel- und Osteuropa weiter im Aufschwung. Die größten Unternehmen profitieren vom günstigen Wirtschaftsumfeld.

Coface Deutschland, Pressemitteilung vom 19.09.2016

2015 war ein gutes Jahr für Mittel- und Osteuropa (MOE). Das durchschnittliche BIP stieg um 3,3 Prozent, nach 2,6 Prozent 2014. Der Privatkonsum zog durch sinkende Arbeitslosigkeit und höhere Gehälter an. Zudem stützten die EU-Fördermittel die Investitionen. Kurz: Die Wirtschaft in Zentral- und Osteuropa florierte. Die „CEE Top 500“-Unternehmen steigerten den Umsatz um 4,2 Prozent auf 593 Milliarden Euro, den Gewinn sogar um 3,7 Prozent auf 26,9 Milliarden. Die Top-Player der Region zählen weiterhin zu den wichtigsten Arbeitgebern. 4,3 Prozent (+0,5 Prozent) der gesamten Erwerbsbevölkerung sind bei den Top 500 Unternehmen angestellt. Dies beeinflusste die Beschäftigungszahlen positiv. (Quelle: Coface Deutschland)


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Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 38 | September 2016

Redaktion
September 5, 2016
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 35 | September 2016

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Ausgabe 35 | September 2016

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Bundesfinanzhof

Gehaltsverzicht als im Wege einer verdeckten Einlage zugeflossener Arbeitslohn

Schenkungsteuerpflichtige Zuwendung unter Eheleuten

§ 50d Abs. 8 EStG 2002 (i.d.F. des StÄndG 2003) und zeitlich nachfolgendes DBA

Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer bei Grundstücksschenkung unter einer Auflage

Steuerfreie Leistungen eines Erziehungsbeistands


Finanzgerichte

Aufwendungen für die operative Entfernung eines Lipödems nicht als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzbar

Pflicht eines Rechtsanwalts zur elektronischen Abgabe von Umsatzsteuererklärungen verfassungsgemäß

Kleinunternehmerregelung bei geringfügiger Überschreitung der 17.500-Euro-Vorjahresumsatzgrenze

Umsätze aus von Privatlehrern erteiltem Unterricht sind steuerfrei


Finanzverwaltung

Amtlich vorgeschriebenes Muster des Produktinformationsblatts nach § 7 Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz


Weitere Meldungen

Grundsteuerreform: Neubewertung aller Immobilien ab 01.01.2022?




Recht

Arbeit und Soziales

Betriebsrentenanwartschaft - beitragsbezogene Leistungszusage

Sachgrundlos befristetes Arbeitsverhältnis im Anschluss an ein Heimarbeitsverhältnis

Verzinsung eines Versorgungskapitals

Ausschlussfristen und Mindestentgelt

Betriebsübergang bei Rettungsdiensten


Zivilrecht

Mehr Rechtssicherheit beim Scheinvaterregress




Wirtschaft

Finanzen

Baufinanzierung - Bankdarlehen plus Bausparvertrag - Warum die beliebte Kombination so tückisch ist


Unternehmen

Coface - Warten aufs Geld ist Alltag


Steuern




Bundesfinanzhof




LEXinform 0929652 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Gehaltsverzicht als im Wege einer verdeckten Einlage zugeflossener Arbeitslohn

Bundesfinanzhof, VI-R-6/13, Urteil vom 15.06.2016

  1. Für die Frage, ob ein Gehaltsverzicht zu einem Zufluss von Arbeitslohn führt, kommt es maßgeblich darauf an, wann der Verzicht erklärt wurde.
  2. Eine zum Zufluss von Arbeitslohn führende verdeckte Einlage kann nur dann gegeben sein, soweit der Steuerpflichtige nach Entstehung seines Gehaltsanspruchs aus gesellschaftsrechtlichen Gründen auf diese verzichtet, da in diesem Fall eine Gehaltsverbindlichkeit in eine Bilanz hätte eingestellt werden müssen (Bestätigung des Senatsurteils vom 15. Mai 2013 VI R 24/12, BFHE 241, 287, BStBl II 2014, 495).
  3. Verzichtet der Steuerpflichtige dagegen bereits vor Entstehung seines Gehaltsanspruchs auf diesen, wird er unentgeltlich tätig und es kommt nicht zum fiktiven Zufluss von Arbeitslohn beim Gesellschafter-Geschäftsführer.

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LEXinform 0444982 | Erbschaft-/Schenkungsteuer

Schenkungsteuerpflichtige Zuwendung unter Eheleuten

Bundesfinanzhof, II-R-41/14, Pressemitteilung vom 31.08.2016

Der BFH hat entschieden, dass eine schenkungsteuerpflichtige Zuwendung unter Ehegatten auch dann vorliegt, wenn ein Ehegatte den Vermögensstand seines Einzelkontos oder Einzeldepots auf den anderen Ehegatten überträgt. Beruft sich der beschenkte Ehegatte darauf, dass ihm schon vor der Übertragung der Vermögensstand zur Hälfte zuzurechnen war und er deshalb insoweit nicht bereichert sei, trägt er zudem hierfür die Feststellungslast (objektive Beweislast).


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LEXinform 0934344 | Internationales Steuerrecht

§ 50d Abs. 8 EStG 2002 (i.d.F. des StÄndG 2003) und zeitlich nachfolgendes DBA

Bundesfinanzhof, I-R-64/13, Urteil vom 25.05.2016

§ 50d Abs. 8 EStG 2002 (i.d.F. des StÄndG 2003) wird durch ein zeitlich nachfolgendes DBA nicht verdrängt.


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LEXinform 0950141 | Sonstiges Steuerrecht

Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer bei Grundstücksschenkung unter einer Auflage

Bundesfinanzhof, II-R-57/14, Urteil vom 12.07.2016

Grundstücksschenkungen unter einer Auflage unterliegen hinsichtlich des Werts der Auflage der Grunderwerbsteuer, wenn die Auflage bei der Schenkungsteuer abziehbar ist. Unerheblich ist, ob die Auflage tatsächlich bei der Schenkungsteuer abgezogen wurde. Das gilt selbst dann, wenn die Grundstücksschenkung insgesamt von der Schenkungsteuer befreit ist.


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LEXinform 0950616 | Umsatzsteuer

Steuerfreie Leistungen eines Erziehungsbeistands

Bundesfinanzhof, V-R-46/15, Urteil vom 22.06.2016

  1. Ein selbständiger Erziehungsbeistand kann sich für die Steuerfreiheit der von ihm erbrachten Betreuungsleistungen auf Art. 135 Abs. 1 Buchst. h MwStSystRL auch dann berufen, wenn die Kosten für diese Leistungen über eine Personengesellschaft abgerechnet und damit (nur) mittelbar von einem öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe getragen werden.
  2. Seit dem 1. Januar 2008 sind die Leistungen eines selbständigen Erziehungsbeistands nach § 4 Nr. 25 Buchst. b Doppelbuchst. bb UStG steuerfrei, wenn sie im vorangegangenen Kalenderjahr ganz oder zum überwiegenden Teil unmittelbar oder mittelbar durch Träger der öffentlichen Jugendhilfe vergütet wurden.

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Finanzgerichte




LEXinform 0444978 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Aufwendungen für die operative Entfernung eines Lipödems nicht als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzbar

Finanzgericht Rheinland-Pfalz, 4-K-2173/15, Pressemitteilung vom 30.08.2016

Das FG Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass Kosten einer Operation zur Beseitigung eines Lipödems (Fettverteilungsstörung) auch im Jahr 2013 nicht als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG absetzbar waren.


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LEXinform 5019295 | Steuerliches Verfahrensrecht

Pflicht eines Rechtsanwalts zur elektronischen Abgabe von Umsatzsteuererklärungen verfassungsgemäß

Thüringer Finanzgericht, 3-K-756/15, Urteil vom 24.02.2016

  1. Die Verpflichtung eines Unternehmers, seine Umsatzsteuererklärungen dem Finanzamt grundsätzlich durch Datenfernübertragung elektronisch zu übermitteln, liegt innerhalb des verfassungsrechtlichen Gestaltungsspielraums des Gesetzgebers, wahrt die Verhältnismäßigkeit und ist verfassungsgemäß (Anschluss an BFH-Urteil v. 14.3.2012, XI R 33/09).
  2. Ein Rechtsanwalt hat keinen Anspruch auf einen Verzicht auf die elektronische Abgabe der Umsatzsteuererklärung im Billigkeitswege, wenn er bereits über einen Laptop mit Internetzugang verfügt, mit dem er den Schriftverkehr mit den Mandanten erledigt, wenn er zudem bereits die Erklärung des Vorjahres "elektronisch" abgegeben hat und wenn daher nicht ersichtlich ist, dass der Anwalt nach seinen persönlichen Kenntnissen nicht zur elektronischen Abgabe in der Lage wäre....

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LEXinform 5019301 | Umsatzsteuer

Kleinunternehmerregelung bei geringfügiger Überschreitung der 17.500-Euro-Vorjahresumsatzgrenze

Finanzgericht des Landes Sachsen-Anhalt, 4-V-1379/15, Beschluss vom 26.07.2016

  1. Es ist nicht ernstlich zweifelhaft, dass die Umsatzgrenze von maximal 17.500 Euro Vorjahresumsatz als Voraussetzung für die Kleinunternehmerregelung starr ist, dass auch ein geringfügiges Überschreiten die Anwendung des § 19 UStG ausschließt und dass Umfang und Umstände des Überschreitens sowie ein Verschulden insoweit ohne Bedeutung sind.
  2. Die Kleinunternehmerregelung ist daher nicht anwendbar, wenn sich aufgrund einer Außenprüfung nachträglich ergibt, dass die Höhe des Vorjahresumsatzes die Umsatzgrenze von 17.500 Euro geringfügig (hier: von Betriebsprüfung mit 18.172 Euro festgestellter Vorjahresumsatz) überschritten hat. Ist der Unternehmer aber subjektiv von einem Nichtüberschreiten ausgegangen und hat er die Kleinunternehmerregelung deswegen weiter angewendet, kommt eine Billigkeitsmaßnahme in Betracht, die aber in einem gesonderten Billigkeitsverfahren und nicht im Rahmen der Steuerfestsetzung zu überprüfen ist.

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LEXinform 5019297 | Umsatzsteuer

Umsätze aus von Privatlehrern erteiltem Unterricht sind steuerfrei

Thüringer Finanzgericht, 2-K-75/16, Urteil vom 09.06.2016

  1. Da die in Art. 132 Abs. 1 Buchst. j MwStSystRL genannte Verpflichtung, von Privatlehrern erteilten Schul- und Hochschulunterricht von der Steuer zu befreien, inhaltlich unbedingt und hinreichend genau ist und vom deutschen Gesetzgeber nicht bzw. nicht vollständig in innerstaatliches Recht umgesetzt wurde, können sich die dem deutschen UStG unterliegenden Steuerpflichtigen (Unternehmer) unmittelbar auf die Steuerbefreiung des Art. 132 Abs. 1 Buchst. MwStSystRL berufen.
  2. Auch an Vorschul- und Schulkinder erteilter Englischunterricht ist "Schulunterricht" im Sinne von Art. 132 Abs. 1 Buchst. j MwStSystRL. Schulunterricht in diesem Sinne ist nicht unmittelbar nur Schulunterricht, sondern auch (damit zusammenhängender) Unterricht, der sich auf Schulunterricht bezieht, insbesondere darauf vorbereitet....

