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Steuerberatung in Burghausen

Redaktion
June 6, 2017
DATEV LEXinform

DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 22 | Juni 2017

Redaktion
June 6, 2017
DATEV LEXinform
DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 22 | Juni 2017


DATEV - Zukunft gestalten. Gemeinsam.

LEXinform-Newsletter






Ausgabe 22 | Juni 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute erhalten Sie Ihren wöchentlichen LEXinform Newsletter mit aktuellen Meldungen.

Ihre LEXinform Newsletter-Redaktion




Inhaltsverzeichnis




Steuern

Bundesfinanzhof

Beitrittsaufforderung an BMF: Entschädigung für Überspannung eines Grundstücks mit einer Stromleitung

Berichtigung des Vorsteuerabzugs infolge erfolgreicher Insolvenzanfechtung


Finanzgerichte

Kein Gestaltungsmissbrauch bei Bestellung eines befristeten unentgeltlichen Zuwendungsnießbrauchs an einem vermieteten Grundstück zur Erfüllung des Unterhaltsanspruchs


Finanzverwaltung

Einkommensteuerrechtliche Behandlung von Vorsorgeaufwendungen


Weitere Meldungen

Wann liegt bei der Grunderwerbsteuer ein bebautes Grundstück vor?

Bei welchen Mandanten könnte zu prüfen sein, ob ein evtl. erhaltener Schadensersatz auf Grund von Verlusten aus Aktiengeschäften fälschlicherweise auf diese Verluste angerechnet wurde?




Recht

Arbeit und Soziales

Aufzeichnungspflichten nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz gelten auch für Landwirtschaft und Gartenbau


Zivilrecht

Kein Zugriff der Eltern auf Facebook-Account ihrer verstorbenen Tochter

Wer bekommt die Ehewohnung?


Sonstiges Recht

Neuregelungen im Mai/Juni 2017




Wirtschaft

Branchen

Branchenreport - Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung


Finanzen

FMH-Finanzberatung - Warum Häuslebauer jetzt auf der Hut sein sollten


Steuern




Bundesfinanzhof




LEXinform 5020121 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Beitrittsaufforderung an BMF: Entschädigung für Überspannung eines Grundstücks mit einer Stromleitung

Bundesfinanzhof, IX-R-31/16, Beschluss vom 11.04.2017

Das BMF wird aufgefordert, dem Verfahren beizutreten, um zu der Frage Stellung zu nehmen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine einmalige Entschädigung, die für die Überspannung eines zum Privatvermögen gehörenden Grundstücks mit einer Hochspannungsleitung gezahlt wird, zu den nach dem EStG steuerbaren Einkünften zählt.


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LEXinform 0951015 | Umsatzsteuer

Berichtigung des Vorsteuerabzugs infolge erfolgreicher Insolvenzanfechtung

Bundesfinanzhof, XI-R-5/16, Urteil vom 29.03.2017

  1. Zahlt ein Gläubiger des Insolvenzschuldners Beträge, die er vor Insolvenzeröffnung vom Insolvenzschuldner vereinnahmt hat, nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens infolge einer erfolgreichen Insolvenzanfechtung in die Insolvenzmasse zurück, hat der Insolvenzverwalter im Zeitpunkt der Rückzahlung den Vorsteuerabzug gemäß § 17 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 2 UStG zu berichtigen.
  2. Die Berichtigung des Vorsteuerabzugs führt zum Entstehen einer Masseverbindlichkeit i.S. des § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO.

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Finanzgerichte




LEXinform 5020116 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Kein Gestaltungsmissbrauch bei Bestellung eines befristeten unentgeltlichen Zuwendungsnießbrauchs an einem vermieteten Grundstück zur Erfüllung des Unterhaltsanspruchs

Finanzgericht Baden-Württemberg, 11-K-2951/15, Urteil vom 13.12.2016

  1. Auch ein aufgrund der Bestellung eines unentgeltlichen Zuwendungsnießbrauchs an einem Grundstück nur befristet Nutzungsberechtigter kann Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielen.
  2. Eltern steht es frei, zu entscheiden, ob sie ihrem Kind zum Zwecke der Gewährung von Unterhalt Barmittel überlassen oder ob sie ihm - auch befristet - die Einkunftsquelle selbst übertragen. Entscheiden sie sich aus steuerlichen Gründen dafür, einen befristeten, unentgeltlichen Zuwendungsnießbrauch an einem vermieteten Grundstück zu bestellen, führt allein dies nicht dazu, dass die zugrunde liegende rechtliche Gestaltung als unangemessen im Sinne des § 42 AO anzusehen wäre.
  3. Etwas anderes folgt nicht daraus, dass das betroffene Grundstück von der Ehefrau als Eigentümerin an den Ehemann für dessen betriebliche Zwecke vermietet war.

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Finanzverwaltung




LEXinform 5236295 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Einkommensteuerrechtliche Behandlung von Vorsorgeaufwendungen

Bundesministerium der Finanzen, IV C 3 - S-2221 / 16 / 10001 :004, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 24.05.2017

Das BMF-Schreiben erläutert ausführlich den Sonderausgabenabzug für Beiträge nach § 10 Abs. 1 Nr. 2, 3 und 3a EStG.


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Weitere Meldungen




LEXinform 0653181 | Sonstiges Steuerrecht

Wann liegt bei der Grunderwerbsteuer ein bebautes Grundstück vor?

Deubner Verlag, Anmerkung vom 30.05.2017

Der Bundesfinanzhof hat präzisiert, wann der Wert eines später errichteten Gebäudes beim Erwerb eines unbebauten Grundstücks im Rahmen der Grunderwerbsteuer zu berücksichtigen ist.


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LEXinform 2300017 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Bei welchen Mandanten könnte zu prüfen sein, ob ein evtl. erhaltener Schadensersatz auf Grund von Verlusten aus Aktiengeschäften fälschlicherweise auf diese Verluste angerechnet wurde?

DATEV Redaktion LEXinform, Produktinformation vom 01.06.2017

Den Aufruf dieser aktuellen Auswertung sowie Informationen zum Daten-Analyse-System pro finden Sie im Dokument 2300017 in LEXinform/Info-Datenbank pro.


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Recht




Arbeit und Soziales




LEXinform 0446530 | Arbeitsrecht

Aufzeichnungspflichten nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz gelten auch für Landwirtschaft und Gartenbau

Finanzgericht Hamburg, 4-K-73/15, Pressemitteilung vom 24.05.2017

Das FG Hamburg hat entschieden, dass die alle Beschäftigten umfassenden Aufzeichnungspflichten des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes auch für die Branchen gelten, für die ein Tarifvertrag für allgemein anwendbar erklärt worden ist.


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Zivilrecht




LEXinform 0446550 | Erbrecht

Kein Zugriff der Eltern auf Facebook-Account ihrer verstorbenen Tochter

Kammergericht, 21-U-9/16, Pressemitteilung vom 31.05.2017

Das Kammergericht Berlin hat die Klage einer Mutter, die den Zugang zu dem Facebook-Account ihres verstorbenen Kindes zusammen mit dem Kindesvater durchsetzen wollte, abgewiesen. Der Schutz des Fernmeldegeheimnisses stehe dem Anspruch der Erben entgegen, Einsicht in die Kommunikation der Tochter mit Dritten zu erhalten.


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LEXinform 0446537 | Familienrecht

Wer bekommt die Ehewohnung?

Oberlandesgericht Oldenburg, 4-UFH-1/17, Pressemitteilung vom 29.05.2017

Laut OLG Oldenburg kann die bisherige Ehewohnung einem der beiden Ehepartner zugesprochen werden, insbesondere wenn bei einer Trennung sonst das Wohl von im Haushalt lebenden Kindern beeinträchtigt ist.


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Sonstiges Recht




LEXinform 0446547 | Sonstiges Recht

Neuregelungen im Mai/Juni 2017

Bundesregierung, Mitteilung vom 29.05.2017

Die Bundesregierung informiert über die im Mai/Juni 2017 in Kraft tretenden Neuregelungen in den Bereichen Arbeit und Soziales, Gesundheit, Innere Sicherheit, Verbraucherschutz, Umwelt, Energie und Verkehr.


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Wirtschaft




Branchen





Branchenreport - Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung

Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V., Analyse vom 08.05.2017

Bei anhaltend guter Ertragslage konnten die Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ihre Honorarumsätze in den vergangenen Jahren insgesamt steigern. Auch für die Zukunft stehen die Zeichen auf Wachstum, da die Einnahmen weiter anziehen werden und die Erträge auf einem hohen Niveau bleiben. Trotz saisonaler und konjunkturbedingter Schwankungen bewegen sich die Branchenumsätze weitgehend parallel zur gesamtwirtschaftlichen Lage. Quelle: Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V


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Finanzen





FMH-Finanzberatung - Warum Häuslebauer jetzt auf der Hut sein sollten

FMH Finanzberatung, Frankfurt, Pressemitteilung vom 19.05.2017

Wann steigen die Hypothekenzinsen? Mit Bundesanleihen erwirtschaften Anleger derzeit nicht mal die Inflationsrate von zwei Prozent. Allzu lange werden sie das nicht mehr hinnehmen. Dann dürften die Anleiherenditen spürbar steigen - und mit ihnen die Hypothekenzinsen. Quelle: FMH Finanzberatung, Frankfurt


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Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 22 | Juni 2017

Redaktion
May 26, 2017
DATEV LEXinform

DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 21 | Mai 2017

Redaktion
May 26, 2017
DATEV LEXinform
DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 21 | Mai 2017


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LEXinform-Newsletter






Ausgabe 21 | Mai 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Anhängige Verfahren

BFH anhängig: Rückstellung, Aufbewahrungspflicht

BFH anhängig: Zuordnung, Sicherheit, Dritter, Verbundene Unternehmen, Flughafen, Weiträumiges Tätigkeitsgebiet, Erste Tätigkeitsstätte

BFH anhängig: Grundstück, Darlehen, Anschaffungskosten, Erbauseinandersetzung

BFH anhängig: Nahe Angehörige, Unentgeltliche Überlassung, Vermietung und Verpachtung, Prognoseberechnung

BFH anhängig: Schuldzinsen, Immobilienfonds, nachträgliche Werbungskosten, Rückgriffsanspruch, Vermietung und Verpachtung

BFH anhängig: Erbe, Gesamtrechtsnachfolge, Verlust, Erblasser, Vermietung und Verpachtung, Drittstaat, Negative Einkünfte

BFH anhängig: Doppelte Haushaltsführung, Unterkunft, Einrichtung

BFH anhängig: Sachbezug, Krankenversicherung, Gleichbehandlungsgrundsatz, Freigrenze, Zusatzversorgung, Zuschuss

BFH anhängig: Gemeinnützigkeit, Reise, Körperschaftsteuer, Förderung, Jugendhilfe

BFH anhängig: Feststellung, Geringe Bedeutung, Umsatzsteuerpflicht, Ehegattengesellschaft


Bundesfinanzhof

Wegfall der korrespondierenden Bilanzierung eines Gesellschafterdarlehens bei Veräußerung des Mitunternehmeranteils

Beginn der Festsetzungsverjährung bei mittelbarer Schenkung

Bildung von Rückstellungen für Entsorgungspflichten nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz

Grunderwerbsteuer: Kein einheitliches Vertragswerk bei wesentlich geändertem Generalübernehmervertrag

Korrektur bestandskräftiger Bescheide aufgrund neuer Erkenntnisse aus einem Benennungsverlangen

Erlass von Steuern aus Billigkeitsgründen

Restschuldbefreiung und Betriebsaufgabe


Finanzgerichte

Übertragung des hälftigen Behinderten-Pauschbetrags bei der Einzelveranlagung von Ehegatten

Stewardess: Kein Abzug der Kosten für das häusliche Arbeitszimmer

Umsatzsteuer: Garantiezusage als einheitliche untrennbare Leistung beim Gebrauchtwagenkauf


Finanzverwaltung

E-Bilanz; Veröffentlichung der Taxonomien 6.1 vom 1. April 2017

Steuerliche Absetzbarkeit von Aufwendungen für die Erneuerung einer Einbauküche in einer vermieteten Wohnung


Weitere Meldungen

Zweites Bürokratieentlastungsgesetz verabschiedet




Recht

Arbeit und Soziales

Sozialversicherungsbeiträge auf VBL-Eigenanteile müssen zurückgezahlt werden


Zivilrecht

Entscheidungsrecht bei Uneinigkeit der Eltern über Schutzimpfung ihres Kindes

Stiefkindadoption nur bei erheblichen Vorteilen für das Kind

Kein Schadenersatzanspruch wegen vertaner Urlaubsfreude aufgrund Flugverspätung




Wirtschaft

Branchen

VR-Branchen special - Branchenberichte aktualisiert


Unternehmen

Schätzung der Mietwagenkosten auf Basis der SchwackeListe


Steuern




Anhängige Verfahren




LEXinform 0951293 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Rückstellung, Aufbewahrungspflicht

Bundesfinanzhof, I-R-6/17, Anhängiges Verfahren vom 22.05.2017


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LEXinform 0951308 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Zuordnung, Sicherheit, Dritter, Verbundene Unternehmen, Flughafen, Weiträumiges Tätigkeitsgebiet, Erste Tätigkeitsstätte

Bundesfinanzhof, VI-R-12/17, Anhängiges Verfahren vom 22.05.2017


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LEXinform 0951315 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Grundstück, Darlehen, Anschaffungskosten, Erbauseinandersetzung

Bundesfinanzhof, IX-R-1/17, Anhängiges Verfahren vom 22.05.2017


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LEXinform 0951317 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Nahe Angehörige, Unentgeltliche Überlassung, Vermietung und Verpachtung, Prognoseberechnung

Bundesfinanzhof, IX-R-8/17, Anhängiges Verfahren vom 22.05.2017


mehrmehr






LEXinform 0951318 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Schuldzinsen, Immobilienfonds, nachträgliche Werbungskosten, Rückgriffsanspruch, Vermietung und Verpachtung

Bundesfinanzhof, IX-R-10/17, Anhängiges Verfahren vom 22.05.2017


mehrmehr






LEXinform 0951295 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Erbe, Gesamtrechtsnachfolge, Verlust, Erblasser, Vermietung und Verpachtung, Drittstaat, Negative Einkünfte

Bundesfinanzhof, I-R-23/17, Anhängiges Verfahren vom 22.05.2017


mehrmehr






LEXinform 0951311 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Doppelte Haushaltsführung, Unterkunft, Einrichtung

Bundesfinanzhof, VI-R-18/17, Anhängiges Verfahren vom 22.05.2017


mehrmehr






LEXinform 0951310 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Sachbezug, Krankenversicherung, Gleichbehandlungsgrundsatz, Freigrenze, Zusatzversorgung, Zuschuss

Bundesfinanzhof, VI-R-16/17, Anhängiges Verfahren vom 22.05.2017


mehrmehr






LEXinform 0951303 | Körperschaftsteuer

BFH anhängig: Gemeinnützigkeit, Reise, Körperschaftsteuer, Förderung, Jugendhilfe

Bundesfinanzhof, V-R-10/17, Anhängiges Verfahren vom 22.05.2017


mehrmehr






LEXinform 0951299 | Steuerliches Verfahrensrecht

BFH anhängig: Feststellung, Geringe Bedeutung, Umsatzsteuerpflicht, Ehegattengesellschaft

Bundesfinanzhof, IV-R-6/17, Anhängiges Verfahren vom 22.05.2017


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Bundesfinanzhof




LEXinform 0950254 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Wegfall der korrespondierenden Bilanzierung eines Gesellschafterdarlehens bei Veräußerung des Mitunternehmeranteils

Bundesfinanzhof, IV-R-1/15, Urteil vom 16.03.2017

  1. Die korrespondierende Bilanzierung der Darlehensforderung eines Personengesellschafters in dessen Sonderbilanz und in der Gesamthandsbilanz der Gesellschaft endet mit dem Ausscheiden des Gesellschafters aus der Gesellschaft. Ab diesem Zeitpunkt verliert die in der Gesamthandsbilanz ausgewiesene Darlehensverbindlichkeit der Gesellschaft ihre Funktion als funktionales Eigenkapital und stellt entsprechend ihrem Bilanzausweis Fremdkapital dar.
  2. Die korrespondierende Bilanzierung endet ebenfalls, wenn der Erwerber des Mitunternehmeranteils auch die Gesellschafter-Darlehensforderung erwirbt. In der Sonderbilanz des Neugesellschafters ist die Forderung mit dessen Anschaffungskosten zu aktivieren. Demgegenüber ist die Darlehensverbindlichkeit in der Gesamthandsbilanz in unveränderter Höhe auszuweisen.

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LEXinform 0950306 | Erbschaft-/Schenkungsteuer

Beginn der Festsetzungsverjährung bei mittelbarer Schenkung

Bundesfinanzhof, II-R-2/15, Urteil vom 08.03.2017

  1. In der unentgeltlichen Übertragung eines Kommanditanteils durch den Schenker und der nachfolgenden Veräußerung des Anteils durch den Bedachten kann die mittelbare Schenkung des Veräußerungserlöses liegen (mittelbare Geldschenkung).
  2. Bei einer mittelbaren Schenkung hat die Finanzbehörde erst dann Kenntnis von der vollzogenen Schenkung, wenn sie alle Umstände kennt, die die mittelbare Schenkung begründen. Dazu gehört auch die Kenntnis von der Veräußerung des vom Schenker übertragenen Gegenstands.

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LEXinform 0446524 | Körperschaftsteuer

Bildung von Rückstellungen für Entsorgungspflichten nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz

Bundesfinanzhof, I-R-70/15, Pressemitteilung vom 24.05.2017

Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten sind nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz verpflichtet, nach dem 13.08.2005 in Verkehr gebrachte Geräte abzuholen und zu entsorgen. Der BFH hat entschieden, dass für diese Verpflichtungen Rückstellungen erst gebildet werden können, wenn sie sich durch den Erlass einer sog. Abholanordnung hinreichend konkretisiert haben.


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LEXinform 0446525 | Sonstiges Steuerrecht

Grunderwerbsteuer: Kein einheitliches Vertragswerk bei wesentlich geändertem Generalübernehmervertrag

Bundesfinanzhof, II-R-38/14, Pressemitteilung vom 24.05.2017

Der BFH hat entschieden, dass nicht jedes Bauprojekt, das sich auf den Kauf von Grundstücken und die anschließende Bebauung richtet, zur Grunderwerbsteuerpflicht der Bauerrichtungskosten führt. Ein einheitlicher Erwerbsgegenstand liege nicht vor, wenn der zunächst angebotene Generalübernehmervertrag zur Bebauung des Grundstücks nach dem Abschluss des Grundstückskaufvertrags in wesentlichen Punkten geändert wurde.


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LEXinform 0934960 | Steuerliches Verfahrensrecht

Korrektur bestandskräftiger Bescheide aufgrund neuer Erkenntnisse aus einem Benennungsverlangen

Bundesfinanzhof, III-R-28/14, Urteil vom 19.01.2017

  1. Weder ein Benennungsverlangen i.S. des § 160 AO noch die (fehlende) Antwort hierauf begründen die Tatbestandsvoraussetzungen einer Änderung nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO oder nach § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO (Anschluss an BFH-Urteil vom 9. März 2016 X R 9/13, BFHE 253, 299, BStBl II 2016, 815).
  2. Wird dem FA aufgrund eines nach Bestandskraft eines Einkommensteuerbescheids gestellten Benennungsverlangens bekannt, dass der Steuerpflichtige den Wareneingang nicht entsprechend den Vorschriften des § 143 Abs. 1 AO aufgezeichnet hat, kann dies eine nachträglich bekannt gewordene Tatsache i.S. des § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO darstellen....