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Finanzverwaltung




LEXinform 5236047 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Amtlich vorgeschriebenes Muster des Produktinformationsblatts nach § 7 Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz

Bundesministerium der Finanzen, IV C 3 - S-2220-a / 13 / 10004 :004, Schreiben vom 26.08.2016

Das BMF bestimmt mit diesem Schreiben im Einvernehmen mit dem BMAS und dem BMJV die inhaltliche/textliche Ausgestaltung des amtlich vorgeschriebenen Musters des Produktinformationsblatts nach § 7 Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz sowie die Einzelheiten der Veröffentlichung der Muster-Produktinformationsblätter im Internet.


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Weitere Meldungen




LEXinform 0652986 | Sonstiges Steuerrecht

Grundsteuerreform: Neubewertung aller Immobilien ab 01.01.2022?

Deubner Verlag, Kurzbeitrag vom 29.08.2016

Stellvertretend für die Finanzministerkonferenz (FMK) haben die Länder Hessen und Niedersachsen am 22.07.2016 als Bundesratsinitiative einen Gesetzesentwurf zur Reform der Grundsteuer vorgelegt.


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Recht




Arbeit und Soziales




LEXinform 0444985 | Arbeitsrecht

Betriebsrentenanwartschaft - beitragsbezogene Leistungszusage

Bundesarbeitsgericht, 3-AZR-228/15, Pressemitteilung vom 30.08.2016

Nach § 1 Abs. 2 Nr. 1 des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG) liegt eine beitragsorientierte Leistungszusage vor, wenn der Arbeitgeber sich verpflichtet, bestimmte Beiträge in eine Betriebsrentenanwartschaft umzuwandeln. Das Gesetz verlangt, dass in der Versorgungsordnung die Mindesthöhe der Anwartschaft zum Zeitpunkt der Umwandlung bezogen auf diese Beiträge festgelegt wird. Darauf wies das BAG hin.


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LEXinform 0444967 | Arbeitsrecht

Sachgrundlos befristetes Arbeitsverhältnis im Anschluss an ein Heimarbeitsverhältnis

Bundesarbeitsgericht, 7-AZR-342/14, Pressemitteilung vom 24.08.2016

Das BAG hat entschieden, dass ein Arbeitsvertrag auch dann ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren kalendermäßig befristet werden kann, wenn zwischen den Parteien zuvor ein Heimarbeitsverhältnis bestanden hat.


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LEXinform 0444986 | Arbeitsrecht

Verzinsung eines Versorgungskapitals

Bundesarbeitsgericht, 3-AZR-272/15, Pressemitteilung vom 30.08.2016

Bestimmt eine Betriebsvereinbarung, dass ein dem Arbeitnehmer im Versorgungsfall zustehendes Versorgungskapital in zwölf Jahresraten auszuzahlen und mit einem marktüblichen Zinssatz zu verzinsen ist, den der Arbeitgeber festlegt, bestehen keine rechtlichen Bedenken dagegen, wenn dieser sich bei der Festlegung des Zinssatzes an der Rendite für Nullkuponanleihen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik orientiert. Das hat das BAG entschieden.


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LEXinform 0444968 | Arbeitsrecht

Ausschlussfristen und Mindestentgelt

Bundesarbeitsgericht, 5-AZR-703/15, Pressemitteilung vom 24.08.2016

Eine vom Arbeitgeber als Allgemeine Geschäftsbedingung gestellte arbeitsvertragliche Ausschlussfristenregelung, die auch den Anspruch auf das Mindestentgelt nach § 2 der am 1. August 2010 in Kraft getretenen Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche (PflegeArbbV) erfasst, verstößt im Anwendungsbereich dieser Verordnung gegen § 9 Satz 3 in Verbindung mit § 13 AEntG. Das hat das BAG entschieden.


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LEXinform 0444970 | Arbeitsrecht

Betriebsübergang bei Rettungsdiensten

Bundesarbeitsgericht, 8-AZR-53/15, Pressemitteilung vom 25.08.2016

Ein Betriebsübergang i. S. v. § 613a Abs. 1 BGB liegt vor, wenn ein neuer Rechtsträger eine auf Dauer angelegte wirtschaftliche Einheit unter Wahrung ihrer Identität fortführt. Bei der Prüfung, ob eine solche Einheit ihre Identität bewahrt, müssen sämtliche den betreffenden Vorgang kennzeichnenden Tatsachen im Rahmen einer Gesamtbewertung berücksichtigt werden, ohne dass Teilaspekte isoliert betrachtet werden dürfen. So entschied das BAG.


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Zivilrecht




LEXinform 0444988 | Familienrecht

Mehr Rechtssicherheit beim Scheinvaterregress

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Pressemitteilung vom 31.08.2016

Das Bundeskabinett hat am 31.08.2016 den von Bundesminister Heiko Maas vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Scheinvaterregresses, zur Rückbenennung und zur Änderung des Internationalen Familienrechtsverfahrensgesetzes beschlossen.


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Wirtschaft




Finanzen





Baufinanzierung - Bankdarlehen plus Bausparvertrag - Warum die beliebte Kombination so tückisch ist

FMH Finanzberatung, Frankfurt, Pressemitteilung vom 26.08.2016

Wer eine Baufinanzierung sucht, bekommt neben dem Darlehens- meist noch einen Bausparvertrag angeboten - zum eigenen Besten, wie Banken und Vermittler betonen. Die Wahrheit sieht anders aus. Quelle: FMH Finanzberatung, Frankfurt


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Unternehmen





Coface - Warten aufs Geld ist Alltag

Coface Deutschland, Pressemitteilung vom 26.08.2016

Für 83,7 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind Zahlungsverzögerungen ihrer Kunden Alltag, trotz der guten Konjunkturlage der deutschen Wirtschaft. Das ist Ergebnis einer neuen Coface-Befragung zum Zahlungsverhalten im Geschäft zwischen Unternehmen (B2B). Quelle: Coface Deutschland


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Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 35 | September 2016

Redaktion
August 29, 2016
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 34 | August 2016

Redaktion
August 29, 2016
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 34 | August 2016


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Ausgabe 34 | August 2016

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Anhängige Verfahren

BFH anhängig: Wahlrecht, Arbeitslohn, Widerruf, Verfassungsmäßigkeit, Dritter, Pauschalierung, Bonus

BFH anhängig: Darlehen, Gesellschafter, Wesentliche Beteiligung, Nachträgliche Anschaffungskosten, Wirtschaftliche Belastung

BFH anhängig: Beschränkte Steuerpflicht, Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, Besteuerungsrecht, Kassenstaatsprinzip

BFH anhängig: Schuldzinsen, Vermietungsabsicht, Leerstand

BFH anhängig: Betriebsaufspaltung, Grundstück, Wesentliche Betriebsgrundlage, Tausch, Beendigung

BFH anhängig: Gewerbesteuer, Schuldzinsen, Hinzurechnung

BFH anhängig: Gleichheitsgrundsatz, Übermaßverbot, Nachzahlungszinsen, Erlaß, Zinssatz

BFH anhängig: Gegenleistung, Leistung, Verbilligte Überlassung, Entgeltlichkeit, Photovoltaik


Bundesverfassungsgericht

Ausrichtung der Steuerfestsetzungsfrist am Zeitpunkt der Schlussbesprechung ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden


Bundesfinanzhof

Abzug von Swapkosten als nachträgliche Beteiligungsaufwendungen

Masseschuld bei Beteiligung an Personengesellschaft nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens


Finanzgerichte

Rabattfreibetrag bei verbilligtem Strombezug durch Arbeitnehmer des Stromnetzbetreibers

Unberechtigter Ausweis von Umsatzsteuer in Gutschriften über nicht ausgeführte Leistungen


Finanzverwaltung

Aufteilung eines einheitlichen Sozialversicherungsbeitrags (Globalbeitrag) - Anpassung für den VZ 2017

Pauschbeträge für behinderte Menschen und Pflegepersonen; Nachweis des Merkmals der "Hilflosigkeit"


Weitere Meldungen

Kann die Auflösung des IAB einen Aufgabegewinn darstellen?




Recht

Arbeit und Soziales

Keine Grundsicherung für Familien arbeitsuchender EU-Ausländer


Zivilrecht

Aufklärungspflichten beim Verkauf von alten Häusern

Schadensersatzanspruch nach Preismanipulation des Verkäufers bei eBay-Auktion ("Shill Bidding")




Wirtschaft

Branchen

Dt. Sparkassenverlag BranchenReport Kfz-Handel - Tief greifender Wandlungsprozess


Standorte

Wohn- und Gewerbeimmobilienpreise für das 1. Halbjahr 2016 aktualisiert


Steuern




Anhängige Verfahren




LEXinform 0950912 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Wahlrecht, Arbeitslohn, Widerruf, Verfassungsmäßigkeit, Dritter, Pauschalierung, Bonus

Bundesfinanzhof, VI-R-25/16, Anhängiges Verfahren vom 19.08.2016


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LEXinform 0950924 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Darlehen, Gesellschafter, Wesentliche Beteiligung, Nachträgliche Anschaffungskosten, Wirtschaftliche Belastung

Bundesfinanzhof, IX-R-4/16, Anhängiges Verfahren vom 19.08.2016


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LEXinform 0950904 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Beschränkte Steuerpflicht, Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, Besteuerungsrecht, Kassenstaatsprinzip

Bundesfinanzhof, I-R-42/16, Anhängiges Verfahren vom 19.08.2016


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LEXinform 0950923 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Schuldzinsen, Vermietungsabsicht, Leerstand

Bundesfinanzhof, IX-R-17/16, Anhängiges Verfahren vom 19.08.2016


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LEXinform 0950925 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Betriebsaufspaltung, Grundstück, Wesentliche Betriebsgrundlage, Tausch, Beendigung

Bundesfinanzhof, X-R-34/15, Anhängiges Verfahren vom 19.08.2016


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LEXinform 0950903 | Gewerbesteuer

BFH anhängig: Gewerbesteuer, Schuldzinsen, Hinzurechnung

Bundesfinanzhof, I-R-39/16, Anhängiges Verfahren vom 19.08.2016


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LEXinform 0950905 | Steuerliches Verfahrensrecht

BFH anhängig: Gleichheitsgrundsatz, Übermaßverbot, Nachzahlungszinsen, Erlaß, Zinssatz

Bundesfinanzhof, III-R-10/16, Anhängiges Verfahren vom 19.08.2016


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LEXinform 0950911 | Umsatzsteuer

BFH anhängig: Gegenleistung, Leistung, Verbilligte Überlassung, Entgeltlichkeit, Photovoltaik

Bundesfinanzhof, V-R-35/16, Anhängiges Verfahren vom 19.08.2016


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Bundesverfassungsgericht




LEXinform 0444953 | Steuerliches Verfahrensrecht

Ausrichtung der Steuerfestsetzungsfrist am Zeitpunkt der Schlussbesprechung ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden

Bundesverfassungsgericht, 1-BvR-3092/15, Pressemitteilung vom 19.08.2016

Das BVerfG hat die Verfassungsbeschwerde gegen ein Urteil des Bundesfinanzhofs zum Lauf von Steuerfestsetzungsfristen bei Außenprüfungen nicht zur Entscheidung angenommen. Die vom Bundesfinanzhof vertretene Auslegung von § 171 Abs. 4 Satz 3 AO, wonach sich bei Außenprüfungen der Lauf der Festsetzungsfrist nur bei definitivem Unterbleiben der Schlussbesprechung nach dem Zeitpunkt der letzten Ermittlungshandlung richte, ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.