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LEXinform 0950139 | Steuerliches Verfahrensrecht

Erlass von Steuern aus Billigkeitsgründen

Bundesfinanzhof, III-R-35/14, Urteil vom 23.02.2017

Begehrt ein Steuerpflichtiger, der an mehreren Personengesellschaften unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist, einen Steuererlass aus Billigkeitsgründen, weil er übermäßig durch Einkommen- und Gewerbesteuer belastet sei, so ist bei der Entscheidung über den Erlassantrag die bei den Personengesellschaften entstandene Gewerbesteuer, die anteilig auf den Steuerpflichtigen entfällt, einzubeziehen. Allerdings darf eine Gewerbesteuerbelastung, die darauf zurückzuführen ist, dass Gewinne und Verluste einzelner Gesellschaften für Zwecke der Gewerbesteuer nicht saldiert werden können, bei der Prüfung einer Übermaßbesteuerung nicht zu seinen Gunsten berücksichtigt werden.


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LEXinform 0950317 | Steuerliches Verfahrensrecht

Restschuldbefreiung und Betriebsaufgabe

Bundesfinanzhof, X-R-4/15, Urteil vom 13.12.2016

  1. Ein Buchgewinn, der aufgrund der Erteilung einer Restschuldbefreiung entsteht, ist grundsätzlich im Jahr der Rechtskraft des gerichtlichen Beschlusses zu erfassen (Bestätigung des Senatsurteils vom 3. Februar 2016 X R 25/12, BFHE 252, 486, BStBl II 2016, 391).
  2. Wurde der Betrieb vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgegeben, liegt allerdings ein in das Jahr der Aufstellung der Aufgabebilanz zurückwirkendes Ereignis vor.

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Finanzgerichte




LEXinform 5020105 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Übertragung des hälftigen Behinderten-Pauschbetrags bei der Einzelveranlagung von Ehegatten

Thüringer Finanzgericht, 1-K-221/16, Urteil vom 01.12.2016

§ 26a Abs. 2 Satz 2 EStG lässt bei der Einzelveranlagung von Ehegatten die Übertragung des hälftigen Behinderten-Pauschbetrags eines Ehegatten auf den anderen Ehegatten zu.


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LEXinform 0446523 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Stewardess: Kein Abzug der Kosten für das häusliche Arbeitszimmer

Finanzgericht Düsseldorf, 8-K-1262/15-E, Pressemitteilung vom 24.05.2017

Das FG Düsseldorf hat entschieden, dass eine Stewardess die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit absetzen kann.


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LEXinform 5020088 | Umsatzsteuer

Umsatzsteuer: Garantiezusage als einheitliche untrennbare Leistung beim Gebrauchtwagenkauf

Niedersächsisches Finanzgericht, 11-K-134/16, Urteil vom 23.02.2017

  1. Umsätze aus einer Garantiezusage anlässlich des Verkaufs von Kfz an Käufer (erweiterte Gebrauchtwagengarantie gegen gesondert berechnetes Entgelt) sind umsatzsteuerpflichtig.
  2. Bei einem Umsatz, der ein Leistungsbündel darstellt, ist i.d.R. davon auszugehen, dass jede Leistung als eine selbstständige Leistung anzusehen ist.
  3. Eine einheitliche Leistung liegt nur vor, wenn zwei oder mehr Handlungen oder einzelne Leistungen so eng miteinander verbunden sind, dass sie objektiv eine einzige untrennbare wirtschaftliche Leistung bilden.
  4. Nach diesen Maßstäben ist die Garantiezusage eines Händlers beim Gebrauchtwagenkauf als einheitliche untrennbare Leistung aufzufassen (sog. Kombinationsmodell beim Gebrauchtwagenkauf).

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Finanzverwaltung




LEXinform 5236294 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

E-Bilanz; Veröffentlichung der Taxonomien 6.1 vom 1. April 2017

Bundesministerium der Finanzen, IV C 6 - S-2133b / 17 / 10003, Schreiben vom 16.05.2017

Das Bundesministerium der Finanzen hat das aktualisierte Datenschema der Taxonomien (Version 6.1) als amtlich vorgeschriebenen Datensatz nach § 5b EStG veröffentlicht.


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LEXinform 5236292 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Steuerliche Absetzbarkeit von Aufwendungen für die Erneuerung einer Einbauküche in einer vermieteten Wohnung

Bundesministerium der Finanzen, IV C 1 - S-2211 / 07 / 10005 :001, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 16.05.2017

Das BMF hat die Grundsätze des BFH-Urteils IX R 14/15 vom 03.08.2016 übernommen, wonach eine Einbauküche ein eigenständiges und einheitliches Wirtschaftsgut mit einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ist, für die nicht Werbungskosten, sondern nur AfA geltend gemacht werden kann.


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Weitere Meldungen




LEXinform 0653180 | Sonstiges Steuerrecht

Zweites Bürokratieentlastungsgesetz verabschiedet

Deubner Verlag, Anmerkung vom 23.05.2017

Der Bundesrat hat am 12.05.2017 dem Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz zugestimmt. Mit diesem Gesetz sollen insbesondere kleine Betriebe steuerlich entlastet werden.


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Recht




Arbeit und Soziales




LEXinform 0446527 | Sozialrecht

Sozialversicherungsbeiträge auf VBL-Eigenanteile müssen zurückgezahlt werden

Bundessozialgericht, B-12-KR-6/16-R, Pressemitteilung vom 23.05.2017

Öffentliche Arbeitgeber in den neuen Bundesländern können die Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen verlangen, die sie in der Vergangenheit auf Zuwendungen zur Versorgungskasse des Bundes und der Länder (VBL) gezahlt haben. So entschied das BSG in einem Musterverfahren.


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Zivilrecht




LEXinform 0446517 | Familienrecht

Entscheidungsrecht bei Uneinigkeit der Eltern über Schutzimpfung ihres Kindes

Bundesgerichtshof, XII-ZB-157/16, Pressemitteilung vom 23.05.2017

Der BGH hat sich mit der Frage befasst, wie ein zwischen sorgeberechtigten Eltern in Bezug auf die Schutzimpfungen ihres Kindes entstandener Streit beizulegen ist.


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LEXinform 0446507 | Familienrecht

Stiefkindadoption nur bei erheblichen Vorteilen für das Kind

Oberlandesgericht Oldenburg, 4-UF-33/17, Pressemitteilung vom 17.05.2017

Das OLG Oldenburg hat entschieden, dass eine sog. Stiefkindadoption, mit der die rechtlichen Bande zu ihrem leiblichen Vater durchtrennt werden, nur bei erheblichen Vorteilen für das Kind gerechtfertigt ist.


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LEXinform 0446508 | Vertragsrecht

Kein Schadenersatzanspruch wegen vertaner Urlaubsfreude aufgrund Flugverspätung

Amtsgericht München, 182-C-1266/17, Pressemitteilung vom 19.05.2017

Das AG München entschied, dass neben dem Minderungsanspruch aufgrund erheblicher Flugverspätung wegen dieses Mangels kein weiterer Schadenersatzanspruch aufgrund vertaner Urlaubsfreude besteht.


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Wirtschaft




Branchen





VR-Branchen special - Branchenberichte aktualisiert

Deutscher Genossenschafts-Verlag eG, Übersicht vom 23.05.2017

Aus der Reihe VR Branchen special vom Deutschen Genossenschaftsverlag wurden im Mai 2017 folgende Branchen aktualisiert: Agrarwirtschaft: Ökologische Landwirtschaft, Baustoffhandel, Einzelhandel, Einzelhandel mit Büromaschinen, -möbeln und Organisationsmitteln, Einzelhandel mit Haushaltswaren und Heimwerkerbedarf, Großhandel, Herstellung von Kraftwagenteilen und -zubehör, Herstellung von Werkzeugen, Maler und Lackierer, Metallbauer, Möbeleinzelhandel, Sanitätsfachhandel, Software und DV-Dienstleistungen, Sortimentseinzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Sport- und Freizeiteinrichtungen, Tankstellen, Werbeagenturen.


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Unternehmen





Schätzung der Mietwagenkosten auf Basis der SchwackeListe

DATEV Redaktion LEXinform, Pressemitteilung vom 18.05.2017

Zur Bestimmung der erforderlichen Mietwagenwagenkosten kann der SchwackeListe Automietpreisspiegel angewendet werden, so das Amtsgericht Wetter in seinem Urteil vom 06.01.2017 (9 C 156/16). Laut Amtsgericht durfte der Geschädigte davon ausgehen, dass es sich bei den in Aussicht gestellten Mietwagenkosten gemäß SchwackeListe Automietpreisspiegel um anerkannte Preise handelt. Ebenso musste sich der Geschädigte auch nicht auf einen anderen von der Haftpflichtversicherung vorgeschlagenen Mietpreisspiegel verweisen lassen, da bereits höchstrichterlich entschieden wurde, dass die SchwackeListe eine geeignete Grundlage zur Schätzung der Mietwagenkosten bildet.


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Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 21 | Mai 2017

Redaktion
May 22, 2017
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 20 | Mai 2017

Redaktion
May 22, 2017
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 20 | Mai 2017


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Ausgabe 20 | Mai 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Bundesverfassungsgericht

Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften nach § 8c Satz 1 KStG verfassungswidrig


Bundesfinanzhof

AfA beim Erwerb von Vertragsarztpraxen

Ausgleichszahlung zur Abfindung des Versorgungsausgleichs

Verpflichtung des Steuerpflichtigen zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung durch § 56 Satz 2 EStDV

Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften - Rückabwicklung der Veräußerung - rückwirkendes Ereignis - Anschaffung

Festsetzung der Schenkungsteuer gegen den Schenker

Gewerbesteuerliche Hinzurechnung bei Zwischenvermietung

Gewerbesteuerliche Hinzurechnung bei Franchiseverträgen

Gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Mieten für Konzertsäle

Kein Abzug sog. finaler Betriebsstättenverluste nach Unionsrecht

Zur Steuerbarkeit der in einem Freihafen bewirkten, wie im Inland zu behandelnden Umsätze innerhalb eines Organkreises


Finanzgerichte

Erste Tätigkeitsstätte eines Polizeibeamten im Streifendienst

Freiwilliger Landtausch führt nicht zur Aufdeckung stiller Reserven

Keine Steuerklasse III für Arbeitslosengeld I beziehenden Ehegatten im Jahr der Heirat

Umlagezahlungen eines Charterausfallpools unterliegen der Versicherungsteuer

Keine Haftung des Geschäftsführers bei ausdrücklich fehlender Zustimmung des vorläufigen Sachwalters

Übernahme von Finanzierungskosten für ein Grundstück der Ehefrau muss nicht zwingend zu unentgeltlichen Zuwendungen führen


Finanzverwaltung

Abgeltungsteuer; Kombination von Teilverzicht, Nennwertreduktion und Teilrückzahlung


Weitere Meldungen

Bundesrat stimmt Bürokratieentlastung zu

Welche Mandanten sind von der Neuregelung der Berechnung der zumutbaren Eigenbelastung bei außergewöhnlichen Belastungen betroffen?

Wann liegt ein Steuerstundungsmodell vor?




Recht

Arbeit und Soziales

Krankengeldanspruch eines Versicherten auch bei irrtümlichem Nichterstellen einer AU-Bescheinigung durch einen Vertragsarzt aus nichtmedizinischen Gründen

Verfassungsunmittelbarer Anspruch auf Krankenversorgung erfordert eine durch nahe Lebensgefahr gekennzeichnete individuelle Notlage


Wirtschaftsrecht

Zur Zulässigkeit einer negativen Feststellungsklage in Widerrufsfällen

Zur Zulässigkeit der Speicherung von dynamischen IP-Adressen


Zivilrecht

Zur Kündigung des Reisevertrags wegen höherer Gewalt




Wirtschaft

Unternehmen

Creditsafe - Neuer Partner für Bonitätsauskünfte


Personal

Versicherungsmathematische Gutachten durch compertis - Neuer Gutachtenservice zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen


Steuern




Bundesverfassungsgericht




LEXinform 0446447 | Körperschaftsteuer

Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften nach § 8c Satz 1 KStG verfassungswidrig

Bundesverfassungsgericht, 2-BvL-6/11, Pressemitteilung vom 12.05.2017

Das BVerfG hat entschieden, dass die Regelung in § 8c Satz 1 KStG, wonach der Verlustvortrag einer Kapitalgesellschaft anteilig wegfällt, wenn innerhalb von fünf Jahren mehr als 25 % und bis zu 50 % der Anteile übertragen werden (schädlicher Beteiligungserwerb), mit dem allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) unvereinbar ist. Gleiches gilt für die wortlautidentische Regelung in § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG in ihrer bis 31. Dezember 2015 geltenden Fassung. Der Gesetzgeber muss bis 31. Dezember 2018 rückwirkend für die Zeit vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2015 eine Neuregelung treffen.


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Bundesfinanzhof




LEXinform 0446486 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

AfA beim Erwerb von Vertragsarztpraxen

Bundesfinanzhof, VIII-R-7/14, Pressemitteilung vom 17.05.2017

Der BFH hat entschieden, dass die Übertragung von Vertragsarztpraxen den Erwerber nur dann zu Absetzungen für Abnutzung (AfA) auf einen Praxiswert und das miterworbene Inventar berechtigt, wenn Erwerbsgegenstand die gesamte Praxis und nicht nur eine Vertragsarztzulassung ist.


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LEXinform 0934949 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Ausgleichszahlung zur Abfindung des Versorgungsausgleichs

Bundesfinanzhof, X-R-41/14, Urteil vom 23.11.2016

  1. Eine Ausgleichszahlung für den Ausschluss des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs konnte im Jahre 2006 bei dem Verpflichteten steuerlich nicht berücksichtigt werden.
  2. Eine Ausgleichszahlung für den Ausschluss des öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleichs im Wege des Splittings oder des Quasi-Splittings war im Jahre 2006 bei dem Verpflichteten dem Grunde nach als Werbungskosten abziehbar. Die für die Versorgung nach beamtenrechtlichen Grundsätzen begründete Rechtsprechung ist auf alle Formen des öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleichs anwendbar.
  3. Der Werbungskostenabzug einer Ausgleichszahlung ist nur insoweit möglich, bis der sozialversicherungsrechtliche Höchstausgleich erreicht wird.
  4. Er ist zusätzlich begrenzt auf den künftig der Besteuerung unterliegenden Anteil der Rente bei Rentenbeginn.

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LEXinform 0950436 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Verpflichtung des Steuerpflichtigen zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung durch § 56 Satz 2 EStDV

Bundesfinanzhof, VI-R-43/15, Urteil vom 30.03.2017

  1. § 56 Satz 2 EStDV verpflichtet den Steuerpflichtigen zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung, wenn zum Schluss des vorangegangenen Veranlagungszeitraums ein verbleibender Verlustabzug festgestellt worden ist, so dass der Anlauf der Festsetzungsfrist nach § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO gehemmt ist.
  2. Die Verpflichtung zur Abgabe der Einkommensteuererklärung nach § 56 Satz 2 EStDV gilt nur für den unmittelbar auf den festgestellten Verlustabzug folgenden Veranlagungszeitraum.
  3. Ist der Steuerpflichtige nach § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG nur auf seinen Antrag hin zur Einkommensteuer zu veranlagen, kommt er mit der Abgabe der Einkommensteuererklärung nicht nur seiner Erklärungspflicht gemäß § 56 Satz 2 EStDV nach, sondern stellt zugleich einen Veranlagungsantrag i.S. des § 46 Abs. 2 Nr. 8 Satz 2 EStG, der wiederum die Ablaufhemmung des § 171 Abs. 3 AO auslöst.

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LEXinform 0950813 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften - Rückabwicklung der Veräußerung - rückwirkendes Ereignis - Anschaffung

Bundesfinanzhof, IX-R-49/15, Urteil vom 06.12.2016

Die Rückabwicklung eines noch nicht beiderseits vollständig erfüllten Kaufvertrags ist aus der Sicht des früheren Veräußerers keine Anschaffung der zurückübertragenen Anteile, sondern sie führt bei ihm zum rückwirkenden Wegfall eines bereits entstandenen Veräußerungsgewinns; beim früheren Erwerber liegt keine Veräußerung vor (entgegen BFH-Urteil vom 21. Oktober 1999 I R 43, 44/98, BFHE 190, 377, BStBl II 2000, 424, insoweit aufgegeben).


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LEXinform 0950390 | Erbschaft-/Schenkungsteuer

Festsetzung der Schenkungsteuer gegen den Schenker

Bundesfinanzhof, II-R-31/15, Urteil vom 08.03.2017

  1. Hat der Schenker im Verhältnis zum Beschenkten die Entrichtung der Schenkungsteuer vertraglich übernommen, ist es nicht ermessensfehlerhaft, wenn die Finanzbehörde nach einer zu niedrigen Festsetzung der Steuer gegen den Beschenkten für die Differenz zu der rechtmäßig festzusetzenden Steuer den Schenker in Anspruch nimmt.
  2. Eine Berichtigung des Tenors des finanzgerichtlichen Urteils wegen einer offenbaren Unrichtigkeit ist im Revisionsverfahren möglich.

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LEXinform 0928116 | Gewerbesteuer

Gewerbesteuerliche Hinzurechnung bei Zwischenvermietung

Bundesfinanzhof, IV-R-55/10, Urteil vom 08.12.2016

  1. Die Hinzurechnung verausgabter Miet- und Pachtzinsen nach § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG findet auch in Zwischenvermietungsfällen statt.
  2. Der Zwischenvermieter kann die Kürzung nach § 9 Nr. 1 GewStG nicht in Anspruch nehmen.

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LEXinform 5020087 | Gewerbesteuer

Gewerbesteuerliche Hinzurechnung bei Franchiseverträgen

Bundesfinanzhof, IV-R-55/11, Urteil vom 12.01.2017

  1. Aufwendungen für gesetzlich ungeschütztes Erfahrungswissen technischer, gewerblicher, wissenschaftlicher oder auch betriebswirtschaftlicher Art (Know-how) fallen nicht in den Anwendungsbereich des § 8 Nr. 1 Buchst. f GewStG.
  2. Der Hinzurechnung nach § 8 Abs. 1 Buchst. f GewStG unterliegt aber der Teil eines einheitlichen Franchiseentgelts, der auf die Überlassung gewerblicher Schutzrechte entfällt. Der betreffende Teil ist ggf. durch Schätzung zu bestimmen.

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LEXinform 0446485 | Gewerbesteuer

Gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Mieten für Konzertsäle

Bundesfinanzhof, IV-R-24/11, Pressemitteilung vom 17.05.2017

Der BFH hat entschieden, dass Konzertveranstalter die Kosten für die tageweise Anmietung von Konzertsälen und anderen Veranstaltungsstätten bei der Gewerbesteuer anteilig ihrem Gewinn hinzurechnen müssen.


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LEXinform 0446484 | Internationales Steuerrecht

Kein Abzug sog. finaler Betriebsstättenverluste nach Unionsrecht

Bundesfinanzhof, I-R-2/15, Pressemitteilung vom 17.05.2017

Leistet der Veräußerer bei der entgeltlichen Übertragung eines Mitunternehmeranteils an einer ausländischen Personengesellschaft wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft an den Erwerber eine Ausgleichszahlung, kann er insoweit keinen inländischen Verlust geltend machen, als die Personengesellschaft über ausländische Betriebsstätten verfügt, die nach dem einschlägigen Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung nicht der inländischen Besteuerung unterliegen. Wie der BFH zudem entschieden hat, führt die Ausgleichszahlung aufgrund einer geänderten Rechtsprechung des EuGH auch nicht zu einem nach Unionsrecht abziehbaren sog. finalen Verlust.


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LEXinform 0950529 | Umsatzsteuer

Zur Steuerbarkeit der in einem Freihafen bewirkten, wie im Inland zu behandelnden Umsätze innerhalb eines Organkreises

Bundesfinanzhof, XI-R-13/15, Urteil vom 22.02.2017

  1. § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b UStG bewirkt nicht, dass eine im Freihafen ansässige Organgesellschaft als im Inland ansässig gilt.
  2. Die Beschränkung der Wirkungen der Organschaft auf das Inland verstößt weder gegen Unionsrecht noch gegen Verfassungsrecht.