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Bundesfinanzhof




LEXinform 0929710 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Abzug von Swapkosten als nachträgliche Beteiligungsaufwendungen

Bundesfinanzhof, VIII-R-32/13, Urteil vom 07.06.2016

  1. Veräußert ein Steuerpflichtiger die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft mit wirtschaftlicher Wirkung auf den Stichtag des Erwerbs an den Veräußerer zurück und soll diesem für die gesamte Haltedauer des Steuerpflichtigen das Gewinnbezugsrecht zustehen, ist ein Abzug nachträglicher Finanzierungsaufwendungen des Steuerpflichtigen nach Veräußerung der Beteiligung ausgeschlossen.
  2. Ein Abzug sog. Swapkosten aus einem Zinssatzswap, die zu den vertraglich vereinbarten Zinsfestschreibungsterminen im Wege eines Differenzausgleichs gezahlt werden, als Werbungskosten bei den Einkünften aus § 22 Nr. 1 EStG kommt nicht in Betracht.

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LEXinform 0934955 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Masseschuld bei Beteiligung an Personengesellschaft nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Bundesfinanzhof, X-R-26/14, Urteil vom 01.06.2016

  1. Die Zuordnung der aus Gewinnanteilen an einer Mitunternehmerschaft resultierenden Einkommensteuerschuld zu den insolvenzrechtlichen Forderungskategorien (Insolvenzforderung, Masseverbindlichkeit, insolvenzfreies Vermögen) betrifft die Einkommensteuerfestsetzung; hierüber ist deshalb nicht im Gewinnfeststellungsverfahren zu entscheiden (Anschluss an BFH-Urteil vom 16. Juli 2015 III R 32/13, BFHE 251, 102, BStBl II 2016, 251).
  2. Das Feststellungsverfahren und nachfolgend das Einkommensteuerfestsetzungsverfahren werden nicht analog § 240 ZPO unterbrochen, sofern es sich bei der Einkommensteuer auf den Gewinnanteil nicht um eine Insolvenzforderung handelt....

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Finanzgerichte




LEXinform 5019279 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Rabattfreibetrag bei verbilligtem Strombezug durch Arbeitnehmer des Stromnetzbetreibers

Finanzgericht München, 7-K-428/15, Urteil vom 30.05.2016

  1. Für die Anwendung des § 8 Abs. 3 EStG ist es unerheblich, ob der Arbeitgeber den Sachbezug während der aktiven Tätigkeit des Arbeitnehmers oder während des Ruhestands zu Versorgungszwecken gewährt.
  2. Auch elektrischer Strom gilt als Ware im Sinne von § 8 Abs. 3 EStG.
  3. Dem Rabattfreibetrag unterliegt auch die verbilligte Lieferung elektrischen Stroms an ehemalige Arbeitnehmer eines Stromnetzbetreibers durch eine Tochtergesellschaft, da der Stromnetzbetreiber bei wertender Betrachtung als Hersteller des von seinem ehemaligen Arbeitnehmer bezogenen Stroms anzusehen ist.

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LEXinform 5019281 | Umsatzsteuer

Unberechtigter Ausweis von Umsatzsteuer in Gutschriften über nicht ausgeführte Leistungen

Finanzgericht München, 2-K-3248/13, Urteil vom 28.06.2016

  1. Die in § 14 Abs. 3 UStG a.F. vorgesehene Gefährdungshaftung ist auch auf Gutschriften über nicht ausgeführte Leistungen anwendbar.
  2. Der bewusste Verzicht auf Kenntnisnahme von der Gutschrift reicht jedenfalls dann aus, um als Gutschriftempfänger in Anspruch genommen werden zu können, wenn der Empfänger auf die Übermittlung der Gutschriften konkludent verzichtet und deren Existenz nicht nur akzeptiert, sondern den Anschein einer zu Recht mit Gutschrift abgerechneten entgeltlichen Leistung sogar bekräftigt hat, indem er Schecks über die Scheinentgelte entgegennahm und einlöste.
  3. Schuldner der in den Gutschriften unberechtigt ausgewiesenen Steuerbeträge ist gem. § 14 Abs. 3 Satz 2 UStG a.F. nur der Empfänger, nicht hingegen auch der Aussteller der Gutschrift.

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Finanzverwaltung




LEXinform 5236043 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Aufteilung eines einheitlichen Sozialversicherungsbeitrags (Globalbeitrag) - Anpassung für den VZ 2017

Bundesministerium der Finanzen, IV C 3 - S-2221 / 09 / 10013 :001, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 22.08.2016

Das BMF teilt mit, wie die vom Steuerpflichtigen geleisteten einheitlichen Sozialversicherungsbeiträge (Globalbeiträge) zur Ermittlung der steuerlich berücksichtigungsfähigen Vorsorgeaufwendungen staatenbezogen aufzuteilen sind.


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LEXinform 5236044 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Pauschbeträge für behinderte Menschen und Pflegepersonen; Nachweis des Merkmals der "Hilflosigkeit"

Bundesministerium der Finanzen, IV C 8 - S-2286 / 07 / 10004 :005, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 19.08.2016

Das BMF nimmt zur Anwendung des § 65 Absatz 2 Satz 2 EStDV ab dem Veranlagungszeitraum 2017 hinsichtlich des Merkmals der "Hilflosigkeit" Stellung.


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Weitere Meldungen




LEXinform 0652984 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Kann die Auflösung des IAB einen Aufgabegewinn darstellen?

Deubner Verlag, Anmerkung vom 23.08.2016

Für den BFH ist der Ertrag aus der Auflösung eines Investitionsabzugsbetrags nach § 7g EStG n.F. nicht als Aufgabegewinn begünstigt.


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Recht




Arbeit und Soziales




LEXinform 0444959 | Sozialrecht

Keine Grundsicherung für Familien arbeitsuchender EU-Ausländer

Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, L-3-AS-376/16-B-ER, Pressemitteilung vom 23.08.2016

Das LSG Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass EU-Ausländer auch im Eilverfahren keinen Anspruch auf Grundsicherungsleistungen nach dem SGB II oder dem SGB XII haben, wenn sie sich nur zum Zweck der Arbeitssuche in Deutschland aufhalten dürfen. Dieser Ausschluss erstrecke sich auch auf aus dem Recht zur Arbeitsuche abgeleitete Aufenthaltsrechte für Familienangehörige, etwa zum Zwecke des Schulbesuchs durch Kinder des Arbeitsuchenden.


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Zivilrecht




LEXinform 0444954 | Vertragsrecht

Aufklärungspflichten beim Verkauf von alten Häusern

Oberlandesgericht Hamm, 22-U-161/15, Pressemitteilung vom 19.08.2016

Der Verkäufer eines Wohnhauses, dessen Keller im Jahre 1938 gebaut worden ist, muss einen Kaufinteressenten darüber aufklären, dass bei starken Regenfällen flüssiges Wasser in den Keller eindringt. Das hat das OLG Hamm entschieden.


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LEXinform 0444963 | Vertragsrecht

Schadensersatzanspruch nach Preismanipulation des Verkäufers bei eBay-Auktion ("Shill Bidding")

Bundesgerichtshof, VIII-ZR-100/15, Pressemitteilung vom 24.08.2016

Der BGH hat sich in einer Entscheidung mit den rechtlichen Auswirkungen von Geboten befasst, die der Verkäufer im Rahmen einer Internetauktion auf von ihm selbst zum Kauf angebotene Gegenstände abgibt, um auf diese Weise den Auktionsverlauf zu seinen Gunsten zu manipulieren.


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Wirtschaft




Branchen





Dt. Sparkassenverlag BranchenReport Kfz-Handel - Tief greifender Wandlungsprozess

Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V., Analyse vom 03.08.2016

Die Kfz-Handelsunternehmen befinden sich inmitten eines tief greifenden Wandlungsprozesses. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Digitalisierung und ein sich änderndes Käuferverhalten. Rund 10% der Neuwagen werden bereits heute online verkauft, Tendenz steigend. Der hohe Wettbewerbsdruck in der Branche verstärkt sich, nicht zuletzt durch die großen Automobilhandelsgruppen. Quelle: Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V.


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Standorte





Wohn- und Gewerbeimmobilienpreise für das 1. Halbjahr 2016 aktualisiert

DATEV Redaktion LEXinform, Produktinformation vom 23.08.2016

In LEXinform wurde das Angebot der durchschnittlichen Mietpreise zu Wohn- und Gewerbeimmobilien und der durchschnittlichen Kaufpreise zu Wohnimmobilien aus allen Postleitzahlbereichen Deutschlands aktualisiert (Stand 06/2016). Dazu geben Sie einfach die gewünschte Postleitzahl über die LEXinform-Suchfunktion ein.


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Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 34 | August 2016

Redaktion
August 22, 2016
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 33 | August 2016

Redaktion
August 22, 2016
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 33 | August 2016



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Ausgabe 33 | August 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Bundesfinanzhof

Einkommensteuer als Masseverbindlichkeit nach Eröffnung der Insolvenz

Vorrangiger Kindergeldanspruch des im anderen EU-Mitgliedstaat wohnenden Elternteils

Steuerrechtliche Gleichbehandlung im Gesundheitswesen


Finanzgerichte

Schwarzer Anzug ist keine typische Berufskleidung eines Orchestermusikers

Erwerbsunfähigkeitsrente fließt bereits mit Auszahlung als Kranken- bzw. Übergangsgeld zu

Doppelte Haushaltsführung: Auseinanderfallen von Hausstand und Beschäftigungsort

Polizeiwache ist regelmäßige Arbeitsstätte einer Streifenpolizistin

Keine Rücklage für Ersatzbeschaffung bei Veräußerung eines GmbH-Anteils wegen eines drohenden EU-Vertragsverletzungsverfahrens

Keine Verrechnung von selbst getragenen Krankheitskosten mit zurückerstatteten Krankenversicherungsbeiträgen

Bilanzierung von Provisionsansprüchen und "unfertigen Arbeiten"


Weitere Meldungen

Investitionszulage: Wann sind Mischbetriebe berechtigt?

Bei welchen Mandanten könnte zu prüfen sein, ob sich das volljährige Kind noch in Erstausbildung oder Erststudium befindet und weiterhin Anspruch auf Kindergeld besteht?




Recht

Arbeit und Soziales

Entschädigung nach § 15 Abs. 2 AGG - Diskriminierung wegen der Schwerbehinderung

Nichtzulassung der Einbeziehung von Investitionskosten in die Abrechnung gegenüber Pflegebedürftigen nach alter Rechtslage verfassungsgemäß


Wirtschaftsrecht

Kündbarkeit von Bausparverträgen durch Bausparkassen


Zivilrecht

Aufklärungspflicht beim Zugewinnausgleich

Präzisierung des Käuferwahlrechts beim Fahrzeugkauf




Wirtschaft

Finanzen

Girokonten werden nochmals teurer


Personal

Studiert und doch kein Geld - Berufswahl nach der Uni


Steuern




Bundesfinanzhof




LEXinform 0929246 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Einkommensteuer als Masseverbindlichkeit nach Eröffnung der Insolvenz

Bundesfinanzhof, X-R-12/12, Urteil vom 09.12.2014

  1. Eine Steuerforderung ist insolvenzrechtlich in dem Zeitpunkt begründet, zu dem der Besteuerungstatbestand vollständig verwirklicht ist (Anschluss an BFH-Urteil vom 16. Mai 2013 IV R 23/11, BFHE 241, 233, BStBl II 2003, 759).
  2. Wann eine Einkommensteuerforderung begründet ist, kann auch von der Art der Gewinnermittlung abhängen. Nach dem Realisationsprinzip ist im Falle der Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich die diesbezügliche Einkommensteuerforderung bereits begründet, wenn die Forderung realisiert ist. Im Fall der Einnahmen-Überschussrechnung ist dies nach dem Zuflussprinzip erst mit tatsächlicher Vereinnahmung der Fall.
  3. Masseverbindlichkeiten sind auch die Einkommensteuerschulden, die sich aus "echten" Überschüssen einer Erbengemeinschaft ergeben....