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Finanzgerichte




LEXinform 0446452 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Erste Tätigkeitsstätte eines Polizeibeamten im Streifendienst

Niedersächsisches Finanzgericht, 2-K-168/16, Pressemitteilung vom 12.05.2017

Das FG Niedersachsen hat entschieden, dass Streifenpolizisten an ihrer Dienststelle (Polizeirevier) eine erste Tätigkeitsstätte im Sinne des neuen ab 2014 geltenden steuerlichen Reisekostenrechts begründen. Dies hat zur Folge, dass Fahrtkosten vom Wohnort zur Dienststelle nur in Höhe der Entfernungspauschale abziehbar sind und Mehraufwendungen für Verpflegung bei dienstbedingter Auswärtstätigkeit eine ununterbrochene Abwesenheit von mindestens 8 Stunden von der Dienststelle erfordern.


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LEXinform 0446468 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Freiwilliger Landtausch führt nicht zur Aufdeckung stiller Reserven

Finanzgericht Münster, 4-K-2406/16-F, Mitteilung vom 15.05.2017

Buchgewinne aus der Durchführung eines freiwilligen Landtauschs nach § 103a ff. des Flurbereinigungsgesetzes (FlurbG) sind nicht steuerpflichtig. Dies hat das FG Münster entschieden.


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LEXinform 5020069 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Keine Steuerklasse III für Arbeitslosengeld I beziehenden Ehegatten im Jahr der Heirat

Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 13-K-8328/15, Urteil vom 28.02.2017

  1. Ein Ehepaar hat im Jahr der Heirat keinen Anspruch darauf, dass der Ehegatte, der Arbeitslohn bezieht, in Steuerklasse V eingereiht wird, und der andere Ehegatte, der Arbeitslosengeld I bezieht, in die Steuerklasse III eingereiht wird, um dadurch ein höheres Arbeitslosengeld zu erhalten.
  2. Eine Auslegung des § 38b EStG dergestalt, dass vom Arbeitnehmerbegriff auch Arbeitslose erfasst sind und dass der Bezug von Arbeitslohn dem Bezug von ALG I gleichgestellt wird, ist nicht geboten.

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LEXinform 0446477 | Sonstiges Steuerrecht

Umlagezahlungen eines Charterausfallpools unterliegen der Versicherungsteuer

Finanzgericht Köln, 2-K-3758/14, Pressemitteilung vom 16.05.2017

Umlagezahlungen, mit denen Vereinsmitglieder für den Fall einer nicht kostendeckenden Vercharterung ihrer Schiffe unterstützt werden, unterliegen der Versicherungsteuer. Dies entschied das FG Köln.


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LEXinform 0446467 | Steuerliches Verfahrensrecht

Keine Haftung des Geschäftsführers bei ausdrücklich fehlender Zustimmung des vorläufigen Sachwalters

Finanzgericht Münster, 7-V-492/17-U, Mitteilung vom 15.05.2017

Das FG Münster hat im Rahmen eines Verfahrens über die Aussetzung der Vollziehung entschieden, dass ein GmbH-Geschäftsführer nicht für solche Steuerschulden haftet, deren Zahlung der Sachwalter im vorläufigen Insolvenzverfahren ausdrücklich nicht zugestimmt hat.


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LEXinform 0446469 | Steuerliches Verfahrensrecht

Übernahme von Finanzierungskosten für ein Grundstück der Ehefrau muss nicht zwingend zu unentgeltlichen Zuwendungen führen

Finanzgericht Münster, 7-K-2304/14-AO, Mitteilung vom 15.05.2017

Das FG Münster hat entschieden, dass die Übernahme von Finanzierungskosten durch den Ehemann für ein im Alleineigentum der Ehefrau stehendes und von beiden Ehegatten bewohntes Grundstück nicht zu unentgeltlichen Zuwendungen im Sinne von § 278 Abs. 2 AO führt.


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Finanzverwaltung




LEXinform 5236284 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Abgeltungsteuer; Kombination von Teilverzicht, Nennwertreduktion und Teilrückzahlung

Bundesministerium der Finanzen, IV C 1 - S-2252 / 15 / 10020 :007, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 10.05.2017

Das BMF hat zur steuerlichen Behandlung der Restrukturierung von Anleihen bei Kombination von Teilverzicht, Nennwertreduktion und Teilrückzahlung nach § 20 EStG Stellung genommen.


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Weitere Meldungen




LEXinform 0446463 | Sonstiges Steuerrecht

Bundesrat stimmt Bürokratieentlastung zu

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Pressemitteilung vom 12.05.2017

Der Bundesrat hat dem Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz zugestimmt. Ein Schwerpunkt des Gesetzes ist der weitere Abbau bürokratischer Vorschriften im Steuerrecht. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf dem Thema Digitalisierung.


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LEXinform 2300017 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Welche Mandanten sind von der Neuregelung der Berechnung der zumutbaren Eigenbelastung bei außergewöhnlichen Belastungen betroffen?

DATEV Redaktion LEXinform, Produktinformation vom 18.05.2017

Den Aufruf dieser aktuellen Auswertung sowie Informationen zum Daten-Analyse-System pro finden Sie im Dokument 2300017 in LEXinform/Info-Datenbank pro.


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LEXinform 0653177 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Wann liegt ein Steuerstundungsmodell vor?

Deubner Verlag, Anmerkung vom 16.05.2017

Ein Steuerstundungsmodell setzt ein vorgefertigtes Konzept voraus und scheidet aus bei der Übernahme einer bekannten Gestaltung.


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Recht




Arbeit und Soziales




LEXinform 0446443 | Sozialrecht

Krankengeldanspruch eines Versicherten auch bei irrtümlichem Nichterstellen einer AU-Bescheinigung durch einen Vertragsarzt aus nichtmedizinischen Gründen

Bundessozialgericht, B-3-KR-22/15-R, Pressemitteilung vom 11.05.2017

Eine Krankenkasse darf Versicherten, die in den Jahren 2012/2013 zur Feststellung ihrer fortbestehenden Arbeitsunfähigkeit (AU) zeitgerecht persönlich einen Vertragsarzt aufsuchten, Krankengeldzahlungen nicht verweigern, wenn der Arzt die Ausstellung einer AU-Bescheinigung irrtümlich aus nichtmedizinischen Gründen unterlässt. So entschied das BSG.


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LEXinform 0446438 | Sozialrecht

Verfassungsunmittelbarer Anspruch auf Krankenversorgung erfordert eine durch nahe Lebensgefahr gekennzeichnete individuelle Notlage

Bundesverfassungsgericht, 1-BvR-452/17, Pressemitteilung vom 11.05.2017

Das BVerfG hat bekräftigt, dass ein verfassungsunmittelbarer Anspruch auf Krankenversorgung bestehen kann, wenn in Fällen einer lebensbedrohlichen Erkrankung vom Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung umfasste Behandlungsmethoden nicht vorliegen, eine andere Behandlungsmethode aber eine Aussicht auf Besserung verspricht. Allerdings würde es dem Ausnahmecharakter eines solchen Leistungsanspruchs nicht gerecht, wenn man diesen in großzügiger Auslegung der Verfassung erweitern würde. Die notwendige Gefährdungslage liege erst in einer notstandsähnlichen Situation vor. Anknüpfungspunkt eines derartigen verfassungsrechtlich gebotenen Anspruchs sei deswegen allein das Vorliegen einer durch nahe Lebensgefahr gekennzeichneten individuellen Notlage.


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Wirtschaftsrecht




LEXinform 0446480 | Finanzdienstleistungen

Zur Zulässigkeit einer negativen Feststellungsklage in Widerrufsfällen

Bundesgerichtshof, XI-ZR-586/15, Pressemitteilung vom 16.05.2017

Der BGH hat darüber entschieden, unter welchen Umständen der Verbraucher in Widerrufsfällen eine negative Feststellungsklage erheben kann.


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LEXinform 0446479 | Recht der neuen Medien

Zur Zulässigkeit der Speicherung von dynamischen IP-Adressen

Bundesgerichtshof, VI-ZR-135/13, Pressemitteilung vom 16.05.2017

Der BGH hat Stellung genommen, ob dynamische IP-Adressen grundsätzlich gespeichert werden dürfen.


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Zivilrecht




LEXinform 0446482 | Vertragsrecht

Zur Kündigung des Reisevertrags wegen höherer Gewalt

Bundesgerichtshof, X-ZR-142/15, Pressemitteilung vom 16.05.2017

Das Mitführen geeigneter Ausweispapiere für eine Reise fällt in die Risikosphäre des Reisenden. Wenn eine Reise nicht angetreten werden kann, weil Pässe irrtümlich als gestohlen gemeldet wurden, liegt keine "höhere Gewalt" vor. Der Reiseveranstalter ist nicht zur Rückzahlung des Reisepreises verpflichtet. So entschied der BGH.


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Wirtschaft




Unternehmen





Creditsafe - Neuer Partner für Bonitätsauskünfte

DATEV Redaktion LEXinform, Produktinformation vom 22.04.2017

Mit den Bonitätsauskünften von Creditsafe können DATEV-Mitglieder die Zuverlässigkeit ihrer Mandanten und die von potentiellen oder bestehenden Geschäftspartnern ihrer Mandanten analysieren. Creditsafe ist ein weltweiter Anbieter von Wirtschaftsauskünften zu mehr als 230 Millionen Unternehmen in über 11 Ländern wie beispielsweise Großbritannien, Frankreich, USA und Deutschland. Über den DATEV-Recherchedienst sind Auskünfte zu Unternehmen mit Sitz in Deutschland verfügbar. Die Creditsafe- Kreditlimit-Empfehlungen werden von allen führenden Warenkreditversicherungen akzeptiert.


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Personal





Versicherungsmathematische Gutachten durch compertis - Neuer Gutachtenservice zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen

DATEV Redaktion LEXinform, Pressemitteilung vom 01.02.2017

Pensionszusagen werden in vielen Unternehmen als Betriebsrente für Mitarbeiter aber vor allem auch für den Unternehmer selbst eingesetzt. Um die Anforderungen für die Steuer- und Handelsbilanz zu erfüllen, muss für das Unternehmen jeweils ein Gutachten erstellt werden und die Vertragsunterlagen müssen rechtlich aktuell gehalten werden. Die Bewertung durch kompetente und zertifizierte Gesellschaften wie compertis hat nicht nur haftungsrechtliche Vorteile für den steuerlichen Berater. DATEV-Mitglieder können diesen Service über den DATEV-Recherchedienst nutzen.


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May 15, 2017
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 19 | Mai 2017

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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 19 | Mai 2017



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Ausgabe 19 | Mai 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Bundesfinanzhof

Zum Vorliegen eines Steuerstundungsmodells i.S. des § 15b EStG

Übertragung von Anteilen an geschlossenen Immobilienfonds

Turnierbridge ist gemeinnützig


Finanzgerichte

Steuerliche Anerkennung von Verlusten aus dem Betrieb einer Photovoltaikanlage

Betrieb und Verkauf einer Photovoltaikanlage als Einkünfte aus Gewerbebetrieb

Pauschalversteuerung von Sachgeschenken an Arbeitnehmer von Geschäftspartnern nach § 37b Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG

Zur Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für das Büro eines Gerichtsvollziehers in seinem Einfamilienhaus

Bei Flugpersonal ist der im Arbeitsvertrag festgelegte Flughafen die erste Tätigkeitsstätte

Mittelbar an einer Personengesellschaft beteiligte Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft sind keine "Altgesellschafter"

Entnahme von Wärme aus Blockheizkraftwerk und Umsatzsteuer


Finanzverwaltung

Einkommensteuerliche Pflichten des Zwangsverwalters

Durchführung des Grenzgängerfiskalausgleichs (Artikel 13a DBA-Frankreich)

Feuerschutzsteuer; Behandlung bestimmter Wohngebäudeversicherungen

Austausch von Informationen über Finanzkonten in Steuersachen

Umsatzsteuerliche Behandlung der Meldevergütung nach § 65c Abs. 6 SGB V für Meldungen zur klinischen Krebsregistrierung

Umsatzsteuerliche Behandlung der Lieferung von Blutplasma


Weitere Meldungen

Das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen




Recht

Wirtschaftsrecht

Zur Formularklausel betreffend eine bei Gewährung eines Bauspardarlehens zu zahlende "Kontogebühr"




Wirtschaft

Branchen

EBIT- und Umsatzmultiplikatoren aktualisiert, Stand Mai 2017

Aktualisierte BranchenReports des Deutschen Sparkassenverlags


Steuern




Bundesfinanzhof




LEXinform 0446429 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Zum Vorliegen eines Steuerstundungsmodells i.S. des § 15b EStG

Bundesfinanzhof, VIII-R-7/13, Pressemitteilung vom 10.05.2017

Der BFH hat entschieden, dass das bloße Aufgreifen einer Gestaltungsidee nicht ohne Weiteres die Annahme eines Steuerstundungsmodells rechtfertigt.


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LEXinform 0950979 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Übertragung von Anteilen an geschlossenen Immobilienfonds

Bundesfinanzhof, IX-R-26/16, Urteil vom 31.01.2017

Überträgt der Steuerpflichtige einen fremd finanzierten Anteil an einem geschlossenen Immobilienfonds in Erfüllung einer Vergleichsvereinbarung auf eine von dem finanzierenden Kreditinstitut benannte Erwerbergesellschaft und verzichtet das Kreditinstitut im Gegenzug teilweise auf die Rückzahlung des restlichen Darlehens, kann ein privates Veräußerungsgeschäft vorliegen.


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LEXinform 0446428 | Körperschaftsteuer

Turnierbridge ist gemeinnützig

Bundesfinanzhof, V-R-69/14, Pressemitteilung vom 10.05.2017

Der BFH hat entschieden, dass ein Anspruch auf Anerkennung der Förderung von Turnierbridge als gemeinnützig besteht, weil Turnierbridge die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet ebenso fördert wie Sport.


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Finanzgerichte




LEXinform 0446404 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Steuerliche Anerkennung von Verlusten aus dem Betrieb einer Photovoltaikanlage

Finanzgericht Baden-Württemberg, 1-K-841/15, Pressemitteilung vom 03.05.2017

Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass Verluste aus dem Betrieb einer Photovoltaikanlage auch bei negativer Gewinnprognose steuerlich anzuerkennen sein können.


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LEXinform 0446403 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Betrieb und Verkauf einer Photovoltaikanlage als Einkünfte aus Gewerbebetrieb

Finanzgericht Baden-Württemberg, 4-K-3005/14, Pressemitteilung vom 03.05.2017

Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass Betrieb und Verkauf einer Photovoltaikanlage zu Einkünften aus Gewerbebetrieb führen. Die GbR habe eine selbständige nachhaltige Betätigung mit der Absicht unternommen, Gewinn zu erzielen, und sich am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr beteiligt.


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LEXinform 5020035 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Pauschalversteuerung von Sachgeschenken an Arbeitnehmer von Geschäftspartnern nach § 37b Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG

Finanzgericht Bremen, 1-K-111/16-5, Urteil vom 17.01.2017

  1. Gewährt ein Unternehmen Arbeitnehmern von Geschäftspartnern Sachgeschenke (z. B. Porzellanartikel, Bücher, Weinpräsente) nur deswegen, weil sie Arbeitnehmer der Geschäftspartner sind, und sind keine anderen Gründe bzw. Rechtsbeziehungen für die Geschenke ersichtlich, ist eine vom FA vorgenommene pauschale Besteuerung nach § 37b Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG nicht zu beanstanden.
  2. Für die Frage, ob die gewährten Geschenke an die Arbeitnehmer der Geschäftspartner Arbeitslohn darstellen, kommt es nicht darauf an, ob zwischen dem zuwendenden Unternehmen und den Empfängern der Geschenke ein Leistungsaustausch stattgefunden hat und die gewährten Sachgeschenke eine Gegenleistung für eine konkrete Dienstleistung des Arbeitnehmers sind. Vielmehr stellen Zuwendungen durch Dritte Arbeitslohn dar, wenn sie sich für den Arbeitnehmer wirtschaftlich als Frucht seiner Arbeit für den Arbeitgeber darstellen und im Zusammenhang mit dem Dienstverhältnis stehen.

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LEXinform 0446401 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Zur Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für das Büro eines Gerichtsvollziehers in seinem Einfamilienhaus

Finanzgericht Baden-Württemberg, 4-K-3694/15, Pressemitteilung vom 03.05.2017

Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass Aufwendungen für das Büro eines Gerichtsvollziehers in seinem Einfamilienhaus vollumfänglich abzugsfähig sein können.


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LEXinform 0446437 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Bei Flugpersonal ist der im Arbeitsvertrag festgelegte Flughafen die erste Tätigkeitsstätte

Hessisches Finanzgericht, 1-K-1824/15, Pressemitteilung vom 10.05.2017

Ein angestellter Pilot und eine angestellte Flugbegleiterin können seit der gesetzlichen Neuregelung ab 2014 die Aufwendungen für durchgeführte Fahrten von der Wohnung zum Flughafen im Rahmen des Werbungskostenabzugs nicht nach Dienstreisegrundsätzen, sondern nur im Wege der Entfernungspauschale ansetzen, wenn es sich bei diesem Flughafen um den arbeitsvertraglich zugewiesenen Flughafen handelt. Dieser arbeitsvertraglich zugewiesene Arbeitsort ist die erste Tätigkeitsstätte. Das hat das Hessische Finanzgericht entschieden.


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LEXinform 0446424 | Sonstiges Steuerrecht

Mittelbar an einer Personengesellschaft beteiligte Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft sind keine "Altgesellschafter"

Finanzgericht Düsseldorf, 7-K-439/10, Mitteilung vom 08.05.2017

Gehört zum Vermögen einer Personengesellschaft ein inländisches Grundstück und ändert sich innerhalb von fünf Jahren der Gesellschafterbestand unmittelbar oder mittelbar dergestalt, dass mindestens 95 % der Anteile am Gesellschaftsvermögen auf neue Gesellschafter übergehen, gelte dies als ein auf die Übereignung eines Grundstücks auf eine neue Personengesellschaft gerichtetes Rechtsgeschäft. Das hat das FG Düsseldorf entschieden.


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LEXinform 0446402 | Umsatzsteuer

Entnahme von Wärme aus Blockheizkraftwerk und Umsatzsteuer

Finanzgericht Baden-Württemberg, 1-K-755/16, Pressemitteilung vom 03.05.2017

Die Entnahme von Wärme unterliegt der Umsatzsteuer. Die unentgeltliche Wertabgabe bemisst sich nach Auffassung des FG Baden-Württemberg nach den Selbstkosten, wenn das Blockheizkraftwerk nicht an das Fernwärmenetz angeschlossen ist.


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Finanzverwaltung




LEXinform 5236274 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Einkommensteuerliche Pflichten des Zwangsverwalters

Bundesministerium der Finanzen, IV A 3 - S-0550 / 15 / 10028, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 03.05.2017

Der BFH hat sich im Urteil IX R 23/14 zu den steuerlichen Pflichten des Zwangsverwalters - insbesondere der Einkommensteuerentrichtungspflicht - im Zusammenhang mit Einkünften aus einem vermieteten/verpachteten und der Zwangsverwaltung unterliegenden Grundstück geäußert. Das BMF hat zur Anwendung dieses Urteils Stellung genommen.


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LEXinform 5236278 | Internationales Steuerrecht

Durchführung des Grenzgängerfiskalausgleichs (Artikel 13a DBA-Frankreich)

Bundesministerium der Finanzen, IV B 3 - S-1301 - FRA / 16 / 10001 :001, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 30.03.2017

Das BMF hat eine Verfahrensbeschreibung und Arbeitshilfe zur Durchführung des Grenzgängerfiskalausgleichs veröffentlicht.


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LEXinform 5236283 | Sonstiges Steuerrecht

Feuerschutzsteuer; Behandlung bestimmter Wohngebäudeversicherungen

Bundesministerium der Finanzen, III C 4 - S-6560 / 09 / 10002, Schreiben vom 28.04.2017

Das BMF hat zur Umsetzung des Urteils des FG Köln vom 07.12.2016 - 2 K 3652/14 -, wonach Wohngebäudeversicherungen, bei denen tatsächlich kein Feuerrisiko abgesichert ist, nicht der Feuerschutzsteuer unterliegen, Stellung genommen.


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LEXinform 5236277 | Steuerliches Verfahrensrecht

Austausch von Informationen über Finanzkonten in Steuersachen

Bundesministerium der Finanzen, IV B 6 - S-1315 / 13 / 10021 :046, Schreiben vom 06.04.2017

Das BMF hat die vorläufige Staatenaustauschliste im Sinne des § 1 Absatz 1 FKAustG für den ersten automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten in Steuersachen zum 30.09.2017 bekannt gegeben.


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LEXinform 5236281 | Umsatzsteuer

Umsatzsteuerliche Behandlung der Meldevergütung nach § 65c Abs. 6 SGB V für Meldungen zur klinischen Krebsregistrierung

Bundesministerium der Finanzen, III C 3 - S-7170 / 15 / 10004, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 08.05.2017

Das BMF regelt die umsatzsteuerliche Behandlung der Meldevergütung nach § 65c Abs. 6 SGB V für Meldungen zur klinischen Krebsregistrierung und ändert in diesem Zusammenhang den Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE).


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LEXinform 5236282 | Umsatzsteuer

Umsatzsteuerliche Behandlung der Lieferung von Blutplasma

Bundesministerium der Finanzen, III C 3 - S-7173 / 14 / 10001, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 09.05.2017

Das BMF hat bezüglich des EuGH-Urteils C-412/15 vom 05.10.2016 zur umsatzsteuerlichen Behandlung der Lieferung von Blutplasma Stellung genommen und hat in diesem Zusammenhang den Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE) geändert.


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Weitere Meldungen




LEXinform 0653162 | Steuerliches Verfahrensrecht

Das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen

Deubner Verlag, Kurzbeitrag vom 09.05.2017

Der Bundestag hat am 27.04.2017 das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen verabschiedet.


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Recht




Wirtschaftsrecht




LEXinform 0446427 | Finanzdienstleistungen

Zur Formularklausel betreffend eine bei Gewährung eines Bauspardarlehens zu zahlende "Kontogebühr"

Bundesgerichtshof, XI-ZR-308/15, Mitteilung vom 09.05.2017

Der BGH hat entschieden, dass eine vorformulierte Bestimmung über eine bei Gewährung eines Bauspardarlehens vom Verbraucher in der Darlehensphase zu zahlende "Kontogebühr" unwirksam ist.


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Wirtschaft




Branchen





EBIT- und Umsatzmultiplikatoren aktualisiert, Stand Mai 2017

DATEV Redaktion LEXinform, Übersicht vom 05.05.2017

Für die Anwendung der Multiplikatormethode bei der Unternehmensbewertung können Sie auf die aktuellen "Multiples" zu 16 Hauptbranchen der deutschen Wirtschaft zurückgreifen. Die aktuelle Tabelle bezieht sich auf Werte vom Mai 2017.


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Aktualisierte BranchenReports des Deutschen Sparkassenverlags

Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V., Übersicht vom 05.05.2017

Im Mai wurden vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V. diese Branchenreports aktualisiert: Hochbau, Medizintechnik, Metallerzeugung und -bearbeitung, Rechtsberatung, Tierhaltung, Unternehmensberatung.


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Redaktion
May 8, 2017
DATEV LEXinform

DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 18 | Mai 2017

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Bundesfinanzhof

Keine Steuerfreiheit einer Zulage für Dienst zu wechselnden Zeiten

Gewerbesteuerpflicht eines Dialysezentrums


Finanzgerichte

Kindergeld: Kein Pflegekindverhältnis bei Kurzzeitpflege

Vermietungsabsicht bei Vermietungshindernissen - hier: Datenschutzvorschriften des Mieters im Erdgeschoss

Einkommensteuer auf Kirchensteuererstattungen

Schweizer Kinderrente schließt deutsches Kindergeld nicht aus

Kosten für Unterbringung in Pflegeheim als außergewöhnliche Belastung

Zusammenveranlagung trotz langjähriger räumlicher Trennung der Ehegatten

Verdeckte Einlage kann der Schenkungsteuer unterliegen

Schenkungsteuer: Freigebige Zuwendung bei Verzicht eines Ehegatten auf einen höheren Zugewinnausgleich

Streitwertbegrenzung in Kindergeldsachen


Finanzverwaltung

Zum Sanierungserlass-Beschluss des Großen Senats des BFH


Weitere Meldungen

Bei welchen Mandanten könnte zu prüfen sein, ob ausländische Kapitaleinkünfte möglicherweise unzulässig dem Progressionsvorbehalt unterworfen wurden?

Kassenführungsmängel bei PC-Kassensystemen




Recht

Wirtschaftsrecht

Zu den Informationspflichten eines Preisvergleichsportals im Internet

Bundesgerichtshof legt Europäischem Gerichtshof die Frage vor, in welcher Währung Flugpreise im Internet anzugeben sind


Zivilrecht

Grenzen des Anspruchs auf Ausbildungsunterhalt




Wirtschaft

Branchen

VR-Branchen special - Branchenberichte aktualisiert


Finanzen

Trotz Provision - Vermittler lohnen sich für Kunden


Steuern




Bundesfinanzhof




LEXinform 0951006 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Keine Steuerfreiheit einer Zulage für Dienst zu wechselnden Zeiten

Bundesfinanzhof, VI-R-30/16, Urteil vom 15.02.2017

Die einem Polizeibeamten gezahlte Zulage für Dienst zu wechselnden Zeiten nach § 17a EZulV ist nicht nach § 3b EStG steuerfrei.


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LEXinform 0446394 | Gewerbesteuer

Gewerbesteuerpflicht eines Dialysezentrums

Bundesfinanzhof, I-R-74/14, Pressemitteilung vom 02.05.2017

Der BFH hat entschieden, dass ambulante Dialysezentren von der Gewerbesteuersteuerbefreiung nicht erfasst sind.


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Finanzgerichte




LEXinform 5020008 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Kindergeld: Kein Pflegekindverhältnis bei Kurzzeitpflege

Finanzgericht Köln, 5-K-2087/16, Urteil vom 20.02.2017

  1. Ein Kind, das für eine Kurzzeitpflege in den Haushalt von Pflegeeltern eingewiesen wird, begründet dort kein Pflegekindschaftsverhältnis.
  2. Dies gilt auch dann, wenn das Kind in Vorjahren bereits in den Haushalt der Pflegeeltern eingewiesen war oder die Einweisung eine längere Zeit andauert, etwa aufgrund tatsächlicher Probleme bei der Umsetzung einer Jugendhilfemaßnahme auf Seiten der Stadt.

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LEXinform 5020013 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Vermietungsabsicht bei Vermietungshindernissen - hier: Datenschutzvorschriften des Mieters im Erdgeschoss

Finanzgericht Münster, 7-K-860/14-F, Urteil vom 22.02.2017

  1. Es besteht keine Vermietungs- und folglich auch keine Einkünfteerzielungsabsicht, wenn eine Wohnung nicht auf dem allgemeinen Wohnungsmarkt angeboten wird.
  2. Folglich fehlt es an einer Vermietungsabsicht, wenn die Vermietung eines Obergeschosses wegen einzuhaltender Datenschutzvorschriften des Mieters im Erdgeschoss nicht in Frage kommt.

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LEXinform 0446387 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Einkommensteuer auf Kirchensteuererstattungen

Finanzgericht Baden-Württemberg, 3-K-834/15, Mitteilung vom 28.04.2017

Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens der Verlustabzug gemäß § 10d Abs. 2 EStG nicht von dem um den Erstattungsüberhang aus Kirchensteuern erhöhten Gesamtbetrag der Einkünfte vorzunehmen ist.


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LEXinform 0446389 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Schweizer Kinderrente schließt deutsches Kindergeld nicht aus

Finanzgericht Baden-Württemberg, 11-K-387/15, Mitteilung vom 28.04.2017

Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass eine dem Kindesvater nach Schweizer Recht gezahlte Kinderrente nicht dazu führt, dass die in Deutschland lebende Kindesmutter keinen Anspruch auf Kindergeld hat.


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LEXinform 5019999 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Kosten für Unterbringung in Pflegeheim als außergewöhnliche Belastung

Finanzgericht Köln, 14-K-2643/16, Urteil vom 26.01.2017

  1. Alle Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung von Angehörigen in einem Altenpflegeheim fallen unter § 33 EStG, Aufwendungen für deren altersbedingte Heimunterbringung unter § 33a Abs. 1 EStG. Ein Wahlrecht besteht nicht.
  2. Sind die eigenen Einkünfte und Bezüge der pflegebedürftigen, heimuntergebrachten Person, die diese für ihren Unterhalt einsetzt, sowohl über dem Regelsatz des SGB XII als auch über 8.004 €, ist bei Anwendung des § 33 EStG eine Haushaltsersparnis nicht zu berücksichtigen.

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LEXinform 5020012 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Zusammenveranlagung trotz langjähriger räumlicher Trennung der Ehegatten

Finanzgericht Münster, 7-K-2441/15-E, Urteil vom 22.02.2017

Leben Ehegatten zwar für eine nicht absehbare Zeit räumlich voneinander getrennt, halten sie aber die eheliche Wirtschaftsgemeinschaft dadurch aufrecht, dass sie die sie berührenden wirtschaftlichen Fragen gemeinsam erledigen und gemeinsam über die Verwendung des Familieneinkommens entscheiden, kann dies dazu führen, dass ein nicht dauerndes Getrenntleben anzunehmen ist.


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LEXinform 0446388 | Erbschaft-/Schenkungsteuer

Verdeckte Einlage kann der Schenkungsteuer unterliegen

Finanzgericht Baden-Württemberg, 7-V-2515/16, Mitteilung vom 28.04.2017

Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass verdeckte Einlagen in eine Personengesellschaft bei deren Gesellschaftern als Zuwendungsempfänger der Schenkungsteuer unterliegen können, wenn die verdeckte Einlage ohne Gegenleistung oder gesellschaftsrechtliche Veranlassung erfolgt.


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LEXinform 5020018 | Erbschaft-/Schenkungsteuer

Schenkungsteuer: Freigebige Zuwendung bei Verzicht eines Ehegatten auf einen höheren Zugewinnausgleich

Hessisches Finanzgericht, 1-K-199/15, Urteil vom 15.12.2016

Der Verzicht eines Ehegatten auf einen höheren Zugewinnausgleichsanspruch im Rahmen der ehevertraglichen Beendigung des Güterstandes der Zugewinngemeinschaft kann eine freigebige Zuwendung an den anderen Ehepartner im Sinne des Erbschafts- und Schenkungsteuergesetzes sein.


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LEXinform 0446386 | Steuerliches Verfahrensrecht

Streitwertbegrenzung in Kindergeldsachen

Finanzgericht Baden-Württemberg, 11-KO-3702/16, Mitteilung vom 28.04.2017

Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass bei der Streitwertbemessung in Kindergeldsachen nicht der Jahresbetrag des Kindergeldes anzusetzen ist, wenn die in die Zukunft reichenden Wirkungen der angegriffenen Behördenentscheidung auf eine Dauer von weniger als einem Jahr begrenzt sind.


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Finanzverwaltung




LEXinform 5236269 | Steuerliches Verfahrensrecht

Zum Sanierungserlass-Beschluss des Großen Senats des BFH

Bundesministerium der Finanzen, IV C 6 - S-2140 / 13 / 10003, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 27.04.2017

Das BMF hat zum Beschluss des Großen Senats des BFH zum Sanierungserlass Stellung genommen.


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Weitere Meldungen




LEXinform 2300017 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Bei welchen Mandanten könnte zu prüfen sein, ob ausländische Kapitaleinkünfte möglicherweise unzulässig dem Progressionsvorbehalt unterworfen wurden?

DATEV Redaktion LEXinform, Produktinformation vom 04.05.2017

Den Aufruf dieser aktuellen Auswertung sowie Informationen zum Daten-Analyse-System pro finden Sie im Dokument 2300017 in LEXinform/Info-Datenbank pro.


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LEXinform 0653160 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Kassenführungsmängel bei PC-Kassensystemen

Deubner Verlag, Anmerkung vom 03.05.2017

Bei PC-Kassensystemen müssen ebenso wie bei elektronischen Kassen alle Programmierprotokolle und vergleichbaren Unterlagen vorliegen, damit die Kassenführung als ordnungsgemäß beurteilt werden kann.


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Recht




Wirtschaftsrecht




LEXinform 0446379 | Wettbewerbs-/Kartellrecht

Zu den Informationspflichten eines Preisvergleichsportals im Internet

Bundesgerichtshof, I-ZR-55/16, Pressemitteilung vom 27.04.2017

Der BGH hat sich mit der Frage befasst, welche Informationspflichten dem Betreiber eines im Internet angebotenen Preisvergleichsportals obliegen.


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LEXinform 0446364 | Wettbewerbs-/Kartellrecht

Bundesgerichtshof legt Europäischem Gerichtshof die Frage vor, in welcher Währung Flugpreise im Internet anzugeben sind

Bundesgerichtshof, I-ZR-209/15, Pressemitteilung vom 27.04.2017

Der BGH hat dem EuGH die Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt, ob ein in Deutschland ansässiges Luftverkehrsunternehmen seine Preise für Flüge mit Abflugort in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union im Internet statt in Euro in der dort geltenden Landeswährung angeben darf.


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Zivilrecht




LEXinform 0446397 | Familienrecht

Grenzen des Anspruchs auf Ausbildungsunterhalt

Bundesgerichtshof, XII-ZB-415/16, Pressemitteilung vom 03.05.2017

Der BGH hat sich mit der Frage befasst, in welchem Umfang die Eltern eine Berufsausbildung ihrer Kinder finanzieren müssen.


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Wirtschaft




Branchen





VR-Branchen special - Branchenberichte aktualisiert

Deutscher Genossenschafts-Verlag eG, Übersicht vom 21.04.2017

Aus der Reihe VR Branchen special vom Deutschen Genossenschaftsverlag wurden im April 2017 folgende Branchen aktualisiert: Bäcker und Konditoren, Einzelhandel mit Bekleidung, Einzelhandel mit Papier, Büroartikeln und Schreibwaren, Einzelhandel mit Unterhaltungselektronik und Fotobedarf, Elektroeinzelhandel, Facility Management, Fahrradeinzelhandel, Grundstücks- und Wohnungsverwalter, Herstellung von Kunststoffwaren, Holzbearbeitung, Maschinenbau, Metallbearbeitungsmaschinen, Sporteinzelhandel, Steuer-, Rechts- und Unternehmensberater, Wäschereien und Reinigungen Zahnärzte und Zahntechniker, Zentralheizungs- und Lüftungsbauer


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Finanzen





Trotz Provision - Vermittler lohnen sich für Kunden

FMH Finanzberatung, Frankfurt, Pressemitteilung vom 28.04.2017

Wer ein Eigenheim finanzieren will, jongliert mit immensen Summen. Hier können Vermittler für Immobilienkredite gute Dienste leisten. Worauf Kunden achten sollten, damit sich der Vermittlerservice lohnt.


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Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 18 | Mai 2017

Redaktion
April 28, 2017
DATEV LEXinform

DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 17 | April 2017

Redaktion
April 28, 2017
DATEV LEXinform
DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 17 | April 2017


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LEXinform-Newsletter






Ausgabe 17 | April 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute erhalten Sie Ihren wöchentlichen LEXinform Newsletter mit aktuellen Meldungen.

Ihre LEXinform Newsletter-Redaktion




Inhaltsverzeichnis




Steuern

Anhängige Verfahren

BFH anhängig: Betriebsaufspaltung, Vermietung, Personelle Verflechtung, Selbstkontrahierungsverbot

BFH anhängig: Dauernde Last, Vermögensübergabe, Vertrag, Sonderausgabe, Versorgungsleistung

BVerfG anhängig: Kinderfreibetrag, Existenzminimum, Verfassungsmäßigkeit, Höhe, Berechnung

BFH anhängig: Berufsausbildung, Kindergeld, Dauer

BFH anhängig: Gewerbebetrieb, Beschränkte Steuerpflicht, Kindergeld, Zufluß

BFH anhängig: Erbschaftsteuer, Nachlaßverbindlichkeit, Zurechnung, Kirche

BFH anhängig: Freigebige Zuwendung, Nahestehende Person, Verdeckte Gewinnausschüttung, Doppelbesteuerung, Schenkungsteuer

BFH anhängig: Säumniszuschlag, Sachliche Unbilligkeit, Aussetzung der Vollziehung, Erlaß

BFH anhängig: Haftung, Ermessen, Verein, Vorsitzender, Insolvenz, Restschuldbefreiung

BFH anhängig: Entgelt, Telefon, Sonstige Leistung, steuerbare Leistung, Steuerentstehung

BFH anhängig: Schadensersatz, Vorsteuerabzug, steuerbare Leistung, unternehmerische Tätigkeit


Bundesfinanzhof

Keine Heilung durch Nachschieben einer Begründung nach Erledigung des Verwaltungsakts


Finanzgerichte

Berücksichtigung des Zählkindervorteils bei nichtehelichen/nichteingetragenen Lebenspartnern

Schadensersatz des Arbeitgebers wegen Mobbings, Diskriminierung oder sexueller Belästigung ist kein Arbeitslohn und damit steuerfrei

Vorsteuerabzug bei Verpachtung einer Schulmensa und eines Freibads durch Gemeinde


Finanzverwaltung

Kapitalertragsteuerabzug durch inländische Kreditinstitute bei Treuhandmodellen

Beschränkung der Anrechenbarkeit der Kapitalertragsteuer nach § 36a EStG


Weitere Meldungen

Doppelte Haushaltsführung: Keine Begrenzung auf 1.000 € für notwendige Einrichtungsgegenstände




Recht

Arbeit und Soziales

Mindestlöhne in der Pflege sollen steigen

Keine unmittelbare Anwendung griechischer Spargesetze in Deutschland


Berufsrecht

Partnerschaftsgesellschaft kann nicht Gesellschafterin einer Rechtsanwaltsgesellschaft sein




Wirtschaft

Branchen

Aktuelle Ergebnisse des ifo-Konjunkturtests Einzelhandel


Finanzen

Flüssig bleiben mit gut verzinstem Festgeld - so geht’s


Steuern




Anhängige Verfahren




LEXinform 0951268 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Betriebsaufspaltung, Vermietung, Personelle Verflechtung, Selbstkontrahierungsverbot

Bundesfinanzhof, IV-R-4/17, Anhängiges Verfahren vom 20.04.2017


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LEXinform 0951282 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Dauernde Last, Vermögensübergabe, Vertrag, Sonderausgabe, Versorgungsleistung

Bundesfinanzhof, X-R-38/16, Anhängiges Verfahren vom 20.04.2017


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LEXinform 0951291 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BVerfG anhängig: Kinderfreibetrag, Existenzminimum, Verfassungsmäßigkeit, Höhe, Berechnung

Bundesverfassungsgericht, 2-BvL-3/17, Anhängiges Verfahren vom 20.04.2017


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LEXinform 0951263 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Berufsausbildung, Kindergeld, Dauer

Bundesfinanzhof, III-R-19/16, Anhängiges Verfahren vom 20.04.2017


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LEXinform 0951288 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BFH anhängig: Gewerbebetrieb, Beschränkte Steuerpflicht, Kindergeld, Zufluß

Bundesfinanzhof, III-R-5/17, Anhängiges Verfahren vom 20.04.2017


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LEXinform 0951260 | Erbschaft-/Schenkungsteuer

BFH anhängig: Erbschaftsteuer, Nachlaßverbindlichkeit, Zurechnung, Kirche

Bundesfinanzhof, II-R-4/17, Anhängiges Verfahren vom 20.04.2017


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LEXinform 0951259 | Erbschaft-/Schenkungsteuer

BFH anhängig: Freigebige Zuwendung, Nahestehende Person, Verdeckte Gewinnausschüttung, Doppelbesteuerung, Schenkungsteuer

Bundesfinanzhof, II-R-42/16, Anhängiges Verfahren vom 20.04.2017


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LEXinform 0951255 | Steuerliches Verfahrensrecht

BFH anhängig: Säumniszuschlag, Sachliche Unbilligkeit, Aussetzung der Vollziehung, Erlaß

Bundesfinanzhof, I-R-85/16, Anhängiges Verfahren vom 20.04.2017


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LEXinform 0951275 | Steuerliches Verfahrensrecht

BFH anhängig: Haftung, Ermessen, Verein, Vorsitzender, Insolvenz, Restschuldbefreiung

Bundesfinanzhof, VII-R-2/17, Anhängiges Verfahren vom 20.04.2017


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LEXinform 0951287 | Umsatzsteuer

BFH anhängig: Entgelt, Telefon, Sonstige Leistung, steuerbare Leistung, Steuerentstehung

Bundesfinanzhof, XI-R-4/17, Anhängiges Verfahren vom 20.04.2017


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LEXinform 0951286 | Umsatzsteuer

BFH anhängig: Schadensersatz, Vorsteuerabzug, steuerbare Leistung, unternehmerische Tätigkeit

Bundesfinanzhof, XI-R-1/17, Anhängiges Verfahren vom 20.04.2017


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Bundesfinanzhof




LEXinform 0446352 | Steuerliches Verfahrensrecht

Keine Heilung durch Nachschieben einer Begründung nach Erledigung des Verwaltungsakts

Bundesfinanzhof, VIII-R-52/14, Pressemitteilung vom 26.04.2017

Der BFH hat entschieden, dass ein nicht ausreichend begründeter und damit rechtswidriger Ermessensverwaltungsakt nicht durch das Nachschieben einer Begründung "geheilt" werden kann, wenn er sich vor der Einlegung des Einspruchs bereits erledigt hat.