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LEXinform 0950636 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Vorrangiger Kindergeldanspruch des im anderen EU-Mitgliedstaat wohnenden Elternteils

Bundesfinanzhof, III-R-68/13, Urteil vom 28.04.2016

  1. Der Kindergeldanspruch eines in Deutschland wohnhaften Elternteils für sein in Spanien im Haushalt des anderen Elternteils lebendes Kind wird nach § 64 Abs. 2 Satz 1 EStG i.V.m. Art. 67 der VO Nr. 883/2004, Art. 60 Abs. 1 Satz 2 der VO Nr. 987/2009 durch den vorrangigen Kindergeldanspruch des anderen Elternteils verdrängt.
  2. Der Begriff der "beteiligten Personen" i.S. des Art. 60 Abs. 1 Satz 2 der VO Nr. 987/2009 ist im Hinblick auf das Kindergeld nach dem EStG nach Art. 1 Buchst. i Nr. 1 Buchst. i und nicht nach Art. 1 Buchst. i Nr. 2 der VO Nr. 883/2004 zu bestimmen. Zu den "beteiligten Personen" gehören daher die nach dem nationalen Recht Anspruchsberechtigten und damit auch der jeweils andere Elternteil, unabhängig davon, ob er mit dem im Inland lebenden Elternteil verheiratet ist oder war.

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LEXinform 0444942 | Umsatzsteuer

Steuerrechtliche Gleichbehandlung im Gesundheitswesen

Bundesfinanzhof, V-R-42/15, Pressemitteilung vom 17.08.2016

Der BFH ersucht den EuGH um Klärung, welche Bedeutung dem Gleichhandlungsgrundsatz bei der Lieferung von Arzneimitteln im Umsatzsteuerrecht zukommt. Entscheidungserheblich ist dabei die EU-Grundrechtecharta (EUGrdRCh).


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Finanzgerichte




LEXinform 0444932 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Schwarzer Anzug ist keine typische Berufskleidung eines Orchestermusikers

Finanzgericht Münster, 8-K-3646/15-E, Mitteilung vom 15.08.2016

Das FG Münster hat entschieden, dass ein Orchestermusiker Aufwendungen für ein schwarzes Sakko und für schwarze Hosen nicht als Werbungskosten abziehen darf.


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LEXinform 0444934 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Erwerbsunfähigkeitsrente fließt bereits mit Auszahlung als Kranken- bzw. Übergangsgeld zu

Finanzgericht Münster, 5-K-1620/14-E, Mitteilung vom 15.08.2016

Gilt eine Erwerbsunfähigkeitsrente mit Auszahlung als Kranken- bzw. Übergangsgeld gemäß § 107 SGB X als erfüllt, führt bereits diese Auszahlung zu einem Zufluss der Rente. Dies hat das FG Münster entschieden.


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LEXinform 5019252 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Doppelte Haushaltsführung: Auseinanderfallen von Hausstand und Beschäftigungsort

Finanzgericht Baden-Württemberg, 1-K-3229/14, Urteil vom 16.06.2016

  1. Voraussetzung für eine doppelte Haushaltsführung ist, dass der Ort des eigenen Hausstandes und der Beschäftigungsort auseinanderfallen.
  2. Als Beschäftigungsort ist nicht die jeweilige politische Gemeinde zu verstehen, sondern der Bereich, der zu der konkreten Anschrift der Arbeitsstätte noch als Einzugsgebiet anzusehen ist.
  3. Ein Arbeitnehmer wohnt bereits dann am Beschäftigungsort, wenn er von seiner Wohnung aus ungeachtet von Gemeinde- und Landesgrenzen seine Arbeitsstätte in zumutbarer Weise täglich aufsuchen kann.
  4. Dabei liegen Fahrzeiten von etwa einer Stunde für die einfache Strecke noch in einem zeitlichen Rahmen, in dem es einem Arbeitnehmer zugemutet werden kann, von seinem Hausstand die Arbeitsstätte aufzusuchen....

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LEXinform 0444935 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Polizeiwache ist regelmäßige Arbeitsstätte einer Streifenpolizistin

Finanzgericht Münster, 12-K-1620/15-E, Mitteilung vom 15.08.2016

Das FG Münster hat entschieden, dass die Polizeiwache die regelmäßige Arbeitsstätte einer Streifenpolizistin ist.


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LEXinform 0444933 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Keine Rücklage für Ersatzbeschaffung bei Veräußerung eines GmbH-Anteils wegen eines drohenden EU-Vertragsverletzungsverfahrens

Finanzgericht Münster, 2-K-3762/12-G-F, Mitteilung vom 15.08.2016

Das FG Münster hat entschieden, dass eine Rücklage für Ersatzbeschaffung für den Gewinn aus der Veräußerung eines GmbH-Anteils, die aufgrund eines drohenden EU-Vertragsverletzungsverfahrens erfolgt, nicht gebildet werden darf.


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LEXinform 5019246 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Keine Verrechnung von selbst getragenen Krankheitskosten mit zurückerstatteten Krankenversicherungsbeiträgen

Finanzgericht Baden-Württemberg, 6-K-864/15, Gerichtsbescheid vom 25.01.2016

  1. Selbst getragene Krankheitskosten sind nach der Konzeption des EStG den außergewöhnlichen Belastungen (§ 33 EStG) und nicht den Sonderausgaben zuzuordnen.
  2. Zurückerstattete Krankenversicherungsbeiträge sind nicht mit den selbst getragenen Krankheitskosten zu verrechnen, so dass sie in voller Höhe zur Kürzung der abziehbaren Vorsorgeaufwendungen führen.

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LEXinform 5019263 | Rechnungslegung

Bilanzierung von Provisionsansprüchen und "unfertigen Arbeiten"

Finanzgericht Münster, 9-K-843/14-K-G-F-Zerl, Urteil vom 28.04.2016

  1. Aufschiebend bedingte Versicherungsvertreter-Provisionsansprüche sind erst mit Bedingungseintritt zu aktivieren.
  2. Soweit noch keine Gewinnrealisierung eingetreten ist, sind die auf die entsprechenden Vermittlungsleistungen entfallenden Aufwendungen als "unfertige Arbeiten" zu aktivieren.

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Weitere Meldungen




LEXinform 0652983 | Steuerliche Förderungsgesetze

Investitionszulage: Wann sind Mischbetriebe berechtigt?

Deubner Verlag, Anmerkung vom 16.08.2016

Übt eine Gesellschaft als Mischbetrieb unterschiedliche Tätigkeiten aus, so ist für die Anerkennung ihrer Zugehörigkeit zum verarbeitenden Gewerbe die für das jeweilige Kalenderjahr geltende Klassifikation der Wirtschaftszweige maßgeblich.


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LEXinform 2300017 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Bei welchen Mandanten könnte zu prüfen sein, ob sich das volljährige Kind noch in Erstausbildung oder Erststudium befindet und weiterhin Anspruch auf Kindergeld besteht?

DATEV Redaktion LEXinform, Produktinformation vom 17.08.2016

Den Aufruf dieser aktuellen Auswertung sowie Informationen zum Daten-Analyse-System pro finden Sie im Dokument 2300017 in LEXinform/Info-Datenbank pro.


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Recht




Arbeit und Soziales




LEXinform 0444928 | Arbeitsrecht

Entschädigung nach § 15 Abs. 2 AGG - Diskriminierung wegen der Schwerbehinderung

Bundesarbeitsgericht, 8-AZR-375/15, Pressemitteilung vom 11.08.2016

Das BAG hat entschieden, dass die beklagte Stadt dadurch, dass sie den Bewerber nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen hatte, die Vermutung begründet, dass dieser wegen seiner Schwerbehinderung aus dem Auswahlverfahren vorzeitig ausgeschieden und dadurch benachteiligt wurde.


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LEXinform 0444940 | Sozialrecht

Nichtzulassung der Einbeziehung von Investitionskosten in die Abrechnung gegenüber Pflegebedürftigen nach alter Rechtslage verfassungsgemäß

Bundesverfassungsgericht, 1-BvR-617/12, Pressemitteilung vom 16.08.2016

Es ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, auf Grundlage des § 82 Abs. 2 und 3 SGB XI in der bis zum 27. Dezember 2012 geltenden Fassung gegenüber Pflegebedürftigen die kalkulatorische Berechnung von Eigenkapitalzinsen, von Rückstellungen für spätere Investitionen sowie von Pauschalen für Instandhaltungsmaßnahmen neben den tatsächlich angefallenen Kosten nicht zuzulassen. Dies hat das BVerfG entschieden.


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Wirtschaftsrecht




LEXinform 0444927 | Finanzdienstleistungen

Kündbarkeit von Bausparverträgen durch Bausparkassen

Oberlandesgericht Koblenz, 8-U-11/16, Pressemitteilung vom 11.08.2016

Das OLG Koblenz hat entschieden, dass Bausparkassen zur Zinsersparnis Bausparverträge wirksam kündigen können.


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Zivilrecht




LEXinform 0444943 | Familienrecht

Aufklärungspflicht beim Zugewinnausgleich

Oberlandesgericht Hamm, 3-UF-47/15, Pressemitteilung vom 16.08.2016

Nehmen beide Ehegatten in einem aus Anlass ihrer Scheidung durchgeführten Zugewinnausgleichsverfahren zunächst irrtümlich an, dass ein von ihnen auf einem Erbbaugrundstück gemeinsam errichtetes Haus in ihrem hälftigen Miteigentum steht, kann der tatsächlich allein erbbauberechtigte Ehegatten den anderen über die Tatsache seines Alleineigentums aufzuklären haben, wenn er während des Verfahrens von diesem Irrtum erfährt. Das hat das OLG Hamm entschieden.


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LEXinform 0444938 | Vertragsrecht

Präzisierung des Käuferwahlrechts beim Fahrzeugkauf

Oberlandesgericht Hamm, 28-U-175/15, Pressemitteilung vom 15.08.2016

Bietet der Verkäufer eines mangelhaften Fahrzeugs dem Käufer eine Nachbesserung an, kann der Käufer anstelle der Nachbesserung regelmäßig noch eine Nachlieferung verlangen, wenn er die Nachbesserung nicht verlangt und sich über diese nicht mit dem Verkäufer verständigt hat. Das hat das OLG Hamm entschieden.


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Wirtschaft




Finanzen





Girokonten werden nochmals teurer

FMH Finanzberatung, Frankfurt, Pressemitteilung vom 05.08.2016

Schnell noch zulangen, bevor es zu spät ist: Etliche Banken haben in den vergangenen Monaten kräftig ihre Gebühren erhöht. Und der Trend dürfte anhalten – zumindest bis Mitte September. Spätestens dann sind wieder die Kunden am Zug. Quelle: FMH Finanzberatung, Frankfurt


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Personal





Studiert und doch kein Geld - Berufswahl nach der Uni

DATEV Redaktion LEXinform, Pressemitteilung vom 16.08.2016

Das Vergleichsportal Gehalt.de untersuchte 1.720 Vergütungsdaten von Akademikern mit maximal drei Jahren Berufserfahrung. Ermittelt wurden zehn Berufe mit den niedrigsten Gehältern sowie die Zusammensetzung der Studiengänge in diesen Berufen. Ausgeklammert wurden Trainees und Volontäre. Berücksichtigt wurden ausschließlich Angaben von Beschäftigten ohne disziplinarische Personalverantwortung.