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Finanzgerichte




LEXinform 5019997 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Berücksichtigung des Zählkindervorteils bei nichtehelichen/nichteingetragenen Lebenspartnern

Finanzgericht Düsseldorf, 9-K-2057/16-Kg, Urteil vom 06.03.2017

  1. Voraussetzung der Berücksichtigung des Zählkindervorteils ist die grundsätzliche Berücksichtigungsfähigkeit weiterer Kinder des Berechtigten als leibliche Kinder oder Adoptiv-, Pflege- und Stiefkinder.
  2. Daran fehlt es bei einem lediglich in einer Haushaltsgemeinschaft mit der leiblichen Mutter mehrerer Kinder zusammenlebenden nichtehelichen/nichteingetragenen Lebenspartner, der Vater eines der Kinder ist.
  3. Der Zählkindervorteil kann in diesem Fall nur dadurch realisiert werden, dass die leibliche Mutter für alle Kinder das Kindergeld beantragt.
  4. Die Ungleichbehandlung von Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartnern einerseits und lediglich in einer Haushaltsgemeinschaft zusammenlebenden Personen andererseits bei der Frage der steuerlichen und kindergeldrechtlichen Berücksichtigung von Kindern des anderen Partners ist verfassungsgemäß.

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LEXinform 0446349 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Schadensersatz des Arbeitgebers wegen Mobbings, Diskriminierung oder sexueller Belästigung ist kein Arbeitslohn und damit steuerfrei

Finanzgericht Rheinland-Pfalz, 5-K-1594/14, Pressemitteilung vom 25.04.2017

Das FG Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass eine Entschädigung, die ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer wegen Diskriminierung zahlen muss, auch dann steuerfrei (also kein Arbeitslohn) ist, wenn der Arbeitgeber die behauptete Benachteiligung bestritten und sich lediglich in einem gerichtlichen Vergleich zur Zahlung bereit erklärt hat.


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LEXinform 0446347 | Umsatzsteuer

Vorsteuerabzug bei Verpachtung einer Schulmensa und eines Freibads durch Gemeinde

Finanzgericht Baden-Württemberg, 14-K-2029/13, Pressemitteilung vom 10.04.2017

Verpachtet eine Gemeinde eine Schulmensa und ein Freibad, ist sie insoweit Unternehmerin und kann Vorsteuern abziehen. So entschied das FG Baden-Württemberg.


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Finanzverwaltung




LEXinform 5236265 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Kapitalertragsteuerabzug durch inländische Kreditinstitute bei Treuhandmodellen

Bundesministerium der Finanzen, IV C 1 - S-2252 / 15 / 10030 :003, Schreiben vom 31.03.2017

Das BMF hat zum Kapitalertragsteuerabzug durch inländische Kreditinstitute bei - auch grenzüberschreitenden - Treuhandmodellen Stellung genommen.


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LEXinform 5236266 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Beschränkung der Anrechenbarkeit der Kapitalertragsteuer nach § 36a EStG

Bundesministerium der Finanzen, IV C 1 - S-2299 / 16 / 10002, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 03.04.2017

Das BMF hat zu Anwendungsfragen zur Beschränkung der Anrechenbarkeit der Kapitalertragsteuer nach § 36a EStG Stellung genommen.


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Weitere Meldungen




LEXinform 0653158 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Doppelte Haushaltsführung: Keine Begrenzung auf 1.000 € für notwendige Einrichtungsgegenstände

Deubner Verlag, Anmerkung vom 25.04.2017

Das Finanzgericht Düsseldorf widerspricht der Verwaltungsauffassung: Aufwendungen für die notwendige Einrichtung einer Zweitwohnung sind nicht auf 1.000 € monatlich begrenzt.


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Recht




Arbeit und Soziales




LEXinform 0446355 | Arbeitsrecht

Mindestlöhne in der Pflege sollen steigen

Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Pressemitteilung vom 25.04.2017

Am 25.04.2017 hat sich die Pflegekommission auf höhere Mindestlöhne für Beschäftigte in der Pflege geeinigt: Ab 1. Januar 2018 soll der Mindestlohn auf 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro im Osten steigen. In zwei Schritten soll er bis Januar 2020 weiter wachsen und dann 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten betragen.


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LEXinform 0446361 | Arbeitsrecht

Keine unmittelbare Anwendung griechischer Spargesetze in Deutschland

Bundesarbeitsgericht, 5-AZR-962/13, Pressemitteilung vom 26.04.2017

Das BAG hat entschieden, dass die sog. Spargesetze, mit denen die Republik Griechenland die Vergütung aller Beschäftigten im öffentlichen Dienst abgesenkt hat, nicht unmittelbar zu einer Kürzung der Gehälter von Lehrkräften an griechischen Schulen in Deutschland führten, die dort auf der Grundlage eines deutschem Recht unterliegenden Arbeitsverhältnisses tätig sind.


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Berufsrecht




LEXinform 1660335 | Berufsrecht Rechtsanwälte

Partnerschaftsgesellschaft kann nicht Gesellschafterin einer Rechtsanwaltsgesellschaft sein

Bundesgerichtshof, AnwZ-Brfg-33/16, Urteil vom 20.03.2017

Eine Partnerschaftsgesellschaft kann gemäß § 59e Abs. 1 Satz 1 BRAO nicht Gesellschafterin einer Rechtsanwaltsgesellschaft sein.


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Wirtschaft




Branchen





Aktuelle Ergebnisse des ifo-Konjunkturtests Einzelhandel

DATEV Redaktion LEXinform, Übersicht vom 26.04.2017

In LEXinform Wirtschaft stehen für 32 Branchen des Einzelhandels die Ergebnisse des ifo-Konjunkturtests für den Monat April 2017 zur Verfügung.


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Finanzen





Flüssig bleiben mit gut verzinstem Festgeld - so geht’s

FMH Finanzberatung, Frankfurt, Pressemitteilung vom 21.04.2017

Bei Zinsdürre hilft ein gut verzinstes Festgeldkonto, bei dem man jederzeit einen Teil des Geldes abheben kann oder Festgeld im Ausland, das sich von heute auf morgen kündigen lässt. Quelle: FMH Finanzberatung, Frankfurt


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Fragen und Kommentare

Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 17 | April 2017

Redaktion
April 24, 2017
DATEV LEXinform

DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 16 | April 2017

Redaktion
April 24, 2017
DATEV LEXinform
DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 16 | April 2017


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LEXinform-Newsletter






Ausgabe 16 | April 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Bundesfinanzhof

Sog. Überversorgungsprüfung für Pensionsrückstellungen

Leistungen aus einer Lebensversicherung an Stelle eines Ausgleichsanspruchs nach § 89b HGB

Bilanzierung von Verbindlichkeiten bei Rangrücktritt: Tilgung aus Bilanzgewinn und Liquidationsüberschuss

Häusliches Arbeitszimmer eines Selbständigen


Finanzgerichte

Teilwertaufholungen für Anteile an Kapitalgesellschaften sind zuerst mit der zeitlich letzten Teilwertabschreibung zu verrechnen

Zulässigkeit der Zwangsvollstreckung von Rundfunkbeiträgen

PC-gestütztes Kassensystem ist grundsätzlich manipulationsanfällig


Finanzverwaltung

Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Saunaleistungen in Schwimmbädern

Umsatzsteuer; Grenzüberschreitende Personenbeförderungen im Luftverkehr


Weitere Meldungen

Bei welchen Mandanten könnte zu prüfen sein, ob die Abzugsbeschränkung für Beiträge zur privaten Krankenversicherung, die die Basisleistungen übersteigen, möglicherweise verfassungswidrig ist?

Einordnung von wiederkehrenden Leistungen als dauernde Last




Recht

Wirtschaftsrecht

Bausparvertrag: Kündigungsrecht der Bausparkasse nach Ablauf von zehn Jahren nach Zuteilungsreife


Zivilrecht

Nichtigkeit eines auf "Schwarzarbeit" gerichteten Werkvertrages aufgrund nachträglicher Abänderung




Wirtschaft

Finanzen

Lukrativer Partnertausch - Wann Bauherren über einen Bankwechsel nachdenken sollten


Unternehmen

Schwacke - Neuwagenzulassungen und -prognose - Frühlingsbeginn mit starkem Zuwachs


Steuern




Bundesfinanzhof




LEXinform 0950311 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Sog. Überversorgungsprüfung für Pensionsrückstellungen

Bundesfinanzhof, I-R-4/15, Urteil vom 20.12.2016

  1. An den Grundsätzen der sog. Überversorgungsprüfung bei der stichtagsbezogenen Bewertung von Pensionsrückstellungen (ständige Rechtsprechung seit BFH-Urteil vom 13. November 1975 IV R 170/73, BFHE 117, 367, BStBl II 1976, 142; zuletzt Senatsurteil vom 26. Juni 2013 I R 39/12, BFHE 242, 305, BStBl II 2014, 174) wird festgehalten.
  2. Auch wenn bei der Prüfung stichtagsbezogen auf die "aktuellen Aktivbezüge" des Zusageempfängers abzustellen ist, kann es bei dauerhafter Herabsetzung der Bezüge geboten sein, den Maßstab im Sinne einer zeitanteiligen Betrachtung zu modifizieren (gl.A. BMF-Schreiben vom 3. November 2004, BStBl I 2004, 1045, Rz 19).
  3. Die "aktuellen Aktivbezüge" umfassen auch variable Gehaltsbestandteile, die im Rahmen einer Durchschnittsberechnung für die letzten fünf Jahre zu ermitteln sind (gl. A. BMF-Schreiben in BStBl I 2004, 1045, Rz 11)....

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LEXinform 0950634 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Leistungen aus einer Lebensversicherung an Stelle eines Ausgleichsanspruchs nach § 89b HGB

Bundesfinanzhof, III-R-41/14, Urteil vom 08.12.2016

Wurde in einem Versicherungsvertretervertrag vereinbart, dass eine mit Beiträgen des Versicherungsunternehmens aufgebaute Alters- und Hinterbliebenenversorgung (Lebensversicherung) auf den Ausgleichsanspruch nach §89b Abs. 1, Abs. 5 HGB angerechnet werden soll, richtet sich die steuerrechtliche Behandlung einer Kapitalzahlung, die aufgrund des Lebensversicherungsvertrags nach Erreichen der Altersgrenze geleistet wird, nach den für die Einkünfte aus Kapitalvermögen geltenden Vorschriften. Der Umstand, dass die Kapitalzahlung an die Stelle des Ausgleichsanspruchs nach § 89b HGB tritt, rechtfertigt es nicht, sie den Einkünften aus Gewerbebetrieb zuzuordnen.


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LEXinform 0950375 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Bilanzierung von Verbindlichkeiten bei Rangrücktritt: Tilgung aus Bilanzgewinn und Liquidationsüberschuss

Bundesfinanzhof, I-R-25/15, Urteil vom 10.08.2016

Der Senat hält daran fest, dass eine Verbindlichkeit, die nach einer im Zeitpunkt der Überschuldung getroffenen Rangrücktrittsvereinbarung nur aus einem zukünftigen Bilanzgewinn und aus einem etwaigen Liquidationsüberschuss zu tilgen ist, dem Passivierungsverbot des § 5 Abs. 2a EStG unterliegt und der hierdurch ausgelöste Wegfallgewinn, sofern er auf dem Gesellschaftsverhältnis beruht, durch den Ansatz einer Einlage in Höhe des werthaltigen Teils der betroffenen Forderungen zu neutralisieren ist (Bestätigung des Senatsurteils vom 15. April 2015 I R 44/14, BFHE 249, 493, BStBl II 2015, 769).


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LEXinform 0446326 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Häusliches Arbeitszimmer eines Selbständigen

Bundesfinanzhof, III-R-9/16, Pressemitteilung vom 19.04.2017

Nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 1 EStG besteht ein Abzugsverbot für Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer; dieses gilt allerdings dann nicht, "wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht" (Satz 2). Der BFH hat entschieden, dass bei einem Selbständigen nicht jeder Schreibtischarbeitsplatz in seinen Betriebsräumen zwangsläufig einen solchen zumutbaren "anderen Arbeitsplatz" darstellt.


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Finanzgerichte




LEXinform 0446324 | Körperschaftsteuer

Teilwertaufholungen für Anteile an Kapitalgesellschaften sind zuerst mit der zeitlich letzten Teilwertabschreibung zu verrechnen

Finanzgericht Münster, 9-K-3180/14-K-F, Mitteilung vom 18.04.2017

Das FG Münster hat entschieden, dass Wertaufholungen betreffend Anteile an Kapitalgesellschaften zunächst mit der zeitlich zuletzt vorgenommenen Teilwertabschreibung zu verrechnen sind (Verrechnungsreihenfolge "Last in - First out").


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LEXinform 0446317 | Steuerliches Verfahrensrecht

Zulässigkeit der Zwangsvollstreckung von Rundfunkbeiträgen

Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 11-K-11123/16, Pressemitteilung vom 12.04.2017

Das FG Berlin-Brandenburg hat sich in zwei Entscheidungen mit der Beitreibung von Rundfunkbeiträgen im Wege der Zwangsvollstreckung befasst.


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LEXinform 0446323 | Steuerliches Verfahrensrecht

PC-gestütztes Kassensystem ist grundsätzlich manipulationsanfällig

Finanzgericht Münster, 7-K-3675/13-E-G-U, Mitteilung vom 18.04.2017

Das FG Münster hat zu der Frage Stellung genommen, unter welchen Voraussetzungen ein PC-gestütztes Kassensystem ausnahmsweise als nicht manipulierbar angesehen werden kann.


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Finanzverwaltung




LEXinform 5236256 | Umsatzsteuer

Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Saunaleistungen in Schwimmbädern

Bundesministerium der Finanzen, III C 2 - S-7243 / 07 / 10002-03, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 12.04.2017

Das BMF erörtert anhand von Beispielen die umsatzsteuerliche Berechnung von Saunaleistungen in Schwimmbädern, insbesondere die Aufteilung eines Gesamtentgelts zwischen der ermäßigt besteuerten Schwimmbadnutzung und der regelbesteuerten Saunanutzung.


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LEXinform 5236260 | Umsatzsteuer

Umsatzsteuer; Grenzüberschreitende Personenbeförderungen im Luftverkehr

Bundesministerium der Finanzen, III C 3 - S-7433 / 11 / 10005, Schreiben vom 18.04.2017

Das BMF hat das Verzeichnis der Länder, zu denen die Gegenseitigkeit nach § 26 Abs. 3 UStG festgestellt ist, aktualisiert.


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Weitere Meldungen




LEXinform 2300017 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Bei welchen Mandanten könnte zu prüfen sein, ob die Abzugsbeschränkung für Beiträge zur privaten Krankenversicherung, die die Basisleistungen übersteigen, möglicherweise verfassungswidrig ist?

DATEV Redaktion LEXinform, Produktinformation vom 20.04.2017

Den Aufruf dieser aktuellen Auswertung sowie Informationen zum Daten-Analyse-System pro finden Sie im Dokument 2300017 in LEXinform/Info-Datenbank pro.


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LEXinform 0653156 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Einordnung von wiederkehrenden Leistungen als dauernde Last

Deubner Verlag, Anmerkung vom 19.04.2017

Wiederkehrende Leistungen durch Verträge der vorweggenommenen Erbfolge sind als dauernde Last zu sehen, wenn sich der Übernehmer in erheblichem Umfang zu Pflege- und Betreuungsleistungen verpflichtet.


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Recht




Wirtschaftsrecht




LEXinform 5214849 | Finanzdienstleistungen

Bausparvertrag: Kündigungsrecht der Bausparkasse nach Ablauf von zehn Jahren nach Zuteilungsreife

Bundesgerichtshof, XI-ZR-185/16, Urteil vom 21.02.2017

Eine Bausparkasse darf im Regelfall einen Bausparvertrag gemäß § 489 Abs. 1 Nr. 3 BGB in der bis zum 10. Juni 2010 geltenden Fassung (nunmehr § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB) nach Ablauf von zehn Jahren nach Zuteilungsreife kündigen.


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Zivilrecht




LEXinform 1660208 | Vertragsrecht

Nichtigkeit eines auf "Schwarzarbeit" gerichteten Werkvertrages aufgrund nachträglicher Abänderung

Bundesgerichtshof, VII-ZR-197/16, Urteil vom 16.03.2017

Ein zunächst nicht gegen ein gesetzliches Verbot verstoßender Werkvertrag kann auch dann nach § 1 Abs. 2 Nr. 2 SchwarzArbG, § 134 BGB nichtig sein, wenn er nachträglich so abgeändert wird, dass er nunmehr von dem Verbot des § 1 Abs. 2 Nr. 2 SchwarzArbG erfasst wird.


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Wirtschaft




Finanzen





Lukrativer Partnertausch - Wann Bauherren über einen Bankwechsel nachdenken sollten

FMH Finanzberatung, Frankfurt, Pressemitteilung vom 13.04.2017

Menschen sind Gewohnheitstiere. Das wissen auch die Banken und nutzen die Bequemlichkeit ihrer Kunden geschickt aus. Zum Beispiel bei Anschlussfinanzierungen. Hier erhalten Stammkunden oft schlechtere Angebote als Neukunden. Das sollte niemand hinnehmen. Quelle: FMH Finanzberatung, Frankfurt


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Unternehmen





Schwacke - Neuwagenzulassungen und -prognose - Frühlingsbeginn mit starkem Zuwachs

DATEV Redaktion LEXinform, Pressemitteilung vom 18.04.2017

Der März markiert das erste Quartalsende 2017 mit einem kräftigen Zulassungs-Plus. Die Neuzulassungen gingen zweistellig nach oben.


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Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 16 | April 2017

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April 18, 2017
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DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 15 | April 2017

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LEXinform-Newsletter






Ausgabe 15 | April 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Bundesfinanzhof

Vermögensübertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen wiederkehrende Leistungen: Sonderausgabenabzug als Rente oder dauernde Last

Werbungskostenabzug bei Benutzung eines Privatflugzeugs

Vermögensübertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen wiederkehrende Leistungen: Sonderausgabenabzug als Rente oder dauernde Last

Verlustausgleich bei abgeltend besteuerten negativen Einkünften aus Kapitalvermögen im Wege der Günstigerprüfung

Bundesfinanzhof akzeptiert Gestaltungen betreffend gewerblicher Verluste durch Ankauf physischen Goldes

Einkommensteuerrechtliche Behandlung der an frühere Bedienstete des Europäischen Patentamts gezahlten Altersversorgungsleistungen

Keine Steuerbefreiung für eine Anteilsvereinigung aufgrund Einbringung schenkweise erhaltener Gesellschaftsanteile in eine Kommanditgesellschaft

Kosten für die Bebauung eines Grundstücks als Gegenstand der Grunderwerbsteuer

Zum Umfang des Entlastungsanspruchs beim Verbringen von Biokraftstoffen in andere Mitgliedstaaten

Kein Aufrechnungsverbot des Finanzamts nach Beendigung des Insolvenzverfahrens

Zuständigkeit der Familienkassen für Auslandsfälle

Erschließung eines Baugebiets: Zahlungen der Grundstückserwerber an Vorhabenträger als Entgelt von dritter Seite für an Gemeinde erbrachte Erschließungsleistungen

Zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung von Abmahnungen durch einen Mitbewerber


Finanzgerichte

Gebäudeneubau - keine Verlängerung der Investitionsfrist bei noch im Anfangsstadium befindlicher Bauplanung

Geltung der allgemeinen Aufzeichnungspflichten auch für gewerbliche Prostitution

Kosten für die Einrichtung der Wohnung stellen keine nur begrenzt abzugsfähigen Unterkunftskosten bei doppelter Haushaltsführung dar

Teilnahme an einer "Sensibilisierungswoche" führt zu Arbeitslohn des Arbeitnehmers

Zinsschranke: Verpfändung von Gesellschaftsanteilen als schädlicher Rückgriff im Sinne von § 8a Abs. 2 KStG

Keine Erhebung von Grunderwerbsteuer bei unmittelbarem Beteiligungserwerb durch bisherigen Treugeber

Umsatzsteuerliche Behandlung von Zahlungskarten


Finanzverwaltung

Anwendung der mit der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossenen Abkommen über die Besteuerung von Zinserträgen für Zinszahlungen, die nach dem 31. Dezember 2015 geleistet werden

Namensnutzung im Konzern

Merkblatt zum internationalen Verständigungs- und Schiedsverfahren auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen

Zuständigkeit für Stundungen und Erlasse

Automatischer Informationsaustausch nach dem Common Reporting Standard sowie dem FKAustG


Weitere Meldungen

Beschränkt Steuerpflichtige: Veranstalter haften für nicht einbehaltene Abzugssteuern bei Künstlern




Recht

Arbeit und Soziales

Keine Rückforderung von nach dem Tod des Versicherten zu Unrecht gezahlten Rentenleistungen durch gutgläubig verfügende Betreuerin

Maßgeblicher steuerlicher Veranlagungszeitraum für die Berechnung des Elterngeldes bei Mischeinkünften aus nichtselbstständiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit


Wirtschaftsrecht

Unzulässige Bank-AGB über Gebühr für geduldete Überziehung eines Girokontos




Wirtschaft

Branchen

Feri-Branchenrating 2. Quartal 2017 - Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung wieder auf Platz 4


Steuern




Bundesfinanzhof




LEXinform 0934671 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Vermögensübertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen wiederkehrende Leistungen: Sonderausgabenabzug als Rente oder dauernde Last

Bundesfinanzhof, X-R-16/14, Urteil vom 23.11.2016

Die wiederkehrenden Leistungen sind dann nicht als Leibrente, sondern als dauernde Last anzusehen, wenn zwar die Abänderbarkeit der Barleistungen bei wesentlich veränderten Lebensbedürfnissen (Heimunterbringung, Pflegebedürftigkeit) ausgeschlossen wird, der Vermögensübernehmer sich jedoch in nennenswertem Umfang verpflichtet, selbst Pflege- und Betreuungsleistungen zu erbringen.


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LEXinform 0950416 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Werbungskostenabzug bei Benutzung eines Privatflugzeugs

Bundesfinanzhof, VI-R-37/15, Urteil vom 19.01.2017

  1. Reisekosten sind insbesondere dann als Werbungskosten abziehbar, wenn der Reise ein unmittelbarer beruflicher Anlass (z.B. das Aufsuchen eines Geschäftsfreundes) zugrunde liegt und die Verfolgung privater Reiseinteressen nicht den Schwerpunkt der Reise bildet (Bestätigung der ständigen Rechtsprechung).
  2. Nutzt der Steuerpflichtige ein selbst gesteuertes Privatflugzeug für beruflich veranlasste Reisen, kann es sich bei den Flugkosten um Aufwendungen handeln, die die Lebensführung i.S. der §§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 7, 9 Abs. 5 Satz 1 EStG berühren....

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LEXinform 0934673 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Vermögensübertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen wiederkehrende Leistungen: Sonderausgabenabzug als Rente oder dauernde Last

Bundesfinanzhof, X-R-8/14, Urteil vom 23.11.2016

  1. Die Verpflichtung zu wiederkehrenden Barleistungen in einem vor dem 1. Januar 2008 abgeschlossenen Vermögensübergabevertrag ist als Leibrente zu beurteilen, wenn die Vertragsparteien eine Abänderbarkeit der Höhe der Rentenleistungen materiell-rechtlich von Voraussetzungen abhängig gemacht haben, die einer Wertsicherungsklausel entsprechen. Dies gilt selbst dann, wenn in diesem Zusammenhang auf § 323 ZPO Bezug genommen ist.
  2. Die wiederkehrenden Leistungen sind auch dann als Leibrente anzusehen, wenn die Abänderbarkeit der gesamten Versorgungsleistungen bei wesentlich veränderten Lebensbedürfnissen (Heimunterbringung, Pflegebedürftigkeit) ausgeschlossen wird.
  3. Die ab 2005 geänderten Ertragsanteile gemäß § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. bb Satz 4 EStG gelten auch für Vermögensübertragungen, die vor dem 1. Januar 2005 vereinbart wurden.

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LEXinform 0446305 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Verlustausgleich bei abgeltend besteuerten negativen Einkünften aus Kapitalvermögen im Wege der Günstigerprüfung

Bundesfinanzhof, VIII-R-11/14, Pressemitteilung vom 12.04.2017

Der BFH hat entschieden, dass negative Einkünfte aus solchem Kapitalvermögen, das eigentlich dem gesonderten Tarif des § 32d Abs. 1 EStG unterliegt, mit positiven Einkünften aus solchem Kapitalvermögen, das nach dem progressiven Regeltarif zu besteuern ist, verrechnet werden können. Hierzu ist allerdings erforderlich, dass vom Steuerpflichtigen die sog. Günstigerprüfung beantragt wird.


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LEXinform 0446306 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Bundesfinanzhof akzeptiert Gestaltungen betreffend gewerblicher Verluste durch Ankauf physischen Goldes

Bundesfinanzhof, IV-R-10/14, Pressemitteilung vom 12.04.2017

Der BFH hat zwei - auch als "Goldfinger-Modelle" beschriebene - Gestaltungen akzeptiert, bei denen Personengesellschaften durch den Ankauf physischen Goldes Verluste aus Gewerbebetrieb erzielt haben. Diese Gestaltungen führen bei den Gesellschaftern zu Steuervorteilen, wenn kein sog. Steuerstundungsmodell vorliegt.


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LEXinform 0950691 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Einkommensteuerrechtliche Behandlung der an frühere Bedienstete des Europäischen Patentamts gezahlten Altersversorgungsleistungen

Bundesfinanzhof, X-R-24/15, Urteil vom 23.02.2017

Die Altersversorgungsleistungen, die ein ehemaliger Bediensteter des Europäischen Patentamts von dem Reservefonds der Europäischen Patentorganisation bezieht, sind in voller Höhe als Versorgungsbezüge zu versteuern.


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LEXinform 0934838 | Sonstiges Steuerrecht

Keine Steuerbefreiung für eine Anteilsvereinigung aufgrund Einbringung schenkweise erhaltener Gesellschaftsanteile in eine Kommanditgesellschaft

Bundesfinanzhof, II-R-52/14, Urteil vom 22.02.2017

  1. Eine Anteilsvereinigung ist nach § 3 Nr. 2 Satz 1 GrEStG von der Grunderwerbsteuer befreit, wenn die Übertragung der Anteile an der grundbesitzenden Gesellschaft sowohl der Schenkungsteuer als auch der Grunderwerbsteuer unterliegt. Wird erst nach der Schenkung der Anteile aufgrund weiterer Rechtsvorgänge der grunderwerbsteuerliche Tatbestand erfüllt, ist eine Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 2 Satz 1 GrEStG nicht gerechtfertigt.
  2. Bei der Anteilsvereinigung in der Hand einer Gesamthandsgemeinschaft aufgrund einer Einbringung von Gesellschaftsanteilen wird nicht ein Grundstückserwerb von den einbringenden Gesellschaftern, sondern ein Grundstückserwerb von der grundbesitzenden Gesellschaft fingiert. Dieser (fiktive) Grundstückserwerb kann nicht dem Erwerb von Miteigentumsanteilen i.S. des § 5 Abs. 1 GrEStG gleichgestellt werden.

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LEXinform 0446308 | Sonstiges Steuerrecht

Kosten für die Bebauung eines Grundstücks als Gegenstand der Grunderwerbsteuer

Bundesfinanzhof, II-R-19/15, Pressemitteilung vom 12.04.2017

Der BFH hat eine weitere Entscheidung zu dem Themenkomplex des einheitlichen Erwerbsgegenstands im Grunderwerbsteuerrecht getroffen. Danach kann für den Fall, dass ein Bauerrichtungsvertrag zeitlich nach dem Grundstückskaufvertrag und nach der Festsetzung der Grunderwerbsteuer geschlossen wird, die Finanzbehörde berechtigt sein, im Wege der Änderung der ursprünglichen Steuerfestsetzung die Bauerrichtungskosten zusätzlich zu den Kosten des Grundstückserwerbs mit Grunderwerbsteuer zu belasten.


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LEXinform 0934914 | Sonstiges Steuerrecht

Zum Umfang des Entlastungsanspruchs beim Verbringen von Biokraftstoffen in andere Mitgliedstaaten

Bundesfinanzhof, VII-R-26/14, Urteil vom 10.01.2017

  1. Der in § 46 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EnergieStG normierte Entlastungsanspruch entsteht mit dem Verbringen der begünstigten Energieerzeugnisse in einen anderen Mitgliedstaat oder mit der Ausfuhr.
  2. Für Biokraftstoffe, die bis zum 17. August 2009 und damit vor dem Inkrafttreten der in § 50 Abs. 3 Satz 3 Nr. 1 EnergieStG durch das Gesetz zur Änderung der Förderung von Biokraftstoffen vorgenommenen Steuersatzänderung in einen an-deren Mitgliedstaat verbracht oder ausgeführt worden sind, ist der Entlastungsanspruch nach der Rechtslage zu gewähren, die vor der Rechtsänderung gegolten hat. Nach diesem Zeitpunkt richtet sich die Höhe des Entlastungsanspruchs nach der gemäß der neuen Rechtslage anzunehmenden Vorversteuerung, wobei in Bezug auf die bisherige Vorversteuerung die Gewährung von Vertrauensschutz nicht in Betracht kommt.

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LEXinform 0950352 | Steuerliches Verfahrensrecht

Kein Aufrechnungsverbot des Finanzamts nach Beendigung des Insolvenzverfahrens

Bundesfinanzhof, VII-R-1/15, Urteil vom 13.12.2016

Das Aufrechnungsverbot des § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO besteht nach Einstellung des Insolvenzverfahrens nicht mehr. Das FA kann gegen eine abgetretene Forderung der Insolvenzmasse unter den Voraussetzungen des § 406 BGB auch gegenüber dem neuen Gläubiger die Aufrechnung erklären.


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LEXinform 0446307 | Steuerliches Verfahrensrecht

Zuständigkeit der Familienkassen für Auslandsfälle

Bundesfinanzhof, III-R-31/15, Pressemitteilung vom 12.04.2017

Der BFH hat über die Folgen des Tätigwerdens einer unzuständigen Familienkasse entschieden.


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LEXinform 0950688 | Umsatzsteuer

Erschließung eines Baugebiets: Zahlungen der Grundstückserwerber an Vorhabenträger als Entgelt von dritter Seite für an Gemeinde erbrachte Erschließungsleistungen

Bundesfinanzhof, XI-R-17/15, Urteil vom 22.02.2017

Verpflichtet sich ein Vorhabenträger in einem Vertrag mit Grundstückserwerbern gegen Zahlung von Erschließungskosten dazu, Erschließungsleistungen an eine Gemeinde zu erbringen, wird die Erschließung gegen Entgelt erbracht.


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LEXinform 0934854 | Umsatzsteuer

Zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung von Abmahnungen durch einen Mitbewerber

Bundesfinanzhof, XI-R-27/14, Urteil vom 21.12.2016

Zahlungen, die an einen Unternehmer von dessen Wettbewerbern als Aufwendungsersatz aufgrund von wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen geleistet werden, sind umsatzsteuerrechtlich als Entgelt im Rahmen eines umsatzsteuerbaren Leistungsaustauschs zwischen dem Unternehmer und den von ihm abgemahnten Wettbewerbern - und nicht als nicht steuerbare Schadensersatzzahlungen - zu qualifizieren.


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Finanzgerichte




LEXinform 5019947 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Gebäudeneubau - keine Verlängerung der Investitionsfrist bei noch im Anfangsstadium befindlicher Bauplanung

Finanzgericht München, 6-K-2143/16, Urteil vom 14.02.2017

  1. Mit der gemäß § 6b Abs. 3 Satz 3 EStG vorgesehenen Verlängerung der Reinvestitionsfrist auf sechs Jahre in Fällen, in denen mit der Herstellung eines neuen Gebäudes vor dem Schluss des vierten auf die Bildung der Rücklage folgenden Wirtschaftsjahrs begonnen worden ist, wird berücksichtigt, dass die Herstellung von Gebäuden erfahrungsgemäß eine längere Planungs- und Bauzeit erfordert.
  2. Ein Steuerpflichtiger kann die Verlängerung der Investitionsfrist nicht allein mit der Behauptung erreichen, er beabsichtige, die Rücklage auf ein neues Gebäude zu übertragen. Vielmehr muss er ein konkretes Investitionsvorhaben ins Werk gesetzt haben.
  3. Die Reinvestitionsfrist verlängert sich nicht auf sechs Jahre, wenn sich die Bauplanung des Architekten bei Ablauf der vierjährigen Reinvestitionsfrist noch im Anfangsstadium befunden hat.

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LEXinform 0446295 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Geltung der allgemeinen Aufzeichnungspflichten auch für gewerbliche Prostitution

Finanzgericht Hamburg, 2-K-110/15, Mitteilung vom 10.04.2017

Das FG Hamburg hat entschieden, dass bei der Ermittlung des gewerblichen Gewinns aus Eigenprostitution durch Einnahme-Überschussrechnung nicht auf die Aufzeichnung der einzelnen Geschäftsvorfälle verzichtet werden kann.


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LEXinform 0446311 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Kosten für die Einrichtung der Wohnung stellen keine nur begrenzt abzugsfähigen Unterkunftskosten bei doppelter Haushaltsführung dar

Finanzgericht Düsseldorf, 13-K-1216/16-E, Pressemitteilung vom 12.04.2017

Das FG Düsseldorf hat entschieden, dass die Kosten für die notwendige Einrichtung der Wohnung im Rahmen einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung nicht zu den Unterkunftskosten gehören, deren Abzug auf 1.000 Euro im Monat begrenzt ist.


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LEXinform 0446273 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Teilnahme an einer "Sensibilisierungswoche" führt zu Arbeitslohn des Arbeitnehmers

Finanzgericht Düsseldorf, 9-K-3682/15, Mitteilung vom 06.04.2017

Laut FG Düsseldorf ist die Teilnahme von Arbeitnehmern an einer sog. Sensibilisierungswoche als eine gesundheitspräventive Maßnahme anzusehen, die vor allem im persönlichen Interesse der Arbeitnehmer stattfindet und daher als Zuwendung mit Entlohnungscharakter mit der Folge einer lohnsteuerlichen Inanspruchnahme der Arbeitgeberin zu qualifizieren ist.


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LEXinform 5019946 | Körperschaftsteuer

Zinsschranke: Verpfändung von Gesellschaftsanteilen als schädlicher Rückgriff im Sinne von § 8a Abs. 2 KStG

Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 4-K-4106/16, Urteil vom 26.01.2017

  1. Eine Verpfändung von Gesellschaftsanteilen ist als schädlicher Rückgriff im Sinne des § 8a Abs. 2 KStG anzusehen.
  2. Auf eine etwaige Werthaltigkeit des Pfandes kommt es nicht an.

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LEXinform 0446296 | Sonstiges Steuerrecht

Keine Erhebung von Grunderwerbsteuer bei unmittelbarem Beteiligungserwerb durch bisherigen Treugeber

Finanzgericht Hamburg, 3-K-172/16, Mitteilung vom 10.04.2017

Das FG Hamburg verneint die Grunderwerbsteuerpflicht für Fälle, in denen eine zunächst im Rahmen einer Vereinbarungstreuhand gehaltene Beteiligung an einer grundbesitzenden Personengesellschaft auf den bisherigen Treugeber übergeht und er damit mindestens 95 % der Anteile am Gesellschaftsvermögen hält.


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LEXinform 5019964 | Umsatzsteuer

Umsatzsteuerliche Behandlung von Zahlungskarten

Finanzgericht Hamburg, 2-K-14/16, Urteil vom 07.02.2017

  1. Die Überlassung einer Zahlungskarte gegen den Einbehalt eines als Pfand bezeichneten Betrags ist eine Lieferung, wenn der Karteninhaber nach Übergabe frei über die Karte verfügen kann.
  2. Die Überlassung der Zahlungskarte ist keine Nebenleistung zu dem (nicht steuerbaren) Tausch von Zahlungsmitteln, denn ihr kommt als Transportmittel und notwendiger Schlüssel für die elektronische Zahlung ein eigenständiger Wert zu.
  3. Es liegt kein Umsatz im Zahlungsverkehr vor, denn die Bereitstellung der Zahlungskarte führt noch nicht zu einer Übertragung von Geldern des Karteninhabers an einen Zahlungsempfänger. Die Leistung des Unternehmers gegenüber dem Kartenerwerber beschränkt sich darauf, dass mit der Karte die technischen Voraussetzungen für die bargeldlose Zahlung vermittelt werden.

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Finanzverwaltung




LEXinform 5236254 | Internationales Steuerrecht

Anwendung der mit der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossenen Abkommen über die Besteuerung von Zinserträgen für Zinszahlungen, die nach dem 31. Dezember 2015 geleistet werden

Bundesministerium der Finanzen, IV C 1 - S-2402-a / 15 / 10001 :006, Schreiben vom 29.03.2017

Die Bundesrepublik Deutschland und die Britischen Jungferninseln, Curacao, Guernsey, Jersey, Montserrat und die Insel Man haben sich darauf verständigt, dass das jeweils mit der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossene Abkommen über die Besteuerung von Zinserträgen nicht mehr für Zinszahlungen angewendet wird, die nach dem 31. Dezember 2015 geleistet werden.


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LEXinform 5236250 | Internationales Steuerrecht

Namensnutzung im Konzern

Bundesministerium der Finanzen, IV B 5 - S-1341 / 16 / 10003, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 07.04.2017

Das BMF gibt vor dem Hintergrund des BFH-Urteils I R 22/14 vom 21.01.2016 Hinweise zur Anwendung des § 1 AStG für die Abgrenzung zwischen einer "bloßen" Namensnutzung einerseits und der mit einer Namensnutzung ggf. unmittelbar verbundenen Überlassung von Markenrechten und anderen immateriellen Werten (z. B. Know-how) andererseits.


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LEXinform 5236251 | Internationales Steuerrecht

Merkblatt zum internationalen Verständigungs- und Schiedsverfahren auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen

Bundesministerium der Finanzen, IV B 5 - S-1304 / 0 - 04, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 05.04.2017

Das BMF hat die Textziffer 5 des Merkblatts zum internationalen Verständigungs- und Schiedsverfahren auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen neu gefasst.