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Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 33 | August 2016

Redaktion
August 16, 2016
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 32 | August 2016

Redaktion
August 16, 2016
DATEV LEXinform
DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 32 | August 2016


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Ausgabe 32 | August 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Bundesfinanzhof

Investitionsabzugsbetrag - nachträgliche Glättung von BP-Mehrergebnissen - Wahrung des sog. Finanzierungszusammenhangs

Kompensation des Mehrergebnisses einer Außenprüfung durch Investitionsabzugsbetrag

Nichtanschaffung ist kein Tatbestandsmerkmal für die Auflösung der Ansparabschreibung nach § 7g Abs. 4 Satz 2 EStG a.F.


Finanzgerichte

Steuerfreiheit nach § 3b EStG für Zulage an Polizisten für Dienst zu wechselnden Zeiten

Neuberechnung des steuerfreien Teils der Witwenrente wegen Anrechnung von Erwerbsersatzeinkommen

Aktivierungspflicht für Aufwendungen eines Reisebüros unter dem Gesichtspunkt schwebender Geschäfte oder unfertiger Leistungen?

Generelle Umsatzsteuerbefreiung für Fahrschulen?


Weitere Meldungen

Bürokratieentlastungsgesetz II - der große Wurf?




Recht

Arbeit und Soziales

Bonusanspruch - Leistungsbestimmung durch das Gericht

Verlegung des Praxissitzes aus einem schlechter versorgten in einen besser versorgten Teil eines Planungsbereichs ist im Regelfall ausgeschlossen


Zivilrecht

Anforderungen an Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung im Zusammenhang mit dem Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen

Rücktritt vom BMW-Kauf, weil Freisprecheinrichtung fehlt




Wirtschaft

Branchen

Aktuelle Ergebnisse des ifo-Konjunkturtest Einzelhandel


Finanzen

Baufinanzierung - Kurze oder lange Zinsbindung


Steuern




Bundesfinanzhof




LEXinform 0950394 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Investitionsabzugsbetrag - nachträgliche Glättung von BP-Mehrergebnissen - Wahrung des sog. Finanzierungszusammenhangs

Bundesfinanzhof, I-R-31/15, Urteil vom 28.04.2016

Der Senat lässt offen, ob das Merkmal des sog. Finanzierungszusammenhangs auch im Rahmen des Investitionsabzugsbetrags nach § 7g EStG 2002 n.F. (i.d.F. des UntStRefG 2008) zu prüfen ist. Das Merkmal ist jedenfalls nicht deshalb zu verneinen, weil die nachträgliche Geltendmachung des Investitionsabzugsbetrags lediglich der Kompensation eines durch die Betriebsprüfung veranlassten Mehrergebnisses dient, ohne dass hiermit eine weitergehende Zielsetzung - wie beispielsweise der Erhalt einer privaten Steuervergünstigung außerhalb der investitionsbezogenen Förderung des § 7g EStG 2002 a.F. - verknüpft wird (Bestätigung der Rechtsprechung; Abweichung vom BMF-Schreiben vom 20. November 2013, BStBl I 2013, 1493, Rz 26).


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LEXinform 0444907 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Kompensation des Mehrergebnisses einer Außenprüfung durch Investitionsabzugsbetrag

Bundesfinanzhof, IV-R-9/14, Pressemitteilung vom 10.08.2016

Der BFH hat entschieden, dass ein Investitionsabzugsbetrag nicht allein deshalb versagt werden darf, weil der Antrag erst nach einer Außenprüfung gestellt wird. Die Steuervergünstigung kann danach entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung zur Kompensation eines Steuermehrergebnisses der Außenprüfung eingesetzt werden.


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LEXinform 0934315 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Nichtanschaffung ist kein Tatbestandsmerkmal für die Auflösung der Ansparabschreibung nach § 7g Abs. 4 Satz 2 EStG a.F.

Bundesfinanzhof, VIII-R-58/13, Urteil vom 22.03.2016

Löst ein Steuerpflichtiger mit Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG die von ihm gebildete Ansparabschreibung für die geplante Anschaffung eines Wirtschaftsguts nicht spätestens durch Ansatz einer entsprechenden Betriebseinnahme in seiner Gewinnermittlung für den zweiten auf die Bildung folgenden Veranlagungszeitraum auf, so kann das FA den erklärungsgemäß für jenes Jahr ergangenen Einkommensteuerbescheid nicht nach Maßgabe des § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO unter Hinweis auf das spätere Bekanntwerden der Nichtanschaffung des Wirtschaftsguts ändern. Denn die Nichtanschaffung ist kein Tatbestandsmerkmal für die Auflösung der Ansparabschreibung nach § 7g Abs. 4 Satz 2 EStG a.F. und daher insoweit keine rechtserhebliche Tatsache.


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Finanzgerichte




LEXinform 5019221 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Steuerfreiheit nach § 3b EStG für Zulage an Polizisten für Dienst zu wechselnden Zeiten

Niedersächsisches Finanzgericht, 2-K-11208/15, Urteil vom 25.05.2016

  1. Zur Steuerfreiheit für neben dem Grundlohn gewährte Zulagen gemäß § 3b EStG.
  2. Die Steuerbefreiung tritt nur ein, wenn die neben dem Grundlohn gewährten Zuschläge für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit gezahlt worden sind und setzt zudem grds. einzelne Aufstellungen der tatsächlich erbrachten Arbeitsstunden voraus.
  3. Pauschale Zuschläge sind nur dann und insoweit steuerfrei, als sie den im Einzelnen ermittelten Zuschlägen für tatsächlich geleistete Stunden zu den nach § 3b Abs. 2 EStG begünstigten Zeiten entsprechen.
  4. Eine einem Polizeibeamten gezahlte Zulage für Dienst zu wechselnden Zeiten ist nur dann nach § 3b EStG begünstigt, wenn sie nach den tatsächlich geleisteten Nachtdienststunden bemessen wird, auch wenn als weitere Voraussetzung für die Zulagengewährung Dienst zu wechselnden Zeiten hinzutreten muss.

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LEXinform 0444893 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Neuberechnung des steuerfreien Teils der Witwenrente wegen Anrechnung von Erwerbsersatzeinkommen

Finanzgericht Düsseldorf, 15-K-1989/13, Mitteilung vom 04.08.2016

Zwar wird der steuerfreie Teil der Rente grundsätzlich in einem lebenslang geltenden und regelmäßig gleichbleibenden Freibetrag festgeschrieben, bei einer Veränderung des Jahresrentenbetrags ist der steuerfreie Teil der Rente allerdings in dem Verhältnis anzupassen, in dem der veränderte Jahresrentenbetrag zum Jahresrentenbetrag steht, welcher der Ermittlung des steuerfreien Teils der Rente zugrunde liegt. So entschied das FG Düsseldorf.


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LEXinform 5019216 | Rechnungslegung

Aktivierungspflicht für Aufwendungen eines Reisebüros unter dem Gesichtspunkt schwebender Geschäfte oder unfertiger Leistungen?

Niedersächsisches Finanzgericht, 13-K-12/15, Urteil vom 12.01.2016

  1. Bei einem Handelsvertreter, der von Veranstaltern zu erbringende Reiseleistungen an Kunden des Reisebüros vermittelt und dafür eine Provision erhält, entsteht zivilrechtlich der Provisionsanspruch aufschiebend bedingt mit dem Abschluss des Vertrages zwischen dem Unternehmen und dem Dritten.
  2. Die aufschiebende Bedingung entfällt in dem Zeitpunkt, in dem der Unternehmer das Geschäft ausführt.
  3. Die Aufwendungen eines Reisebüros, die im wirtschaftlichen Zusammenhang mit am Stichtag noch nicht realisierten Provisionserlösen stehen, sind weder unter dem Gesichtspunkt "schwebende Geschäfte" noch unter dem Gesichtspunkt "unfertige Leistungen" zu aktivieren.

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LEXinform 5019215 | Umsatzsteuer

Generelle Umsatzsteuerbefreiung für Fahrschulen?

Niedersächsisches Finanzgericht, 11-K-10284/15, Urteil vom 01.04.2016

  1. Steuerbefreit sind nach § 4 Nr. 1 Buchst. a Doppelbuchst. bb UStG nur die unmittelbar dem Schul- oder Bildungszweck dienenden Leistungen privater Schulen oder anderer allgemein bildender oder berufsbildender Einrichtungen, sofern die zuständige Landesbehörde bescheinigt, dass sie ordnungsgemäß auf eine vor einer juristischen Person des öffentlichen Rechts abzulegende Prüfung vorbereiten.
  2. Leistungen von Fahrschulen sind auch unter Berücksichtigung des Art. 132 Abs. 1 Buchst. j MwStSystRL nicht generell steuerbefreit.
  3. Die Vorbereitung auf die Fahrerlaubnisprüfung und die Schulung zu einem verantwortungsvollen Verkehrsteilnehmer stellt keinen Schul- oder Hochschulunterricht dar.

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Weitere Meldungen




LEXinform 0652968 | Sonstiges Steuerrecht

Bürokratieentlastungsgesetz II - der große Wurf?

Deubner Verlag, Kurzbeitrag vom 09.08.2016

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der für Unternehmer sowohl die steuerlichen Aufbewahrungs- und Aufzeichnungspflichten als auch allgemeine Meldepflichten vereinfachen soll.


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Recht




Arbeit und Soziales




LEXinform 0444892 | Arbeitsrecht

Bonusanspruch - Leistungsbestimmung durch das Gericht

Bundesarbeitsgericht, 10-AZR-710/14, Pressemitteilung vom 03.08.2016

Behält sich der Arbeitgeber vertraglich vor, über die Höhe eines Bonusanspruchs nach billigem Ermessen zu entscheiden, unterliegt diese Entscheidung der vollen gerichtlichen Überprüfung. Entspricht die Entscheidung nicht billigem Ermessen, ist sie gemäß § 315 Abs. 3 BGB unverbindlich und die Höhe des Bonus durch das Gericht auf Grundlage des Vortrags der Parteien festzusetzen. So das BAG.


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LEXinform 0444891 | Sozialrecht

Verlegung des Praxissitzes aus einem schlechter versorgten in einen besser versorgten Teil eines Planungsbereichs ist im Regelfall ausgeschlossen

Bundessozialgericht, B-6-KA-31/15-R, Pressemitteilung vom 03.08.2016

Ärzte oder Psychotherapeuten dürfen ihren Praxissitz nur verlegen, wenn Gründe der vertragsärztlichen Versorgung dem nicht entgegenstehen. Die Verlegung des Praxissitzes von einem nicht gut versorgten Stadtteil oder Bezirk in einen Bezirk mit einer bereits sehr hohen Überversorgung darf deshalb im Regelfall nicht genehmigt werden. So das BSG.


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Zivilrecht




LEXinform 0444905 | Familienrecht

Anforderungen an Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung im Zusammenhang mit dem Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen

Bundesgerichtshof, XII-ZB-61/16, Pressemitteilung vom 09.08.2016

Der BGH hat sich mit den Anforderungen befasst, die eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung im Zusammenhang mit dem Abbruch von lebenserhaltenden Maßnahmen erfüllen müssen.


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LEXinform 0444913 | Vertragsrecht

Rücktritt vom BMW-Kauf, weil Freisprecheinrichtung fehlt

Oberlandesgericht Hamm, 28-U-2/16, Pressemitteilung vom 09.08.2016

Fehlt einem BMW das in der - auf www.mobile.de veröffentlichten - Fahrzeugbeschreibung genannte Ausstattungsmerkmal "Freisprecheinrichtung mit USB-Schnittstelle", kann der Fahrzeugkäufer zum Rücktritt vom Kaufvertrag berechtigt sein. Das hat das OLG Hamm entschieden.


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Wirtschaft




Branchen





Aktuelle Ergebnisse des ifo-Konjunkturtest Einzelhandel

DATEV Redaktion LEXinform, Übersicht vom 27.07.2016

In LEXinform Wirtschaft stehen für 29 Branchen des Einzelhandels die Ergebnisse des ifo-Konjunkturtests für den Monat Juli 2016 zur Verfügung.


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Finanzen





Baufinanzierung - Kurze oder lange Zinsbindung

FMH Finanzberatung, Frankfurt, Pressemitteilung vom 28.07.2016

Trotz rekordniedriger Bauzinsen: Noch immer werden 40 Prozent der Darlehen zur Baufinanzierung bis zehn Jahre fest abgeschlossen. Dabei ist gerade bei der Baufinanzierung Sicherheit ganz wichtig – aber auch Flexibilität!


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Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 32 | August 2016

Redaktion
August 9, 2016
DATEV LEXinform

DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 31 | August 2016

Redaktion
August 9, 2016
DATEV LEXinform
DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 31 | August 2016
DATEV - Zukunft gestalten. Gemeinsam.
LEXinform-Newsletter
Ausgabe 31 | August 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Inhaltsverzeichnis
Steuern
Bundesfinanzhof
Investitionsabzugsbetrag bei unentgeltlicher Betriebsübertragung
Sog. Vorbezug für Wohneigentum einer Schweizer öffentlich-rechtlichen Versicherungskasse für einen sog. Grenzgänger
Negativer Geschäftswert bei Einbringung
Sammelauskunftsersuchen der Steuerfahndung an Presseunternehmen verfassungsgemäß
Zur Ablaufhemmung der Festsetzungsfrist bei ressortfremden Grundlagenbescheiden vor Inkrafttreten von § 171 Abs. 10 Satz 2 AO
Finanzgerichte
Handwerkerleistung (Beziehen von Polstermöbeln) nur steuerbegünstigt, wenn sie im Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht wird
Kürzung der Heimunterbringungskosten um einen Haushaltsersparnisbetrag
Finanzverwaltung
Berücksichtigung negativer Aktiengewinne nach § 40a KAGG und § 8b Absatz 3 KStG (STEKO-Rechtsprechung)
Richtsatzsammlung 2015
Amtliche Muster für Vollmachten im Besteuerungsverfahren
Weitere Meldungen
Mangelnde Prägung führt zum Verlust der steuerlichen Freiberuflerqualifikation
Bei welchen Mandaten, die im Veranlagungszeitraum verstorben sind, könnte zu prüfen sein, ob nicht ausgeschöpfte größere Erhaltungsaufwendungen vorliegen, die noch nicht als Werbungskosten angesetzt wurden?
Recht
Arbeit und Soziales
Kündigung des Chefarztes eines katholischen Krankenhauses wegen Wiederverheiratung
Honorarrückforderung wegen Vorteilsgewährung durch einen Laborarzt
Sonstiges Recht
Neuregelungen zum Juli/August 2016
Wirtschaft
Branchen
Maschinenbau - gut behauptet in schwierigem Umfeld
Unternehmen
Weniger Insolvenzen in Mittel- und Osteuropa
Steuern
Bundesfinanzhof
LEXinform 0929169 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Investitionsabzugsbetrag bei unentgeltlicher Betriebsübertragung

Bundesfinanzhof, IV-R-14/12, Urteil vom 10.03.2016

  1. Der Inanspruchnahme eines Investitionsabzugsbetrags steht es nicht entgegen, wenn im Zeitpunkt seiner Geltendmachung feststeht, dass die Investition nicht mehr von dem Steuerpflichtigen selbst, sondern aufgrund einer bereits durchgeführten oder feststehenden unentgeltlichen Betriebsübertragung von dem Betriebsübernehmer vorgenommen werden soll.
  2. Voraussetzung dafür ist, dass der Steuerpflichtige bei Fortführung des Betriebs die von ihm benannten Wirtschaftsgüter selbst angeschafft oder hergestellt hätte und er zum maßgeblichen Bilanzstichtag anhand objektiver Kriterien erwarten konnte, dass die Investition nach Übertragung des Betriebs fristgemäß von seinem Rechtsnachfolger zur Nutzung in dem übertragenen Betrieb vorgenommen werden würde.

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LEXinform 0934404 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Sog. Vorbezug für Wohneigentum einer Schweizer öffentlich-rechtlichen Versicherungskasse für einen sog. Grenzgänger

Bundesfinanzhof, I-R-83/11, Urteil vom 16.09.2015

  1. Der sog. Vorbezug für Wohneigentum einer öffentlich-rechtlichen Versicherungskasse eines Schweizer Kantons, der an einen sog. Grenzgänger ausbezahlt wird, ist weder nach § 3 Nr. 3 EStG 2002 (i.d.F. vor dessen Änderung durch das JStG 2007) noch nach § 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 2 EStG 2002 (i.d.F. des AltEinkG) steuerbefreit (Anschluss an BFH-Urteile vom 23. Oktober 2013 X R 33/10, BFHE 243, 332, BStBl II 2014, 103, sowie vom 26. November 2014 VIII R 39/10, BFHE 249, 39).
  2. Obligatorische Arbeitgeberbeiträge zu einer öffentlich-rechtlichen Versicherungskasse eines Schweizer Kantons sind nach § 3 Nr. 62 Satz 1 EStG 2002 steuerfrei....

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LEXinform 0934797 | Körperschaftsteuer
Negativer Geschäftswert bei Einbringung

Bundesfinanzhof, I-R-33/14, Urteil vom 28.04.2016

Übersteigt der Gesamtwert des im Wege der Sacheinlage nach § 20 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 1995 eingebrachten Betriebsvermögens aufgrund eines sog. negativen Geschäftswerts nicht dessen Buchwert, darf die übernehmende Kapitalgesellschaft die Buchwerte der einzelnen Wirtschaftsgüter des Betriebsvermögens auch dann nicht auf höhere Werte aufstocken, wenn deren Teilwerte die jeweiligen Buchwerte überschreiten.

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LEXinform 0444886 | Steuerliches Verfahrensrecht
Sammelauskunftsersuchen der Steuerfahndung an Presseunternehmen verfassungsgemäß

Bundesfinanzhof, II-R-17/14, Pressemitteilung vom 03.08.2016

Der BFH hat entschieden, dass die Steuerfahndung von einem Zeitungsverlag die Übermittlung von Personen- und Auftragsdaten zu den Auftraggebern einer bestimmten Anzeigenrubrik verlangen darf.

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LEXinform 0934567 | Steuerliches Verfahrensrecht
Zur Ablaufhemmung der Festsetzungsfrist bei ressortfremden Grundlagenbescheiden vor Inkrafttreten von § 171 Abs. 10 Satz 2 AO

Bundesfinanzhof, XI-R-6/14, Urteil vom 20.04.2016

  1. Eine Bescheinigung nach § 4 Nr. 21 UStG der zuständigen Landesbehörde, dass bestimmte Leistungen einer privaten Schule oder anderer allgemeinbildender oder berufsbildender Einrichtungen auf einen Beruf oder eine vor einer juristischen Person des öffentlichen Rechts abzulegende Prüfung ordnungsgemäß vorbereiten, ist ein Grundlagenbescheid i.S. von § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO, dem Rückwirkung zukommen kann.
  2. Ein solcher Grundlagenbescheid einer ressortfremden Behörde bewirkt nur dann nach § 171 Abs. 10 Satz 1 AO eine Ablaufhemmung, wenn er vor Ablauf der Festsetzungsfrist für die Umsatzsteuer erlassen wurde.

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Finanzgerichte
LEXinform 0444883 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Handwerkerleistung (Beziehen von Polstermöbeln) nur steuerbegünstigt, wenn sie im Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht wird

Finanzgericht Rheinland-Pfalz, 1-K-1252/16, Pressemitteilung vom 02.08.2016

Das FG Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass das Beziehen von Polstermöbeln in einer nahe gelegenen Werkstatt des Handwerkers nicht "im Haushalt des Steuerpflichtigen" erfolgt, so dass die Kosten dafür die Steuer nicht nach § 35a EStG ermäßigen können.

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LEXinform 5019220 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Kürzung der Heimunterbringungskosten um einen Haushaltsersparnisbetrag

Finanzgericht Nürnberg, 3-K-915/15, Urteil vom 04.05.2016

Werden Heimunterbringungskosten als außergewöhnliche Belastungen angesetzt, so sind nur die Mehraufwendungen gegenüber der normalen Lebensführung anzusetzen. Ersparte Aufwendungen, z.B. für Verpflegung oder Miete mindern bei einer Heimunterbringung die in Ansatz zu bringenden Kosten.

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Finanzverwaltung
LEXinform 5236027 | Körperschaftsteuer
Berücksichtigung negativer Aktiengewinne nach § 40a KAGG und § 8b Absatz 3 KStG (STEKO-Rechtsprechung)

Bundesministerium der Finanzen, IV C 1 - S-1980 / 14 / 10003 :002, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 25.07.2016

Das BMF hat zur Ermittlung des Aktiengewinns nach § 40a KAGG die Rechtsprechung des BFH zum Korb II-Gesetz sowie zur Anwendung der STEKO-Rechtsprechung des EuGH umgesetzt. Darüber hinaus sind die Folgewirkungen für die Ermittlung des Aktiengewinns nach dem InvStG sowie die steuerbilanziellen Folgen der Rechtsprechung dargestellt.

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LEXinform 5236025 | Steuerliche Betriebsprüfung
Richtsatzsammlung 2015

Bundesministerium der Finanzen, IV A 4 - S-1544 / 09 / 10001-08, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 28.07.2016

Das BMF hat die Richtsatzsammlung für das Kalenderjahr 2015 veröffentlicht.

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LEXinform 5236024 | Steuerliches Verfahrensrecht
Amtliche Muster für Vollmachten im Besteuerungsverfahren

Bundesministerium der Finanzen, IV A 3 - S-0202 / 15 / 10001, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 01.08.2016

Das BMF hat die amtlichen Muster für Vollmachten zur Vertretung in Steuersachen aktualisiert. Zusätzlich zur Vollmacht ist ein Beiblatt zu verwenden, dass dem Vollmachtgeber die Reichweite einer elektronisch an die Finanzverwaltung übermittelten Vollmacht verdeutlicht. Das neue Merkblatt zur Verwendung der amtlichen Muster für Vollmachten zur Vertretung in Steuersachen enthält ausführliche Erläuterungen zur Verwendung der Vollmachtsmuster.

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Weitere Meldungen
LEXinform 0652966 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Mangelnde Prägung führt zum Verlust der steuerlichen Freiberuflerqualifikation

Deubner Verlag, Anmerkung vom 02.08.2016

Fehlt die höchstpersönliche und individuelle Arbeitsleistung des Freiberuflers bei der Arbeit seiner Arbeitnehmer, so sind die Einkünfte gewerblich und werden der Gewerbesteuer unterworfen.

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LEXinform 2300017 | Einkommensteuer/Lohnsteuer
Bei welchen Mandaten, die im Veranlagungszeitraum verstorben sind, könnte zu prüfen sein, ob nicht ausgeschöpfte größere Erhaltungsaufwendungen vorliegen, die noch nicht als Werbungskosten angesetzt wurden?

DATEV Redaktion LEXinform, Produktinformation vom 03.08.2016

Den Aufruf dieser aktuellen Auswertung sowie Informationen zum Daten-Analyse-System pro finden Sie im Dokument 2300017 in LEXinform/Info-Datenbank pro.

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Recht
Arbeit und Soziales
LEXinform 0444875 | Arbeitsrecht
Kündigung des Chefarztes eines katholischen Krankenhauses wegen Wiederverheiratung

Bundesarbeitsgericht, 2-AZR-746/14, Pressemitteilung vom 28.07.2016

Das BAG hat im Fall eines Chefarztes eines katholischen Krankenhauses, der nach Scheidung eine zweite Ehe geschlossen hatte und dem deswegen gekündigt wurde, entschieden, den EuGH anzurufen, um grundsätzliche Fragen zum Gleichbehandlungsgrundsatz klären zu lassen.