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LEXinform 5236252 | Steuerliches Verfahrensrecht

Zuständigkeit für Stundungen und Erlasse

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, 3 - S-0336 / 18, Erlass (koordinierter Ländererlass) vom 24.03.2017

Die obersten Finanzbehörden der Länder haben zur Zuständigkeit für Stundungen, Erlasse, Billigkeitsmaßnahmen, Absehen von Festsetzungen und Niederschlagungen von Landessteuern und der sonstigen durch Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern und Abgaben Stellung genommen.


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LEXinform 5236255 | Steuerliches Verfahrensrecht

Automatischer Informationsaustausch nach dem Common Reporting Standard sowie dem FKAustG

Bundesministerium der Finanzen, IV B 6 - S-1315 / 13 / 10021 :036, Schreiben vom 01.03.2017

Die Bundesrepublik Deutschland sowie 87 andere Staaten haben sich darauf verständigt, durch gegenseitigen Informationsaustausch über Finanzkonten eine effektive Besteuerung sicherzustellen (Common Reporting Standard, kurz CRS sowie Gesetz zum automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten in Steuersachen, kurz FKAustG). Durch den Standard verpflichten sich die Vertragsparteien, die vereinbarten Daten von Finanzinstituten zu erheben und regelmäßig automatisch auszutauschen.


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Weitere Meldungen




LEXinform 0653155 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Beschränkt Steuerpflichtige: Veranstalter haften für nicht einbehaltene Abzugssteuern bei Künstlern

Deubner Verlag, Anmerkung vom 10.04.2017

Veranstalter haften bei beschränkt steuerpflichtigen Künstlern, Berufssportlern, Schriftstellern, Journalisten oder Bildberichterstattern für nicht im Wege des Steuerabzugs einbehaltene Steuern.


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Recht




Arbeit und Soziales




LEXinform 1659128 | Sozialrecht

Keine Rückforderung von nach dem Tod des Versicherten zu Unrecht gezahlten Rentenleistungen durch gutgläubig verfügende Betreuerin

Bundessozialgericht, B-13-R-9/16-R, Urteil vom 14.12.2016

Ein gerichtlich bestellter Betreuer, der in Unkenntnis des Todes des Betreuten über die zu Unrecht gezahlte Rente zugunsten Dritter verfügt, kann vom Rentenversicherungsträger nicht auf Erstattung in Anspruch genommen werden.


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LEXinform 5214830 | Sozialrecht

Maßgeblicher steuerlicher Veranlagungszeitraum für die Berechnung des Elterngeldes bei Mischeinkünften aus nichtselbstständiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit

Bundessozialgericht, B-10-EG-4/15-R, Urteil vom 27.10.2016

Bei Mischeinkünften aus nichtselbstständiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit vor der Geburt des Kindes ist grundsätzlich der letzte steuerliche Veranlagungszeitraum vor der Geburt als Bemessungszeitraum für die Berechnung des Elterngelds zugrunde zu legen.


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Wirtschaftsrecht




LEXinform 1658379 | Finanzdienstleistungen

Unzulässige Bank-AGB über Gebühr für geduldete Überziehung eines Girokontos

Bundesgerichtshof, XI-ZR-9/15, Urteil vom 25.10.2016

Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Kreditinstituts, nach denen für geduldete Überziehungen eines Girokontos Kosten in Höhe von 6,90 € pro Rechnungsabschluss zum Ende eines Kalenderquartals anfallen, soweit die angefallenen Sollzinsen diese Kosten nicht übersteigen, und Sollzinsen in diesem Fall nicht erhoben werden, unterliegen nach § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB der richterlichen Inhaltskontrolle und sind im Bankverkehr mit Verbrauchern gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB unwirksam.


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Wirtschaft




Branchen





Feri-Branchenrating 2. Quartal 2017 - Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung wieder auf Platz 4

DATEV Redaktion LEXinform, Kennzahlen vom 06.04.2017

Auch wenn zu Beginn des Jahres 2017 fast alle Konjunkturindikatoren auf grün stehen, haben sich in dem langfristig ausgerichteten Rating mehr Branchen verschlechtert als verbessert. Dahinter verbergen sich die zunehmenden Unsicherheiten – nicht nur über die Entwicklung in Europa sondern auch hinsichtlich der Politik in den USA. Renditen belasten.


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Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 15 | April 2017

Redaktion
April 10, 2017
DATEV LEXinform

DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 14 | April 2017

Redaktion
April 10, 2017
DATEV LEXinform
DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 14 | April 2017


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Ausgabe 14 | April 2017

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Bundesfinanzhof

Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche Belastung - Berechnung der Opfergrenze

Anwendung des gesonderten Tarifs gemäß § 32d Abs. 1 EStG bei mittelbarer Beteiligung

Einkünfteerzielungsabsicht bei langjährigem Leerstand einer Wohnung

Beschwer bei sog. Nullbescheid; Bankenprivileg für Konzernfinanzierungsgesellschaft

Keine teleologische Reduktion des § 5 Abs. 4b Satz 1 EStG

Ausnahmsweise Zulässigkeit der Klage gegen sog. Nullbescheid - Gewerblichkeitsfiktion des § 49 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. f Satz 2 EStG für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder Veräußerung inländischen Grundbesitzes

Kein Erlass von Säumniszuschlägen zur Grundsteuer wegen möglicher Verfassungswidrigkeit der Einheitsbewertung

Umsatzsteuerbefreiung für Leistungen der Eingliederungshilfe und im Rahmen des "Individuellen Services für behinderte Menschen" durch eine Pflegekraft

Ort der Lieferung in ein Konsignationslager

BFH bestätigt Übergangsregelung in Bauträgerfällen


Finanzgerichte

Kindergeld bei Gendefekt auch nach Erreichen der Altersgrenze

Die Gewinngrenze für den Investitionsabzugsbetrag bei der Gewinnermittlung durch Einnahme-Überschussrechnung ist verfassungsgemäß

Kein Abzug des Investitionsabzugsbetrags bei der Besteuerung der offenen Gewinnrücklagen im Rahmen einer formwechselnden Umwandlung

Steuerrechtliche Behandlung eines Gewerbeverlustes

Keine Feuerschutzsteuer ohne Feuerversicherungsschutz

Wirksame Bekanntgabe eines Steuerbescheids an den Insolvenzverwalter

Steuerfreiheit der Einräumung eines Nutzungsrechts an einer Baumgrabstätte

Überlassung von Vieheinheiten - keine Besteuerung nach Durchschnittssätzen gem. § 24 UStG

Tätigkeit eines sog. Heilers - keine Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 14 UStG


Weitere Meldungen

Bei welchen Mandanten könnte zu prüfen sein, ob dasselbe Arbeitszimmer durch mehrere Personen genutzt wird und die Höchstbetragsgrenze somit personenbezogen angewendet werden kann?

BMF folgt BFH bezüglich Bonusprogrammen von Krankenversicherungen




Recht

Arbeit und Soziales

Versagung der rentenrechtlichen Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten in einem Drittstaat

Sperrzeit wegen fehlenden Nachweises von Eigenbemühungen nur bei Zusage einer "Gegenleistung" durch die Arbeitsagentur


Wirtschaftsrecht

Zum Filesharing über einen Familienanschluss


Zivilrecht

Zur Erstattungsfähigkeit der Kosten einer Lasik-Operation an den Augen in der privaten Krankenversicherung




Wirtschaft

Branchen

Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im März 2017 - ifo Geschäftsklimaindex steigt

Dt. Sparkassenverlag BranchenReport Apotheken


Steuern




Bundesfinanzhof




LEXinform 0950878 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche Belastung - Berechnung der Opfergrenze

Bundesfinanzhof, VI-R-15/16, Urteil vom 14.12.2016

Hat der Steuerpflichtige nur einen Teil des Jahres Anspruch auf Freibeträge für Kinder nach § 32 Abs. 6 EStG, Kindergeld oder eine andere Leistung für Kinder (§ 65 EStG), ist dies bei der Berechnung der Opfergrenze durch eine monatsbezogene Kürzung der anzusetzenden kinderbezogenen 5 %-Pauschale zu berücksichtigen.


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LEXinform 0446261 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Anwendung des gesonderten Tarifs gemäß § 32d Abs. 1 EStG bei mittelbarer Beteiligung

Bundesfinanzhof, VIII-R-27/15, Pressemitteilung vom 05.04.2017

Der BFH hat entschieden, dass Zinsen aus dem Darlehen eines mittelbaren Gesellschafters an eine Kapitalgesellschaft dem gesonderten Steuertarif des § 32d Abs. 1 EStG (25 %) unterliegen können.


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LEXinform 0950923 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Einkünfteerzielungsabsicht bei langjährigem Leerstand einer Wohnung

Bundesfinanzhof, IX-R-17/16, Urteil vom 31.01.2017

Kann ein Steuerpflichtiger eine in seinem Eigentum stehende Wohnung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen dauerhaft nicht in einen betriebsbereiten Zustand versetzen und zur Vermietung bereitstellen, ist es nicht zu beanstanden, wenn das FG nach einer Gesamtwürdigung aller Tatsachen vom Fehlen der Einkünfteerzielungsabsicht ausgeht.


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LEXinform 0950649 | Gewerbesteuer

Beschwer bei sog. Nullbescheid; Bankenprivileg für Konzernfinanzierungsgesellschaft

Bundesfinanzhof, I-R-79/15, Urteil vom 06.12.2016

  1. Wegen der Bindungswirkung für den Verlustfeststellungsbescheid (§ 35b Abs. 2 Satz 2 GewStG) löst auch eine Messbetragsfestsetzung von Null (sog. Nullbescheid) eine Beschwer (§ 40 Abs. 2 FGO) aus.
  2. Auch Konzernfinanzierungsgesellschaften können Kreditinstitute i.S. des § 1 KWG sein und die Voraussetzungen des sog. Bankenprivilegs (§ 19 Abs. 1 GewStDV) erfüllen.

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LEXinform 0950453 | Körperschaftsteuer

Keine teleologische Reduktion des § 5 Abs. 4b Satz 1 EStG

Bundesfinanzhof, I-R-35/15, Urteil vom 08.11.2016

  1. Das Passivierungsverbot des § 5 Abs. 4b Satz 1 EStG erfasst auch in künftigen Wirtschaftsjahren als Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsgutes zu aktivierende Aufwendungen, die zu keinem Ertrag mehr führen können.
  2. Ob bezogen auf die Abzinsung von Rückstellungen für Nachsorgeverpflichtungen nach § 6 Abs. 1 Nr. 3a Buchst. e Satz 2 EStG separate Abzinsungszeiträume für die sog. Stilllegungs- und die Nachsorgephase zu bilden sind, ist anhand der vom FG festzustellenden Rechtsgrundlagen der jeweiligen Nachsorgeverpflichtung zu beurteilen.

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LEXinform 0950180 | Körperschaftsteuer

Ausnahmsweise Zulässigkeit der Klage gegen sog. Nullbescheid - Gewerblichkeitsfiktion des § 49 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. f Satz 2 EStG für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder Veräußerung inländischen Grundbesitzes

Bundesfinanzhof, I-R-76/14, Urteil vom 07.12.2016

  1. Nach der Neukonzeption des Verhältnisses zwischen Steuerfestsetzung und Verlustfeststellung durch das Jahressteuergesetz 2010 kann der Steuerpflichtige gegebenenfalls auch gegen die Festsetzung der Körperschaftsteuer auf 0 € klagen, wenn der Festsetzung ein aus seiner Sicht zu hoher Gesamtbetrag der Einkünfte zugrunde liegt, der zur Feststellung eines zu niedrigen Verlustvortrags führt.
  2. Zu den bei ausländischen Körperschaften nach § 49 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. f Satz 2 EStG als gewerblich fingierten Einkünften aus Vermietung und Verpachtung oder Veräußerung inländischen Grundbesitzes gehört nicht der Ertrag aus einem gläubigerseitigen Verzicht auf die Rückzahlung eines Darlehens, mit dem die Körperschaft den Erwerb der Immobilie finanziert hatte.

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LEXinform 5019940 | Steuerliches Verfahrensrecht

Kein Erlass von Säumniszuschlägen zur Grundsteuer wegen möglicher Verfassungswidrigkeit der Einheitsbewertung

Bundesfinanzhof, II-B-33/16, Beschluss vom 02.03.2017

  1. Ein Klageverfahren, in dem der Kläger den Erlass von Säumniszuschlägen zur Grundsteuer wegen der möglichen Verfassungswidrigkeit der Einheitsbewertung begehrt, ist nicht deshalb nach § 74 FGO auszusetzen, weil der BFH dem BVerfG die Frage nach der Verfassungsmäßigkeit der Vorschriften über die Einheitsbewertung ab 2008 vorgelegt hat.
  2. Die beim BVerfG anhängigen Verfahren rechtfertigen keine AdV von Einheitswertbescheiden und damit auch keinen Erlass von Säumniszuschlägen zur Grundsteuer.

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LEXinform 0950404 | Umsatzsteuer

Umsatzsteuerbefreiung für Leistungen der Eingliederungshilfe und im Rahmen des "Individuellen Services für behinderte Menschen" durch eine Pflegekraft

Bundesfinanzhof, XI-R-5/15, Urteil vom 07.12.2016

Leistungen der Eingliederungshilfe und im Rahmen eines "Individuellen Services für behinderte Menschen", die eine Pflegekraft auf der Grundlage von § 77 Abs. 1 Satz 1 SGB XI gegenüber einem auf dem Gebiet der Pflege von Menschen tätigen Verein erbringt, sind umsatzsteuerfrei, wenn die Kosten der Leistungen aufgrund gesetzlicher und vertraglicher Regelung von einem Träger der Sozialfürsorge oder der sozialen Sicherheit getragen werden.


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LEXinform 0950774 | Umsatzsteuer

Ort der Lieferung in ein Konsignationslager

Bundesfinanzhof, V-R-1/16, Urteil vom 16.11.2016

  1. Für die Lieferortbestimmung nach § 3 Abs. 6 UStG muss der Abnehmer bereits bei Beginn der Versendung feststehen. Eine Versendungslieferung kann dann auch vorliegen, wenn der Liefergegenstand nach dem Beginn der Versendung für kurze Zeit in einem Auslieferungslager gelagert wird.
  2. Vereinbaren die an einem Leistungsaustausch Beteiligten rechtsirrtümlich die Gegenleistung ohne Umsatzsteuer, ist der vereinbarte Betrag in Entgelt und darauf entfallende Umsatzsteuer aufzuteilen.

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LEXinform 0446260 | Umsatzsteuer

BFH bestätigt Übergangsregelung in Bauträgerfällen

Bundesfinanzhof, V-R-16/16, Pressemitteilung vom 05.04.2017

Eine Umsatzsteuerfestsetzung kann nach § 27 Abs. 19 Satz 1 UStG gegenüber dem leistenden Unternehmer nur dann (zu seinem Nachteil) geändert werden, wenn ihm ein abtretbarer Anspruch auf Zahlung der gesetzlich entstandenen Umsatzsteuer gegen den Leistungsempfänger zusteht. So entschied der BFH in einem klassischen Bauträgerfall.


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Finanzgerichte




LEXinform 0446206 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Kindergeld bei Gendefekt auch nach Erreichen der Altersgrenze

Finanzgericht Köln, 6-K-889/15, Pressemitteilung vom 30.03.2017

Eltern erhalten für erwachsene Kinder zeitlich unbegrenzt Kindergeld, wenn das Kind behindert ist und es deshalb seinen Unterhalt nicht selbst bestreiten kann. Dies gilt lt. FG Köln auch dann, wenn der Gendefekt erst nach Erreichen der Kindergeld-Altersgrenze diagnostiziert wird und das Kind davor seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten konnte.


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LEXinform 0446250 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Die Gewinngrenze für den Investitionsabzugsbetrag bei der Gewinnermittlung durch Einnahme-Überschussrechnung ist verfassungsgemäß

Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, 4-K-37/16, Mitteilung vom 03.04.2017

Das FG Schleswig-Holstein hat entschieden, dass die in § 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Buchst. c EStG geregelte Gewinngrenze für die Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrags durch Steuerpflichtige, die ihren Gewinn durch Einnahme-Überschussrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG ermitteln, verfassungsgemäß ist.


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LEXinform 0446243 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Kein Abzug des Investitionsabzugsbetrags bei der Besteuerung der offenen Gewinnrücklagen im Rahmen einer formwechselnden Umwandlung

Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, 4-K-98/15, Mitteilung vom 03.04.2017

Das FG Schleswig-Holstein hat entschieden, dass bei der Ermittlung des fiktiven Dividendenanteils nach § 7 Satz 1 i. V. m. § 9 Satz 1 UmwStG aufgrund des Formwechsels einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft das in der Steuerbilanz ausgewiesene Eigenkapital der Kapitalgesellschaft nicht um einen außerbilanziell gebildeten Investitionsabzugsbetrag i. S. des § 7g EStG zu vermindern ist.


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LEXinform 0446244 | Gewerbesteuer

Steuerrechtliche Behandlung eines Gewerbeverlustes

Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, 2-K-41/16, Mitteilung vom 03.04.2017

Der Formwechsel einer an einer Personengesellschaft (Untergesellschaft) beteiligten Kapitalgesellschaft (Obergesellschaft) in eine Personengesellschaft führt nicht zum anteiligen Wegfall des Gewerbesteuerverlustes bei der Untergesellschaft. Das hat das FG Schleswig-Holstein entschieden.


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LEXinform 0446251 | Sonstiges Steuerrecht

Keine Feuerschutzsteuer ohne Feuerversicherungsschutz

Finanzgericht Köln, 2-K-3652/14, Pressemitteilung vom 03.04.2017

Wohngebäudeversicherungen unterliegen nur der Feuerschutzsteuer, wenn die Versicherungen tatsächlich auch Feuerrisiken absichern. So entschied das FG Köln.


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LEXinform 0446242 | Steuerliches Verfahrensrecht

Wirksame Bekanntgabe eines Steuerbescheids an den Insolvenzverwalter

Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, 1-K-171/14, Mitteilung vom 03.04.2017

Das FG Schleswig-Holstein hat erkannt, dass ein Steuerbescheid auch dann dem Insolvenzverwalter gegenüber wirksam bekanntgegeben sein kann, wenn dieser ohne den ausdrücklichen Zusatz "als Insolvenzverwalter" namentlich im Adressfeld des Steuerbescheides aufgeführt ist.


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LEXinform 0446246 | Umsatzsteuer

Steuerfreiheit der Einräumung eines Nutzungsrechts an einer Baumgrabstätte

Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, 4-K-58/15, Mitteilung vom 03.04.2017

Das FG Schleswig-Holstein hat entschieden, dass die Einräumung des Nutzungsrechts an einer Baumgrabstätte in einem Ruhehain eine steuerfreie Vermietung eines Grundstücks im Sinne des § 4 Nr. 12 Buchst. a UStG darstellt. Zugleich hat der Senat entschieden, dass es sich bei der Einräumung von Angelberechtigungen nicht um die Lieferung von Fischen, sondern um sonstige Leistungen handelt, die nicht der Durchschnittssatzbesteuerung gemäß § 24 UStG unterliegen.


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LEXinform 0446247 | Umsatzsteuer

Überlassung von Vieheinheiten - keine Besteuerung nach Durchschnittssätzen gem. § 24 UStG

Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, 4-K-84/14, Mitteilung vom 03.04.2017

Das FG Schleswig-Holstein hat entschieden, dass die Überlassung von Vieheinheiten, die einer Empfänger-KG ermöglicht, gem. § 24 Abs. 2 Nr. 2 UStG als landwirtschaftlicher Betrieb zu agieren, ihrerseits nicht der Besteuerung nach Durchschnittssätzen gem. § 24 UStG unterliegt.


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LEXinform 0446249 | Umsatzsteuer

Tätigkeit eines sog. Heilers - keine Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 14 UStG

Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, 4-K-153/13, Mitteilung vom 03.04.2017

Das FG Schleswig-Holstein hat entschieden, dass für eine Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG eine bestandene Prüfung zum Heilpraktiker (oder ein entsprechend anerkennungsfähiger ausländischer [hier: polnischer] Prüfungsabschluss) nicht ausreicht. Erforderlich sei grundsätzlich eine Tätigkeitserlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz. Eine Tätigkeit als "Heiler" (Handauflegen) sei keine Tätigkeit i. S. d. Heilpraktikergesetzes.