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LEXinform 0444887 | Sozialrecht
Honorarrückforderung wegen Vorteilsgewährung durch einen Laborarzt

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, L-3-KA-6/13, Pressemitteilung vom 03.08.2016

Das LSG Niedersachsen-Bremen hat entschieden, dass ein Laborarzt dann rechtswidrig gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) abrechnet, wenn er Laborleistungen erbringt, nachdem er der überweisenden Vertragsärztin eine Gegenleistung für die Überweisung von Untersuchungsmaterial versprochen hat. Die KVN kann dann das Honorar zurückfordern.

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Sonstiges Recht
LEXinform 0444876 | Sonstiges Recht
Neuregelungen zum Juli/August 2016

Bundesregierung, Mitteilung vom 28.07.2016

Die Bundesregierung verbessert die Berufschancen für gering qualifizierte Beschäftigte. Der Mindestlohn im Elektrohandwerk steigt. Arbeitslosengeld II wird jetzt für ein Jahr bewilligt. Die BAföG-Sätze steigen um sieben Prozent. Diese und andere Neuregelungen treten im Juli/August 2016 in Kraft.

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Wirtschaft
Branchen
Maschinenbau - gut behauptet in schwierigem Umfeld

Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V., Analyse vom 11.07.2016

Der Maschinenbau mit seinen zahlreichen „Hidden Champions“ aus dem Mittelstand zählt zu den Vorzeigebranchen in Deutschland: Weltweit rangieren deutsche Unternehmen mit einem Anteil von 10% an der Maschinenproduktion auf Platz 3 hinter China (38% des Weltumsatzes) und den USA (14%). Insgesamt ist der globale Maschinenumsatz trotz eines schwierigen Umfelds gegenüber dem Vorjahr erneut um 10% gestiegen. Quelle: Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V.

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Unternehmen
Weniger Insolvenzen in Mittel- und Osteuropa

Coface Deutschland, Pressemitteilung vom 22.07.2016

Die günstigen wirtschaftlichen Bedingungen führten im Vorjahr zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Unternehmen in Mittel- und Osteuropa (MOE). 2015 sank die Zahl der Insolvenzen in 9 von 13 untersuchten Ländern. Gleichzeitig ging der nach BIP gewichtete Durchschnitt der Insolvenzen in der Region um 14 Prozent zurück. Dennoch zeigten sich große Unterschiede in der Region... (Quelle: Coface Deutschland)

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Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 31 | August 2016

Redaktion
July 29, 2016
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Ausgabe 30 | Juli 2016

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Anhängige Verfahren

BFH anhängig: Offenbare Unrichtigkeit, Abfluß, Umsatzsteuervorauszahlung

BFH anhängig: Arbeitszimmer, Selbständige Arbeit, Praxis, Abzugsverbot

BFH anhängig: Verpflegungsmehraufwand, Regelmäßige Arbeitsstätte, Polizei, Aussendienst

BFH anhängig: Nutzung, Arbeitszimmer

BFH anhängig: Ausbildung, Kindergeld, Krankheit

BFH anhängig: Nachhaltigkeit, Regelmäßige Arbeitsstätte, Baugewerbe, Aussendienst, Qualität, Firmenwagen

BFH anhängig: Abgrenzung, Beratende Tätigkeit, Ähnliche Tätigkeit, Freiberufliche Einkünfte

BFH anhängig: Veräußerung, Unentgeltliche Überlassung, Eigennutzung, Eigene Wohnzwecke, Eltern

BVerfG anhängig: Vermietung, Zwangsläufigkeit, Außergewöhnliche Belastung, Zivilprozesskosten

BFH anhängig: Steuerfreiheit, Labor, Sonstige Leistung

BFH anhängig: Laborarzt, Heilbehandlung, Umsatzsteuerbefreiung


Bundesfinanzhof

Aufwendungen eines Arbeitnehmers für die Feier eines Dienstjubiläums

Verfassungsmäßigkeit des Alterseinkünftegesetzes

Rückzahlung von Arbeitslohn durch beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer

Behandlung von Wirtschaftsgütern des Umlaufvermögens bei Strukturwandel zur Liebhaberei und Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Unterhaltsleistungen auch bei mehrjähriger Steuernachzahlung abziehbar

Vollständige Schenkungsteuerbefreiung des Erwerbs einer Kunstsammlung

Bei der Entladung eines Transportmittels festgestellte Fehlmengen führen aufgrund der zugleich festgestellten Unregelmäßigkeit ohne weitere Feststellungen zur Entstehung der Energiesteuer

Grunderwerbsteuer bei Abtretung des Anspruchs auf Übertragung eines Gesellschaftsanteils

Keine Verwirkung des Anspruchs auf Aussetzungszinsen trotz überlanger Dauer eines Einspruchs- oder Klageverfahrens

Korrektur aufgrund der neuen Erkenntnisse aus einem Benennungsverlangen


Finanzgerichte

Erbschaft- und Schenkungsteuer: Freibetragsregelung trotz Optionsmöglichkeit unionsrechtswidrig


Finanzverwaltung

Auslegungsfragen zu § 20 Abs.1 Nr. 10 Buchstabe b Satz 4 EStG

Vorsorgeeinrichtungen nach der zweiten Säule der schweizerischen Altersvorsorge (berufliche Vorsorge)

Einbringung eines Wirtschaftsguts in eine Personengesellschaft gegen Gutschrift auf dem sog. Kapitalkonto II

Hessen und Niedersachsen stellen Bundesratsinitiative zur Reform der Grundsteuer vor

Bundeseinheitliche Vordrucke für die Umsatzsteuer-Sonderprüfung; Vordruckmuster USt 7 B


Weitere Meldungen

BVerfG billigt den begrenzten Abzug der Altersvorsorgeaufwendungen




Recht

Arbeit und Soziales

Rechtswidrigkeit des Fluglotsen-Streiks im Jahr 2012


Zivilrecht

Zur Haftung eines Anwalts für Vermögensschäden, die der Vertreter des Mandanten erleidet




Wirtschaft

Finanzen

Forward-Darlehen in der Baufinanzierung - Dilemma der Anschlussfinanzierer - Warten oder Unterschreiben?


Unternehmen

Überschuldung - Knapp 700.000 Bundesbürger warten auf den Erlass der Schulden


Steuern




Anhängige Verfahren




LEXinform 0950840 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Offenbare Unrichtigkeit, Abfluß, Umsatzsteuervorauszahlung

Bundesfinanzhof, X-R-4/16, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2016


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LEXinform 0950854 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Arbeitszimmer, Selbständige Arbeit, Praxis, Abzugsverbot

Bundesfinanzhof, III-R-9/16, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2016


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LEXinform 0950879 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Verpflegungsmehraufwand, Regelmäßige Arbeitsstätte, Polizei, Aussendienst

Bundesfinanzhof, VI-R-19/16, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2016


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LEXinform 0950889 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Nutzung, Arbeitszimmer

Bundesfinanzhof, IX-R-52/14, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2016


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LEXinform 0950867 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Ausbildung, Kindergeld, Krankheit

Bundesfinanzhof, V-R-17/16, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2016


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LEXinform 0950877 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Nachhaltigkeit, Regelmäßige Arbeitsstätte, Baugewerbe, Aussendienst, Qualität, Firmenwagen

Bundesfinanzhof, VI-R-14/16, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2016


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LEXinform 0950884 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Abgrenzung, Beratende Tätigkeit, Ähnliche Tätigkeit, Freiberufliche Einkünfte

Bundesfinanzhof, VIII-R-2/16, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2016


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LEXinform 0950891 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Veräußerung, Unentgeltliche Überlassung, Eigennutzung, Eigene Wohnzwecke, Eltern

Bundesfinanzhof, IX-R-15/16, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2016


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LEXinform 0950896 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BVerfG anhängig: Vermietung, Zwangsläufigkeit, Außergewöhnliche Belastung, Zivilprozesskosten

Bundesverfassungsgericht, 2-BvR-1247/16, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2016


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LEXinform 0950874 | Umsatzsteuer

BFH anhängig: Steuerfreiheit, Labor, Sonstige Leistung

Bundesfinanzhof, V-R-25/16, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2016


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LEXinform 0950842 | Umsatzsteuer

BFH anhängig: Laborarzt, Heilbehandlung, Umsatzsteuerbefreiung

Bundesfinanzhof, XI-R-23/15, Anhängiges Verfahren vom 20.07.2016


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Bundesfinanzhof




LEXinform 0950359 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Aufwendungen eines Arbeitnehmers für die Feier eines Dienstjubiläums

Bundesfinanzhof, VI-R-24/15, Urteil vom 20.01.2016

  1. Ein Dienstjubiläum ist ein berufsbezogenes Ereignis.
  2. Aufwendungen für eine betriebsinterne Feier anlässlich eines Dienstjubiläums können (nahezu) ausschließlich beruflich veranlasst und damit als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit zu berücksichtigen sein, wenn der Arbeitnehmer die Gäste nach abstrakten berufsbezogenen Kriterien einlädt.

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LEXinform 0444867 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Verfassungsmäßigkeit des Alterseinkünftegesetzes

Bundesfinanzhof, X-R-2/15, Pressemitteilung vom 27.07.2016

Der BFH hält an seiner Rechtsprechung fest, dass die Besteuerung der Altersrenten seit 2005 verfassungsgemäß ist, sofern nicht gegen das Verbot der doppelten Besteuerung verstoßen wird.


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LEXinform 0934612 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Rückzahlung von Arbeitslohn durch beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer

Bundesfinanzhof, VI-R-13/14, Urteil vom 14.04.2016

  1. Zum Arbeitslohn gehören auch irrtümliche Überweisungen des Arbeitgebers. Die Rückzahlung von Arbeitslohn ist erst im Zeitpunkt des tatsächlichen Abflusses einkünftemindernd zu berücksichtigen (Bestätigung der ständigen Rechtsprechung).
  2. Auch bei beherrschenden Gesellschaftern ist der Abfluss einer Arbeitslohnrückzahlung erst im Zeitpunkt der Leistung und nicht bereits im Zeitpunkt der Fälligkeit der Rückforderung anzunehmen.

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LEXinform 0950219 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Behandlung von Wirtschaftsgütern des Umlaufvermögens bei Strukturwandel zur Liebhaberei und Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Bundesfinanzhof, X-R-61/14, Urteil vom 11.05.2016

  1. Der Strukturwandel zur Liebhaberei stellt keine gewinnrealisierende Betriebsaufgabe dar. Die weiterhin in dem - nun nicht mehr einkommensteuerrelevanten - Betrieb genutzten Wirtschaftsgüter bleiben Betriebsvermögen. Wertänderungen dieses Betriebsvermögens, die während der Zeit der Liebhaberei eintreten, sind einkommensteuerrechtlich allerdings irrelevant.
  2. Ermittelt der Steuerpflichtige seinen Gewinn durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung, ist er nicht verpflichtet, im Zeitpunkt des Strukturwandels zur Liebhaberei zum Betriebsvermögensvergleich überzugehen und einen daraus resultierenden Übergangsgewinn zu ermitteln und zu versteuern....

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LEXinform 0444866 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Unterhaltsleistungen auch bei mehrjähriger Steuernachzahlung abziehbar

Bundesfinanzhof, VI-R-21/15, Pressemitteilung vom 27.07.2016

Der BFH hat entschieden, dass Unterhaltsleistungen auch bei einer Steuernachzahlung für einen mehrjährigen Zeitraum als außergewöhnliche Belastung abziehbar sind.