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Weitere Meldungen




LEXinform 2300017 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Bei welchen Mandanten könnte zu prüfen sein, ob dasselbe Arbeitszimmer durch mehrere Personen genutzt wird und die Höchstbetragsgrenze somit personenbezogen angewendet werden kann?

DATEV Redaktion LEXinform, Produktinformation vom 06.04.2017

Den Aufruf dieser aktuellen Auswertung sowie Informationen zum Daten-Analyse-System pro finden Sie im Dokument 2300017 in LEXinform/Info-Datenbank pro.


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LEXinform 0653139 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

BMF folgt BFH bezüglich Bonusprogrammen von Krankenversicherungen

Deubner Verlag, Anmerkung vom 04.04.2017

Das BMF folgt in einem aktuellen Schreiben dem BFH darin, dass Zahlungen von Krankenversicherungen für die Teilnahme an Bonusprogrammen die entsprechenden Sonderausgaben nicht mindern.


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Recht




Arbeit und Soziales




LEXinform 0446221 | Sozialrecht

Versagung der rentenrechtlichen Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten in einem Drittstaat

Bundesverfassungsgericht, 1-BvR-2740/16, Pressemitteilung vom 31.03.2017

Es besteht kein verfassungsrechtlicher Anspruch auf die rentenrechtliche Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten in einem Drittstaat, der nicht Mitglied der Europäischen Union ist. Dies hat das BVerfG mit am 31.03.2017 veröffentlichtem Beschluss bekräftigt und damit die Verfassungsbeschwerde einer Beschwerdeführerin nicht zur Entscheidung angenommen, der die rentenrechtliche Berücksichtigung ihrer Erziehungsleistung in Kanada versagt worden war.


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LEXinform 0446258 | Sozialrecht

Sperrzeit wegen fehlenden Nachweises von Eigenbemühungen nur bei Zusage einer "Gegenleistung" durch die Arbeitsagentur

Bundessozialgericht, B-11-AL-19/16-R, Pressemitteilung vom 04.04.2017

Eine Sperrzeit bei fehlendem Nachweis von Eigenbemühungen mit der Folge eines Wegfalls des Anspruchs auf Arbeitslosengeld für die Dauer von zwei Wochen tritt auch dann ein, wenn der Arbeitslose trotz Belehrung über die Rechtsfolgen die von der Agentur für Arbeit geforderten Eigenbemühungen lediglich nicht nachgewiesen hat. Dies setzt aber voraus, dass in der Eingliederungsvereinbarung, in der die Eigenbemühungen und deren Nachweise konkret umschrieben sind, im Gegenzug auch bereits vermittlungsunterstützende Leistungen (Übernahme von Bewerbungskosten, Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen) zugesagt worden sind. Dies hat das BSG in zwei Revisionsverfahren entschieden.


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Wirtschaftsrecht




LEXinform 0446215 | Urheber-/Marken-/Patentrecht

Zum Filesharing über einen Familienanschluss

Bundesgerichtshof, I-ZR-19/16, Pressemitteilung vom 30.03.2017

Der BGH hat sich erneut mit Fragen der Haftung wegen der Teilnahme an Internet-Tauschbörsen befasst.


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Zivilrecht




LEXinform 0446213 | Versicherungsrecht

Zur Erstattungsfähigkeit der Kosten einer Lasik-Operation an den Augen in der privaten Krankenversicherung

Bundesgerichtshof, IV-ZR-533/15, Pressemitteilung vom 30.03.2017

Der BGH hat entschieden, dass eine Fehlsichtigkeit auf beiden Augen von -3 bzw. -2,75 Dioptrien eine Krankheit im Sinne von § 1 Abs. 2 der Musterbedingungen für die Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung darstellt und der private Krankenversicherer deshalb bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen auch die Kosten einer Lasik-Operation zur Beseitigung dieser Fehlsichtigkeit tragen muss.


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Wirtschaft




Branchen





Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im März 2017 - ifo Geschäftsklimaindex steigt

ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Pressemitteilung vom 27.03.2017

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen verbessert sich immer mehr. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im März von 111,1 auf 112,3 Punkte. Dies ist der höchste Wert seit Juli 2011. Die Aufwärtsentwicklung bei der Beurteilung der aktuellen Geschäftslage hält unvermindert an. Auch die Erwartungen der Unternehmen verbesserten sich weiter. Der Aufschwung gewinnt an Kraft.


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Dt. Sparkassenverlag BranchenReport Apotheken

Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V., Analyse vom 22.12.2016

Auch weiterhin ist mit einer rückläufigen Zahl an Apotheken zu rechnen. Aufgrund der demografischen Entwicklung und der damit einhergehenden steigenden Verordnungen werden Umsätze weiterhin wachsen, insbesondere im Segment innovativer patentgeschützter Arzneien. Ab 2017 dürfen sich die Branchenvertreter über Honorarzuwächse freuen, gleichzeitig könnte ein im Herbst vom EuGH zu treffendes Urteil massive Auswirkungen auf die Branche und deren Struktur haben, wenn es ausländischen Versandapotheken gestattet werden würde, Rabatte auch auf verschreibungspflichtige Arzneien zu gewähren. Quelle: Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V.


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Tagged: DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 14 | April 2017

Redaktion
March 31, 2017
DATEV LEXinform

DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 13 | März 2017

Redaktion
March 31, 2017
DATEV LEXinform
DATEV LEXinform-Newsletter Ausgabe 13 | März 2017


DATEV - Zukunft gestalten. Gemeinsam.

LEXinform-Newsletter






Ausgabe 13 | März 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute erhalten Sie Ihren wöchentlichen LEXinform Newsletter mit aktuellen Meldungen.

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Inhaltsverzeichnis




Steuern

Bundesfinanzhof

Bindungswirkung einer Bescheinigung gemäß § 7h Abs. 2 EStG mit "Vorbehaltsklausel"

Stufenweise Ermittlung der zumutbaren Belastung

Vermietung eines häuslichen Arbeitszimmers an den Auftraggeber eines Gewerbetreibenden

Geerbter Pflichtteilsanspruch unterliegt der Erbschaftsteuer, auch wenn er nicht geltend gemacht wird

Keine Steuerentlastung bei landseitiger Stromversorgung von Wasserfahrzeugen während der Aufenthalte in einer Werft

Verkaufsaufschlag als Teil des Versicherungsentgelts


Finanzverwaltung

Anwendung von BMF-Schreiben - aktuelle Positivliste

Zur Kürzung der Beiträge zur Basiskrankenversicherung um Bonuszahlungen der gesetzlichen Krankenversicherung für gesundheitsbewusstes Verhalten


Weitere Meldungen

Zweifelsfragen zum Investitionsabzugsbetrag: BMF nimmt Stellung




Recht

Arbeit und Soziales

Dynamische Bezugnahmeklausel im Arbeitsvertrag

Kündigungsschutz nach einem Entlassungsverlangen des Betriebsrats

Abgekürzte Kündigungsfrist in der Probezeit nur bei eindeutiger Vertragsgestaltung

Gesetzliche Altersbezüge steigen zum 1. Juli


Zivilrecht

Voraussetzungen einer für den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen bindenden Patientenverfügung

Leitlinien zum Umgang mit Wohnraumkündigungen wegen sog. Berufs- oder Geschäftsbedarfs

Sorgfältige Prüfung von Parteivorbringen und Beweisergebnissen in Fällen (möglicherweise) vorgetäuschten Vermieterbedarfs




Wirtschaft

Branchen

Aktualisierte Betriebsvergleiche für das Handwerk


Standorte

Schuldenbarometer 2016 - Rückgang der Privatinsolvenzen in Deutschland. Aber immer mehr Ältere rutschen in die Pleite


Steuern




Bundesfinanzhof




LEXinform 0950227 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Bindungswirkung einer Bescheinigung gemäß § 7h Abs. 2 EStG mit "Vorbehaltsklausel"

Bundesfinanzhof, IX-R-17/15, Urteil vom 06.12.2016

  1. Die Bindungswirkung des Grundlagenbescheides gemäß § 7h Abs. 2 EStG erstreckt sich auf die in § 7h Abs. 1 EStG benannten Tatbestandsmerkmale. Eine im Grundlagenbescheid enthaltene "Vorbehaltsklausel", dass die Bescheinigung "nicht alleinige Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Steuervergünstigung ist und die Finanzbehörde die weiteren steuerrechtlichen Voraussetzungen ... prüft", betrifft nur spezifisch steuerrechtliche Voraussetzungen.
  2. Diese Grundsätze gelten ebenfalls bei der Anwendung des § 7h EStG im Rahmen der Steuerbegünstigung des § 10f EStG.

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LEXinform 0446186 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Stufenweise Ermittlung der zumutbaren Belastung

Bundesfinanzhof, VI-R-75/14, Pressemitteilung vom 29.03.2017

Der BFH hat entschieden, dass Steuerpflichtige sog. außergewöhnliche Belastungen (z.B. Krankheitskosten) weitergehend als bisher steuerlich geltend machen können.


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LEXinform 0929262 | Einkommensteuer/Lohnsteuer

Vermietung eines häuslichen Arbeitszimmers an den Auftraggeber eines Gewerbetreibenden

Bundesfinanzhof, X-R-18/12, Urteil vom 13.12.2016

  1. Einkünfte aus der Vermietung eines häuslichen Arbeitszimmers an den Auftraggeber eines Gewerbetreibenden sind Einkünfte aus Gewerbebetrieb, wenn die Vermietung ohne den Gewerbebetrieb nicht denkbar wäre.
  2. Ein steuerlich berücksichtigungsfähiges Arbeitszimmer unterscheidet sich von einer nicht berücksichtigungsfähigen Arbeitsecke durch eine feste bauliche Abgrenzung gegen die privat genutzten Teile der Wohnung.

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LEXinform 0446185 | Erbschaft-/Schenkungsteuer

Geerbter Pflichtteilsanspruch unterliegt der Erbschaftsteuer, auch wenn er nicht geltend gemacht wird

Bundesfinanzhof, II-R-21/14, Pressemitteilung vom 29.03.2017

Der BFH hat entschieden, dass ein vom Erblasser (bisher) nicht geltend gemachter Pflichtteilsanspruch zu seinem Nachlass gehört und bei seinem Erben der Besteuerung aufgrund Erbanfalls unterliegt. Damit entsteht die Erbschaftsteuer bereits mit dem Tode des Pflichtteilsberechtigten, ohne dass es auf die Geltendmachung des Anspruchs durch dessen Erben ankommt.


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LEXinform 0950970 | Sonstiges Steuerrecht

Keine Steuerentlastung bei landseitiger Stromversorgung von Wasserfahrzeugen während der Aufenthalte in einer Werft

Bundesfinanzhof, VII-R-3/16, Urteil vom 13.12.2016

Der in § 9 Abs. 3 StromStG verwendete Begriff der landseitigen Stromversorgung von Wasserfahrzeugen für die Schifffahrt ist unionsrechtskonform dahin auszulegen, dass von ihm die Versorgung von Wasserfahrzeugen mit Strom nicht erfasst wird, den diese während eines Werftaufenthalts zur Aufrechterhaltung der bordeigenen Infrastruktur verwenden.


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LEXinform 0950307 | Sonstiges Steuerrecht

Verkaufsaufschlag als Teil des Versicherungsentgelts

Bundesfinanzhof, II-R-1/15, Urteil vom 07.12.2016

Ist eine Versicherung darauf angelegt, dass nicht der Versicherer, sondern der Versicherungsnehmer die Versicherung vermarktet und der Versicherungsschutz den vom Versicherungsnehmer gewonnenen Kunden als versicherte Personen zugutekommt, kann das Versicherungsentgelt für das Versicherungsverhältnis zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer dem gesamten, den Kunden in Rechnung gestellten Verkaufspreis entsprechen, selbst wenn der Versicherer vom Versicherungsnehmer nur einen Teil des Verkaufspreises, die sog. Abrechnungsprämie (Nettoprämie), erhält und dem Versicherungsnehmer den restlichen Verkaufspreis, den sog. Verkaufsaufschlag, belässt.


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Finanzverwaltung




LEXinform 5236239 | Steuerliches Verfahrensrecht

Anwendung von BMF-Schreiben - aktuelle Positivliste

Bundesministerium der Finanzen, IV A 2 - O-2000 / 16 / 10001, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 21.03.2017

Das BMF hat die aktuelle gemeinsame Positivliste der BMF-Schreiben und gleich lautenden Erlasse der obersten Finanzbehörden, die bis zum 20.03.2017 ergangen sind, veröffentlicht.


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LEXinform 5236241 | Steuerliches Verfahrensrecht

Zur Kürzung der Beiträge zur Basiskrankenversicherung um Bonuszahlungen der gesetzlichen Krankenversicherung für gesundheitsbewusstes Verhalten

Bundesministerium der Finanzen, IV A 3 - S-0338 / 16 / 10004, Schreiben (koordinierter Ländererlass) vom 29.03.2017

Das BMF-Schreiben erläutert die verfahrensrechtliche Umsetzung des BFH-Urteils vom 1. Juni 2016 (Az. X R 17/15) und die Voraussetzungen der Änderung der betroffenen Einkommensteuerbescheide nach § 165 Abs. 2 Satz 2 AO oder § 10 Abs. 2a Satz 8 EStG.


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Weitere Meldungen




LEXinform 0653138 | Rechnungslegung

Zweifelsfragen zum Investitionsabzugsbetrag: BMF nimmt Stellung

Deubner Verlag, Anmerkung vom 28.03.2017

Das BMF hat ein aktuelles Anwendungsschreiben über Zweifelsfragen zu den Investitionsabzugsbeträgen ab dem Jahr 2016 veröffentlicht.


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Recht




Arbeit und Soziales




LEXinform 0446160 | Arbeitsrecht

Dynamische Bezugnahmeklausel im Arbeitsvertrag

Bundesarbeitsgericht, 8-AZR-89/15, Pressemitteilung vom 23.03.2017

Das BAG hat sich mit der Frage befasst, ob eine arbeitsvertragliche Bezugnahmeklausel auch nach einem Betriebsübergang weiterhin dynamisch wirkt.


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LEXinform 0446183 | Arbeitsrecht

Kündigungsschutz nach einem Entlassungsverlangen des Betriebsrats

Bundesarbeitsgericht, 2-AZR-551/16, Pressemitteilung vom 28.03.2017

Ist einem Arbeitgeber auf Antrag des Betriebsrats in einem Verfahren nach § 104 Satz 2 BetrVG rechtskräftig aufgegeben worden, einen Arbeitnehmer zu entlassen, liegt für eine ordentliche Kündigung dieses Arbeitnehmers ein dringendes betriebliches Erfordernis i.S.d. § 1 Abs. 2 Satz 1 KSchG vor. Das hat das BAG entschieden.


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LEXinform 0446157 | Arbeitsrecht

Abgekürzte Kündigungsfrist in der Probezeit nur bei eindeutiger Vertragsgestaltung

Bundesarbeitsgericht, 6-AZR-705/15, Pressemitteilung vom 23.03.2017

Sieht der Arbeitsvertrag eine Probezeit von längstens sechs Monaten vor, kann das Arbeitsverhältnis gemäß § 622 Abs. 3 BGB ohne weitere Vereinbarung von beiden Seiten mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden. Ist jedoch in einem vom Arbeitgeber vorformulierten Arbeitsvertrag in einer weiteren Klausel eine längere Kündigungsfrist festgelegt, ohne unmissverständlich deutlich zu machen, dass diese längere Frist erst nach dem Ende der Probezeit gelten soll, ist dies vom Arbeitnehmer regelmäßig dahin zu verstehen, dass der Arbeitgeber schon während der Probezeit nur mit der vereinbarten längeren Frist kündigen kann. Das hat das BAG entschieden.


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LEXinform 0446146 | Sozialrecht

Gesetzliche Altersbezüge steigen zum 1. Juli

Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Pressemitteilung vom 22.03.2017

Nach den nun vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund steht die Rentenanpassung zum 1. Juli 2017 fest: In Westdeutschland steigt die Rente um 1,90 Prozent, in den neuen Ländern um 3,59 Prozent. Damit beträgt der aktuelle Rentenwert (Ost) nun 95,7 Prozent des aktuellen Rentenwerts West (bisher: 94,1 Prozent). Das BMAS gibt einen Überblick.


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Zivilrecht




LEXinform 0446161 | Familienrecht

Voraussetzungen einer für den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen bindenden Patientenverfügung

Bundesgerichtshof, XII-ZB-604/15, Pressemitteilung vom 24.03.2017

Der BGH hat sich erneut mit den Anforderungen befasst, die eine bindende Patientenverfügung im Zusammenhang mit dem Abbruch von lebenserhaltenden Maßnahmen erfüllen muss.


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LEXinform 0446194 | Miet-/Immobilienrecht

Leitlinien zum Umgang mit Wohnraumkündigungen wegen sog. Berufs- oder Geschäftsbedarfs

Bundesgerichtshof, VIII-ZR-45/16, Pressemitteilung vom 29.03.2017

Der BGH hat sich mit der Frage befasst, unter welchen Voraussetzungen die Kündigung eines Wohnraummietverhältnisses durch den Vermieter zum Zwecke der Eigennutzung zu (frei-)beruflichen oder gewerblichen Zwecken möglich ist.


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LEXinform 0446195 | Miet-/Immobilienrecht

Sorgfältige Prüfung von Parteivorbringen und Beweisergebnissen in Fällen (möglicherweise) vorgetäuschten Vermieterbedarfs

Bundesgerichtshof, VIII-ZR-44/16, Pressemitteilung vom 29.03.2017

Der BGH hat sich erneut damit befasst, welche Anforderungen an die tatrichterliche Würdigung des Parteivortrags und des Ergebnisses der Beweisaufnahme zu stellen sind, wenn der Mieter Schadensersatz wegen vorgetäuschten (Eigen-)Bedarfs begehrt, weil der Vermieter den in seiner Kündigung geltend gemachten Bedarf nach dem Auszug des Mieters nicht verwirklicht.


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Wirtschaft




Branchen





Aktualisierte Betriebsvergleiche für das Handwerk

DATEV Redaktion LEXinform, Übersicht vom 17.03.2017

perfakta.SH e.V. - Handwerk in Zahlen stellt für ca. 30 Handwerksbranchen detaillierte Betriebsvergleiche für Schleswig-Holstein zur Verfügung. Diese ergänzen den DATEV-Betriebsvergleich in einigen Punkten und bieten betriebswirtschaftliche Auswertungen zur Auftrags- und Kostenstruktur, zur betriebswirtschaftlichen Erfolgsrechnung oder Kennzahlen zur Kalkulation und Produktivität. Pro Jahr werden ca. 6-10 Branchen aktualisiert, diesmal für die Branchen Bäckerhandwerk, Bestatterhandwerk, Dachdeckerhandwerk, Fliesenlegerhandwerk, Massivbau, Straßen- und Tiefbau, Zahntechnikerhandwerk, Zimmererhandwerk.


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Standorte





Schuldenbarometer 2016 - Rückgang der Privatinsolvenzen in Deutschland. Aber immer mehr Ältere rutschen in die Pleite

Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG, Pressemitteilung vom 23.02.2017

Die Zahl der Privatinsolvenzen ist 2016 erneut zurückgegangen. Im vergangenen Jahr verringerten sich die privaten Pleiten um 6,4 Prozent auf 100.984 Fälle (2015: 107.919 Privatinsolvenzen). So lauten die Ergebnisse der Bürgel Studie „Schuldenbarometer 2016“. „Die Privatinsolvenzen sind durch den sechsten Rückgang in Folge auf den niedrigsten Stand seit 2005 gesunken“, kommentiert Bürgel Geschäftsführer Klaus-Jürgen Baum die Zahlen. Im bisherigen Rekord-Insolvenzjahr 2010 mussten in Deutschland noch 139.110 Privatpersonen eine Insolvenz anmelden.


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