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LEXinform 0950079 | Erbschaft-/Schenkungsteuer

Vollständige Schenkungsteuerbefreiung des Erwerbs einer Kunstsammlung

Bundesfinanzhof, II-R-56/14, Urteil vom 12.05.2016

  1. Die zur Erlangung der vollständigen Steuerbefreiung einer Kunstsammlung erforderliche Bereitschaft des Steuerpflichtigen, die Gegenstände den geltenden Bestimmungen der Denkmalspflege zu unterstellen, ist ein subjektives Tatbestandsmerkmal. Auf dessen Vorliegen kann nur anhand objektiver Sachverhalte geschlossen werden. Indizwirkung für die Bereitschaft können eine Erklärung gegenüber der zuständigen Denkmalbehörde oder der Abschluss eines Leih- und Kooperationsvertrages mit einem fachlich einschlägigen Museum entfalten.
  2. Der Erwerb einer Kunstsammlung ist nur insoweit in vollem Umfang steuerbefreit, als sich die einzelnen zur Kunstsammlung gehörenden Gegenstände zum Zeitpunkt des Erwerbs bereits mindestens 20 Jahre im Besitz der Familie befunden haben.

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LEXinform 0934430 | Sonstiges Steuerrecht

Bei der Entladung eines Transportmittels festgestellte Fehlmengen führen aufgrund der zugleich festgestellten Unregelmäßigkeit ohne weitere Feststellungen zur Entstehung der Energiesteuer

Bundesfinanzhof, VII-R-40/13, Urteil vom 31.05.2016

  1. Eine Beförderung von Energieerzeugnissen unter Steueraussetzung nach § 14 Abs. 1 EnergieStG ist erst dann beendet, wenn der Empfänger das bei ihm eingetroffene Beförderungsmittel vollständig entladen hat, so dass die Feststellung von Fehlmengen während des Entladevorgangs noch während der Beförderung erfolgt.
  2. § 14 Abs. 3 EnergieStG ist richtlinienkonform dahin auszulegen, dass die Unregelmäßigkeit mit der Folge der Steuerentstehung nur dann als im Steuergebiet eingetreten gilt, wenn sie die Überführung der festgestellten Fehlmengen in den steuerrechtlich freien Verkehr zur Folge gehabt hat....

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LEXinform 0934733 | Sonstiges Steuerrecht

Grunderwerbsteuer bei Abtretung des Anspruchs auf Übertragung eines Gesellschaftsanteils

Bundesfinanzhof, II-R-26/14, Urteil vom 12.05.2016

  1. Die Abtretung eines kaufvertraglichen Anspruchs auf Übertragung von mindestens 95 % der Anteile an einer grundbesitzenden Gesellschaft und die Begründung der Verpflichtung dazu unterliegen nicht der Grunderwerbsteuer.
  2. Gleiches gilt für die Übertragung der Gesellschaftsanteile vom bisherigen Gesellschafter unmittelbar auf den Abtretungsempfänger.
  3. Das FG ist nicht berechtigt, den vom FA in einem Bescheid über die gesonderte Feststellung der Besteuerungsgrundlagen für die Grunderwerbsteuer zu Unrecht festgestellten Erwerbsvorgang durch einen anderen zu ersetzen.

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LEXinform 0950193 | Steuerliches Verfahrensrecht

Keine Verwirkung des Anspruchs auf Aussetzungszinsen trotz überlanger Dauer eines Einspruchs- oder Klageverfahrens

Bundesfinanzhof, X-R-1/15, Urteil vom 27.04.2016

  1. Die überlange Dauer eines Einspruchs- oder Klageverfahrens steht der Festsetzung von Aussetzungszinsen für dieses Verfahren - auch unter dem Gesichtspunkt der Verwirkung - nicht entgegen.
  2. Eine Entschädigungsklage nach §§ 198 ff. GVG kann nicht auf die überlange Dauer eines vor einer Finanzbehörde anhängigen Verfahrens gestützt werden. Dem Steuerpflichtigen stehen mit dem Untätigkeitseinspruch bzw. der Untätigkeitsklage hinreichende präventive Rechtsbehelfe gegen eine Verfahrensverzögerung zur Verfügung.
  3. Der Anwendungsbereich der in Art. 6 Abs. 1 EMRK enthaltenen Gewährleistungen beschränkt sich auf Streitigkeiten in Bezug auf zivilrechtliche Ansprüche und Verpflichtungen oder über eine erhobene strafrechtliche Anklage. Steuerrechtliche Streitigkeiten im engeren Sinne werden von dieser Gewährleistung nicht erfasst.

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LEXinform 0929618 | Steuerliches Verfahrensrecht

Korrektur aufgrund der neuen Erkenntnisse aus einem Benennungsverlangen

Bundesfinanzhof, X-R-9/13, Urteil vom 09.03.2016

  1. Weder ein Benennungsverlangen i.S. des § 160 AO noch die (fehlende) Antwort hierauf begründet die Tatbestandsvoraussetzungen einer selbständigen Änderungsvorschrift.
  2. Nur wenn aufgrund des Benennungsverlangens nachträglich neue Tatsachen i.S. von § 173 AO bekannt werden, ist die Änderung einer bestandskräftigen Steuerfestsetzung nach dieser Vorschrift möglich.

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Finanzgerichte




LEXinform 0444860 | Erbschaft-/Schenkungsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer: Freibetragsregelung trotz Optionsmöglichkeit unionsrechtswidrig

Finanzgericht Düsseldorf, 4-K-488/14-Erb, Pressemitteilung vom 26.07.2016

Das Finanzgericht Düsseldorf hat entschieden, dass eine in Großbritannien lebende Schenkerin, die hinsichtlich eines in Deutschland belegenen Grundstücks (beschränkt) schenkungsteuerpflichtig ist, Anspruch auf denselben Freibetrag hat, wie ein Schenker, der in Deutschland wohnt und deshalb unbeschränkt steuerpflichtig ist. Das gelte ungeachtet der Möglichkeit, zur unbeschränkten Steuerpflicht zu optieren.


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Finanzverwaltung




LEXinform 5236017 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Auslegungsfragen zu § 20 Abs.1 Nr. 10 Buchstabe b Satz 4 EStG

Bundesministerium der Finanzen, IV C 2 - S-2706-a / 14 / 10001, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 21.07.2016

Das BMF hat sein Schreiben zu Auslegungsfragen zu § 20 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. b Satz 4 EStG bei Gewinnen steuerpflichtiger wirtschaftlicher Geschäftsbetriebe der von der Körperschaftsteuer befreiten Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen aktualisiert.


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LEXinform 5236022 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Vorsorgeeinrichtungen nach der zweiten Säule der schweizerischen Altersvorsorge (berufliche Vorsorge)

Bundesministerium der Finanzen, IV C 3 - S-2255 / 07 / 10005 :004 / IV C 5 - S-2333 / 13 / 10003, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 27.07.2016

Das BMF behandelt die einkommensteuerliche Behandlung der Beiträge und Leistungen von Vorsorgeeinrichtungen nach der zweiten Säule der schweizerischen Altersvorsorge (berufliche Vorsorge) unter Anwendung verschiedener BFH-Entscheidungen.


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LEXinform 5236021 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Einbringung eines Wirtschaftsguts in eine Personengesellschaft gegen Gutschrift auf dem sog. Kapitalkonto II

Bundesministerium der Finanzen, IV C 6 - S-2178 / 09 / 10001, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 26.07.2016

Bei der Einbringung eines Wirtschaftsguts in eine Personengesellschaft gegen Gutschrift auf dem sog. Kapitalkonto II übernimmt das BMF entgegen seiner früheren Meinung mit diesem Schreiben die Rechtsprechung des BFH, dass dieser Vorgang als Einlage und nicht als entgeltliches Geschäft zu behandeln ist.


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LEXinform 0444858 | Sonstiges Steuerrecht

Hessen und Niedersachsen stellen Bundesratsinitiative zur Reform der Grundsteuer vor

Hessisches Ministerium der Finanzen, Pressemitteilung vom 22.07.2016

Nach vielen Jahren der Diskussion haben eine Mehrheit von 14 Bundesländern unter Federführung von Hessen und Niedersachsen eine Bundesratsinitiative zur Reform der Grundsteuer beschlossen.


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LEXinform 5236016 | Umsatzsteuer

Bundeseinheitliche Vordrucke für die Umsatzsteuer-Sonderprüfung; Vordruckmuster USt 7 B

Bundesministerium der Finanzen, III C 3 - S-7420 / 07 / 10023, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 20.07.2016

Das BMF stellt das aktualisierte Vordruckmuster USt 7 B - Bericht über die Umsatzsteuer-Sonderprüfung vor.


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Weitere Meldungen




LEXinform 0652963 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BVerfG billigt den begrenzten Abzug der Altersvorsorgeaufwendungen

Deubner Verlag, Anmerkung vom 26.07.2016

Das Bundesverfassungsgericht hat die begrenzte Abziehbarkeit von Altersvorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben gebilligt.


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Recht




Arbeit und Soziales




LEXinform 0444868 | Arbeitsrecht

Rechtswidrigkeit des Fluglotsen-Streiks im Jahr 2012

Bundesarbeitsgericht, 1-AZR-160/14, Pressemitteilung vom 26.07.2016

Ein Streik, dessen Kampfziel auch auf die Durchsetzung von Forderungen gerichtet ist, welche die in einem Tarifvertrag vereinbarte Friedenspflicht verletzen, ist rechtswidrig. Er verpflichtet bei schuldhaftem Handeln zum Ersatz der dem Kampfgegner entstandenen Schäden. Das hat das BAG entschieden.


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Zivilrecht




LEXinform 0444855 | Vertragsrecht

Zur Haftung eines Anwalts für Vermögensschäden, die der Vertreter des Mandanten erleidet

Bundesgerichtshof, IX-ZR-252/15, Pressemitteilung vom 21.07.2016

Laut BGH hat ein Anwaltsvertrag im Allgemeinen keine Schutzwirkungen zugunsten eines Vertreters des Mandanten, soweit der Gegenstand des Anwaltsvertrags die Beratung für Entscheidungen des Mandanten ist und die Vermögenseinbußen des Vertreters darauf zurückzuführen sind, dass der Vertreter möglicherweise auf der Grundlage der anwaltlichen Beratung seinerseits seine gegenüber dem Mandanten bestehenden Pflichten verletzt hat.


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Wirtschaft




Finanzen





Forward-Darlehen in der Baufinanzierung - Dilemma der Anschlussfinanzierer - Warten oder Unterschreiben?

FMH Finanzberatung, Frankfurt, Kennzahlen vom 22.07.2016

Betrachtet man die aktuelle Lage auf den Finanzmärkten, gibt es durchaus Faktoren, die weitere Zinssenkungen auslösen könnten. Wer eine Anschlussfinanzierung braucht, könnte also noch bessere Konditionen erhalten, wenn er abwartet. Andererseits ist zu bedenken, dass selbst ausgewiesene Experten keine Prognosen mehr wagen, wann das absolute Zinstief erreicht sein wird.


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Unternehmen





Überschuldung - Knapp 700.000 Bundesbürger warten auf den Erlass der Schulden

Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG, Pressemitteilung vom 21.07.2016

Aktuell befinden sich 692.612 Bundesbürger im Rahmen des Verbraucherinsolvenzverfahrens in der sogenannten Wohlverhaltensphase und warten auf eine Restschuldbefreiung und damit auf den Erlass ihrer Schulden. Knapp 10 Prozent der Personen (68.872), die aktuell auf einen Schuldenerlass warten, sind zwischen 18 und 30 Jahre alt. 12,5 Prozent der Betroffenen (86.921) sind dagegen 61 Jahre oder älter.


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